Vom größten deutschen sozialen Netzwerk zum Aus

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StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ werden eingestellt Noch vor fünf Jahren gehörten die VZ-Netzwerke zu den größten Social Media Diensten in Deutschland und zählten viele Millionen User zu ihren Mitgliedern. Doch mit den Jahren wuchs der Hauptkonkurrent aus Amerika (Facebook) so schnell und stark, dass StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ da nicht mehr mithalten konnten.

Gescheiterter Relaunch

Vor einigen Monaten versuchten die VZ-Netzwerke mit einem neuen, frischen Layout sich einerseits ein neues Image aufzubauen und andererseits durch eine verbesserte Feedback-Funktion die verbleibenden Nutzer zu halten. Doch der Druck von Facebook war schlicht zu groß. Immer mehr Mitglieder wechselten zum „blauen Riesen“ und löschten ihren Account bei StudiVZ und Co. Nach dem großen Untergang vom ehemaligen Platzhirsch Myspace geht nun ein weiteres soziales Netzwerk unter dem übermächtigen Einfluss von Facebook in die digitalen Annalen ein.

Neustart als Idpool geplant

Das Aus der VZ-Netzwerke soll aber vorerst kein endgültiger Schlussstrich sein. Das Unternehmen plant einen erneuten Versuch, mit einem völlig anderen Konzept in Deutschland durchzustarten. Unter dem Namen „Idpool“ soll nun ein Netzwerk entstehen, das als gemeinsame Lernplattform für Schüler dienen soll. Damit ist Idpool wohl der direkte Nachfolger von SchülerVZ. Die beiden anderen VZ-Netzwerke werden wohl endgültig eingestampft und damit von der Bildfläche verschwinden. Mit ihnen sollen auch 25 der 70 Mitarbeiter in Deutschland gehen und verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz. Wann genau und in welchem Umfang der Relaunch stattfinden soll, ist offiziell nicht bekannt. Wir werden dort aber weiter am Ball bleiben und wieder darüber berichten, sobald es Neuigkeiten gibt.

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