xing

Wie jedes andere soziale Netzwerk bietet auch XING viele Möglichkeiten, mit anderen Mitglieder zu kommunizieren. Dabei richtet sich diese Plattform eher an geschäftstätige, erwachsene Benutzer. Die Gesamtanmutung ist deutlich seriöser und nüchterner gehalten als beispielsweise auf Jappy oder den VZ-Seiten. Zudem sucht man hier vergeblich nach Plauderboxen oder interaktiven Spielchen.

xing soziales netzwerk

Bei XING kann der User sich in Gruppen einsortieren, eine aktuelle Status-Meldung speichern und eine eigene Startseite konfigurieren. Auch das Organisieren von Kontakten und das Sichten dieser funktioniert hier genauso wie bei allen anderen Netzwerken. Anders dagegen ist, dass man praktisch seinen Lebenslauf hochladen und aktuell halten kann. Zudem kann jeder Benutzer unter “Ich suche” und “Ich biete” spezifische Angaben zu seiner beruflichen Perspektive machen. Auch Referenzen und erworbene Zertifikate lassen sich online stellen und je nach seinen persönlichen Einstellung sichtbar machen.

XING als Jobbörse

In den allgemeinen Menüs finden sich neben vielen personalisierten Einstellungen auch eigene Rubriken für Events, Jobs und Unternehmen. Damit fungiert XING neben den sozialen Netzwerkfunktionen auch als Jobvermittler und Geschäftsindex. Für Betriebe, die in der heutigen Zeit im Internet vertreten sind und darüber kommunizieren, ist XING mittlerweile schon fast ein Muss geworden. Die mehrsprachige Funktionalität und zusätzlichen Möglichkeiten für Unternehmen und Organisatoren machen XING zu einem soliden Business-Netzwerk.

Kostenlos vs. Premium

Grundsätzlich ist die Anmeldung bei XING kostenlos. Damit hat der User die Möglichkeit, auf einen Großteil der Funktionen zuzugreifen. Für einige Einstellung, zum Beispiel die Ansicht der letzten Besucher, muss der Nutzer eine Premium-Mitgliedschaft eingehen. Diese kostet, je nach Laufzeit, zwischen 4,95 und 6,95 Euro monatlich. Wer nur auf XING gefunden werden will, kann auf diesen Zusatzbeitrag verzichten. Sollte man jedoch das Netzwerk intensiv, ob beruflich oder privat, nutzen wollen, ist die Mitgliedschaft empfehlenswert.

Fazit

Das Netzwerk XING, mit Unternehmenssitz in Hamburg, ist eine gute Plattform, um beruflich seine Kontakte, Jobs und Unternehmensdaten zu organisieren. Nach eigenen Angaben gibt es hier weltweit 10,1 Mio. Mitglieder; knapp 4 Mio. Menschen registrierten sich dabei allein in Deutschland. Damit steht XING deutlich hinter den VZ-Seiten oder Facebook.

Suchbegriffe:

  • banner werbeanzeige xing

Soziale Netzwerke im Internet

Allgemein werden soziale Netzwerke dadurch beschrieben, dass sich Personen untereinander und miteinander verknüpfen. Dies kann über die unterschiedlichsten Medien und Inhalte geschehen. Oftmals werden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken auch Begriffe wie Social Media oder soziale Medien erwähnt. Diese Bezeichnung trifft dann zu, wenn Nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen. In der Fachsprache ist dann auch oft von "User Generated Content" oder "user driven content" die Rede. Kurz gesagt handelt es sich dann hierbei um Inhalte die nur vom Nutzer und nicht vom Webanbieter bestimmter Angebote erstellt werden. Populäre Beispiele sind da die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Videoportale für YouTube aber auch Blogs wie unserer Medienblog auf mupaki.de. Alle diese Inhalte werden in der Regel auch als Web 2.0 zusammengefasst. Im weitesten Sinne zählen also auch soziale Netzwerke im Internet mit zu den Web 2.0 Angeboten.

