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Talkrunde Markus Lanz und Manfred Spitzer – machen Medien süchtig?

Written by mupaki.de. Posted in medienblog

Bei diesem Thema könnten die Meinungen kaum verschiedener sein. Ab wann darf und sollte ein Kind Zugriff auf Medien haben – und auf welche und wie lange? Das pauschal zu beantworten, wäre zu einfach und vor allem auch nicht möglich. Weder das eine noch das andere Extrem, sondern viel eher der goldene Mittelweg wäre ideal. Aber wo liegt der, bzw. nach welchen Kriterien kann man diesen Mittelweg finden? Manfred Spitzer in der Talkshow bei Markus Lanz zum Thema Mediensucht

Manfred Spitzer in der Talkshow bei Markus Lanz

Gestern Abend widmete sich der bekannt Talkmaster Markus Lanz diesem Thema mit seinen Gästen. Hauptakteur bei diesem Thema war der Psychiater und Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm Professor Manfred Spitzer. Bezugnehmend auf sein letztes Buch zum Thema Medien und deren (negative) Wirkung “Digitale Demenz” referierte Herr Spitzer in der Talkshow bei Lanz ausführlich über Computersucht und spielsüchtige Jugendliche. Grob und einfach zusammengefasst ist Spitzers Haltung, dass Kindern bis 10 Jahren der Umgang mit digitalen Medien (TV, Computer, Handy) fast komplett untersagt werden sollte. Er räumte zwar kleinere Ausnahmen ein, die eine minimale Computer-Nutzung unter strenger Aufsicht in bestimmten Fällen möglich machte, aber grundsätzlich sind laut Spitzer digitale Medien schädlich für Kinder und Jugendliche.

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Internetabhängigkeit im Fokus der Forschung

Written by mupaki.de. Posted in medienblog

Internetsucht Suchtreport 2012 Die Schattenseiten des WWW werden allmählich sichtbarer. Auch wenn vermutlich die Vorteile des Internets und der Neuen Medien überwiegen, so gibt es auch einen extremen Nachteil: es kann zu einer stoffungebundenen Sucht führen. Doch anders als bei stoffgebundenen Süchten wie Alkohol- oder Drogenabhängigkeit ist nicht zwangsläufig jeder von Computerspielsucht oder Internetabhängigkeit betroffen. Ungefähr seit der Jahrtausendwende wird das Problem des so genannten “pathologischen Computer- oder Internetgebrauchs” beobachtet. Inzwischen sind viele Beratungsstellen auf dieses Problem eingestellt, doch eine abschließende Klärung, wann von Abhängigkeitsverhalten auszugehen ist, liegt noch nicht vor. Allein die Nutzungszeit ist kein Indiz, vielmehr spielt auch die Persönlichkeit des Einzelnen eine Rolle. Pathologisch wird das Verhalten erst dann, wenn andere Bereiche des Lebens wie Freizeit, Partnerschaft/Freundschaft oder Beruf stark vernachlässigt werden. Das heißt, trotz des Wissens, dass der übermäßige Gebrauch schädlich ist, kann dieser nicht eingeschränkt werden.

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