vz netzwerke

StudiVZ, SchülerVZ, meinVZ

Für viele Leute sind sie heute kaum noch wegzudenken – die VZ-Netzwerke. Ob nun schülerVZ, studiVZ oder meinVZ, für jede Altersstufe ist etwas dabei. Angefangen hat das Ganze im kleinen Rahmen als Ende 2005 das webbasierte soziale Netzwerk studiVZ online ging. Zwei Jahre später kam das Netzwerkangebot für Schüler hinzu – schülerVZ. 2008 wurde dann als drittes Netzwerk der VZnet Netzwerke Ltd. meinVZ als Verzeichnis für all jene gegründet, die weder den Schülern noch den Studenten zuzuordnen sind. Nach Angaben der VZ-Betreiber gab es im Juli 2010 in allen drei Netzwerken insgesamt 17 Millionen Mitglieder.

So funktioniert meinVZ und Co.

Die Funktionsweise ist bei allen dreien gleich – zunächst ist eine Registrierung notwendig. Dazu werden einige Daten wie Name, Nickname, Passwort und E-Mailadresse eingetragen und im Anschluss durch eine Bestätigungsmail aktiviert. Ab sofort kann der User chatten, Nachrichten schicken, gruscheln, spielen, seine neuesten Fotos hochladen und Freunden mitteilen, was er gerade macht. Einige Benutzer werden zu wahren „Freundschaftsmeistern“ – es werden nicht nur die Freunde aus dem wahren Leben als solche hinzugefügt, sondern auch alle anderen, die man lose kennt oder im Netzwerk völlig neu kennen lernt. Darüber hinaus kann man verschiedenen Gruppen beitreten, die zu unterschiedlichsten Themen und Anlässen gegründet werden können. Die Profilpflege ist eines der wichtigsten Aufgaben eines VZ-Users. Die Angaben reichen vom Geburtsdatum über Hobbys und Interessen bis zum beruflichen Werdegang. Vorteilhaft dabei ist, dass der User selbst entscheidet, wer seine Angaben sehen kann und hat dabei die Wahl zwischen alle, nur Freunde, Freunde und deren Freunde und niemand. Bei meinVZ kommt als Auswahl noch „alle Leute in meiner Region, meine Freunde und deren Freunde“ hinzu. So ist jedem selbst überlassen, was er von sich preisgibt und was er lieber für sich behält oder nur Freunden mitteilen möchte. Allerdings ist diese Einstellung manuell zu tätigen, indem man über „Mein Account“ die entsprechenden Menüpunkte auswählt. Inzwischen bieten die Netzwerke sogar Spiele und Apps an, die mit regem Interesse von den Usern genutzt werden. Besonders „Frohe Ernte“ wird von den Benutzern intensiv gespielt.

Jugendschutz bei schülerVZ

Ein weiterer Vorteil zugunsten des Jugendschutzes ist, dass keine Möglichkeit der Verbindung zwischen schülerVZ und den anderen beiden Verzeichnissen besteht. Somit können Erwachsene über diese Plattform nicht mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt treten. Die Mitglieder von schülerVZ sind und bleiben unter sich. Bei mein- und studiVZ hingegen, ist es eine Einstellungsfrage. Über den Menüpunkt „Mein Account“ kann der Benutzer bestimmen, ob er sich mit dem jeweils anderen Netzwerk verbinden möchte oder nicht. Ebenso ist ein Umziehen von einem ins andere Verzeichnis möglich, zum Beispiel nach Beendigung des Studiums. Allerdings gibt es hierfür keine Vorgaben oder Kontrollen, sodass sich auch jemand bei studiVZ anmelden kann, der weder studiert noch es je getan hat oder künftig vorhat. Das ist insofern vorteilhaft, dass niemand konkret nachverfolgt, ob die Angaben stimmen oder nicht. Andererseits birgt das jedoch die Gefahr des Missbrauchs, da somit theoretisch auch ein Anmelden beim schülerVZ problemlos möglich ist. Eine Studie von Stiftung Warentest Anfang 2010 hat ergeben, dass die VZ-Netzwerke im Großen und Ganzen die wenigsten Mängel aufweisen und am Besten mit den Userdaten umgehen. Allerdings hat schülerVZ für den Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten lediglich mit „ausreichend“ (Durchschnitt 3,6 – 4,5) abgeschlossen, ist dabei aber auch mit allen anderen Netzwerken gleichgestellt.