Funktionen von sozialen Medien

Typische Funktionen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel ein persönliches Profil der Nutzer, angelegte Kontaktlisten von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern oder Familienmitgliedern und ein weitreichender Nachrichtendienst. Mit letzterem sind soziale Netzwerke wie Google plus, Facebook oder MeinVZ zu einem täglichen Medium der Nutzer geworden. Die Mitglieder der Netzwerke tauschen sich jeden Tag über diese Plattformen aus, teilen dabei Fotos, Videos und Statusmeldungen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. nutzen viele Menschen das Internet jeden Tag und rund um die Uhr. Durch die technische Weiterentwicklung der mobilen Medien wie Notebooks, iPads und Smartphones ist der Weg ins Internet und damit auch in die sozialen Medien viel einfachen geworden.

Werbung in sozialen Netzwerken

Aber nicht nur Privatpersonen sondern eben auch viele Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke mittlerweile für sich. Dabei werden in ausgeklügelten Online-Marketing Strategien Werbeanzeigen geschalten, die ganze bestimmte Zielgruppen ansprechen sollen. Dabei nutzen soziale Netzwerke wie Facebook die Daten der persönlichen Angaben seiner Mitglieder, um diese Informationen an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Für Unternehmen war es noch nie so einfach, zielgruppengenaue Werbung rund um die Uhr im Internet zu platzieren. Auf Facebook-Fanseiten werden von Vereinen, Unternehmen und Marken werden den Nutzer aber oft auch interessante Inhalte geboten. Auf der Fanseite von mupaki.de z.B. informiert unser Medienratgeber seine Fans und Freunde ständig über neue Inhalte und Beiträge aus unserem Medienblog. Risiken und Gefahren von sozialen Medien Neben allen Vorteilen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke im Internet den Menschen und Unternehmen bieten, wird auch immer wieder Kritik geäußert. Neben eklatanten Sicherheitslücken auf Facebook (beispielsweise), Verstöße gegen das Datenschutzgesetzt ist auch Cybermobbing immer wieder ein Thema. Nicht selten werden aus harmlosen Usern schnell Täter oder Opfer im Bereich des Mobbing im Internet. Nicht selten handelt es sich bei den Betroffenen dann um Kinder und Jugendlichen.

Möglichkeiten von Social Media

Trotz aller Gefahren der sozialen Netzwerke nutzen Millionen von Menschen die Online-Dienste immer öfter und intensiver. Jeder ist jederzeit online, chattet, teilt Bilder und Videos oder aktualisiert im Minutentakt seinen persönlichen Status. Mit der Veröffentlichung von Google plus hat der Platzhirsch Facebook nun einen würdigen Konkurrenten bekommen. Da Konkurrenz bekannter Weise das Geschäft belebt, haben sich beide soziale Netzwerke merkbar weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit des Uplaods von Bildern und Videos können die Nutzer ihre Freunde und Kontakte in Kreisen und Gruppen sortieren und zusammenfassen. Damit ist es viel einfacher geworden, seine sozialen Kontakte besser zu gruppieren. Ob die Nutzer von Facebook nun aber auch Ihre Geschäftskontakte wie auf XING verwalten, bleibt fraglich. Seriosität lässt sich eben nicht mit ein paar zusätzlichen Funktionen im Bereich der sozialen Medien erreichen.

Social Media und News

Einen wichtigen Punkt im Bereich der soziale Medien bilden auch die linearen News und Nachrichten. Gemeint sind damit mehr als nur Statusupdates sondern vielmehr echte Kurznachrichten. Der bekannteste Anbieter hier ist wohl Twitter mit vielen Millionen Usern weltweit. Viele nutzen dieses soziale Netzwerk um wichtige Nachrichten zum Unternehmen oder Weltgeschehen zu veröffentlichen. Auf diese Weise wurde schon oft bspw. aus Krisenländern im "arabischen Frühling" berichtet. Spätestens seit dieser Zeit ist Twitter eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, um schnell und einfach eine kurze Nachricht im Internet zu veröffentlichen.

Forschung in sozialen Netzwerken

Das Social Media auch einen ernsthaften und innovativen Charakter haben kann, zeigen immer wieder Forscher aus aller Welt. Sie veröffentlichen Ihre Forschungsergebnisse nicht nur über Facebook, Twitter und Co. sondern nutzen diese Online-Plattformen um das Verhalten der Nutzer, deren Gefühlsleben oder Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren und auszuwerten. So haben einige Wissenschaftler es sogar geschafft, einen Baum das Sprechen beizubringen. Damit ist dies der erste Baum mit einer Facebook-Fanseite Aber auch Inhalte wie Computerphysik und Spieltheorie rücken immer mehr in den Fokus der Forschung.