Fazit

Allgemein sind die VZ-Netzwerke noch die sicherste und beste Variante unter den sozialen Netzwerken. Schüler können auch nach der Schule miteinander in Kontakt treten, sich verabreden oder über den „Plauderkasten“ chatten. Gleiches gilt für Studenten und Berufstätige, die auch die Möglichkeit haben, untereinander in Kontakt zu treten. Da die Mitgliederzahl inzwischen bei über 17 Millionen liegt, ist die Wahrscheinlichkeit, den einen oder anderen alten Bekannten „wiederzusehen“, sehr hoch. Dennoch gilt es achtsam mit den eigenen Daten umzugehen – was für das Internet im Allgemeinen gilt, ist bei sozialen Netzwerken oberstes Gebot.

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Soziale Netzwerke im Internet

Allgemein werden soziale Netzwerke dadurch beschrieben, dass sich Personen untereinander und miteinander verknüpfen. Dies kann über die unterschiedlichsten Medien und Inhalte geschehen. Oftmals werden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken auch Begriffe wie Social Media oder soziale Medien erwähnt. Diese Bezeichnung trifft dann zu, wenn Nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen. In der Fachsprache ist dann auch oft von "User Generated Content" oder "user driven content" die Rede. Kurz gesagt handelt es sich dann hierbei um Inhalte die nur vom Nutzer und nicht vom Webanbieter bestimmter Angebote erstellt werden. Populäre Beispiele sind da die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Videoportale für YouTube aber auch Blogs wie unserer Medienblog auf mupaki.de. Alle diese Inhalte werden in der Regel auch als Web 2.0 zusammengefasst. Im weitesten Sinne zählen also auch soziale Netzwerke im Internet mit zu den Web 2.0 Angeboten.

Funktionen von sozialen Medien

Typische Funktionen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel ein persönliches Profil der Nutzer, angelegte Kontaktlisten von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern oder Familienmitgliedern und ein weitreichender Nachrichtendienst. Mit letzterem sind soziale Netzwerke wie Google plus, Facebook oder MeinVZ zu einem täglichen Medium der Nutzer geworden. Die Mitglieder der Netzwerke tauschen sich jeden Tag über diese Plattformen aus, teilen dabei Fotos, Videos und Statusmeldungen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. nutzen viele Menschen das Internet jeden Tag und rund um die Uhr. Durch die technische Weiterentwicklung der mobilen Medien wie Notebooks, iPads und Smartphones ist der Weg ins Internet und damit auch in die sozialen Medien viel einfachen geworden.

Werbung in sozialen Netzwerken

Aber nicht nur Privatpersonen sondern eben auch viele Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke mittlerweile für sich. Dabei werden in ausgeklügelten Online-Marketing Strategien Werbeanzeigen geschalten, die ganze bestimmte Zielgruppen ansprechen sollen. Dabei nutzen soziale Netzwerke wie Facebook die Daten der persönlichen Angaben seiner Mitglieder, um diese Informationen an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Für Unternehmen war es noch nie so einfach, zielgruppengenaue Werbung rund um die Uhr im Internet zu platzieren. Auf Facebook-Fanseiten werden von Vereinen, Unternehmen und Marken werden den Nutzer aber oft auch interessante Inhalte geboten. Auf der Fanseite von mupaki.de z.B. informiert unser Medienratgeber seine Fans und Freunde ständig über neue Inhalte und Beiträge aus unserem Medienblog. Risiken und Gefahren von sozialen Medien Neben allen Vorteilen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke im Internet den Menschen und Unternehmen bieten, wird auch immer wieder Kritik geäußert. Neben eklatanten Sicherheitslücken auf Facebook (beispielsweise), Verstöße gegen das Datenschutzgesetzt ist auch Cybermobbing immer wieder ein Thema. Nicht selten werden aus harmlosen Usern schnell Täter oder Opfer im Bereich des Mobbing im Internet. Nicht selten handelt es sich bei den Betroffenen dann um Kinder und Jugendlichen.

Möglichkeiten von Social Media

Trotz aller Gefahren der sozialen Netzwerke nutzen Millionen von Menschen die Online-Dienste immer öfter und intensiver. Jeder ist jederzeit online, chattet, teilt Bilder und Videos oder aktualisiert im Minutentakt seinen persönlichen Status. Mit der Veröffentlichung von Google plus hat der Platzhirsch Facebook nun einen würdigen Konkurrenten bekommen. Da Konkurrenz bekannter Weise das Geschäft belebt, haben sich beide soziale Netzwerke merkbar weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit des Uplaods von Bildern und Videos können die Nutzer ihre Freunde und Kontakte in Kreisen und Gruppen sortieren und zusammenfassen. Damit ist es viel einfacher geworden, seine sozialen Kontakte besser zu gruppieren. Ob die Nutzer von Facebook nun aber auch Ihre Geschäftskontakte wie auf XING verwalten, bleibt fraglich. Seriosität lässt sich eben nicht mit ein paar zusätzlichen Funktionen im Bereich der sozialen Medien erreichen.

Social Media und News

Einen wichtigen Punkt im Bereich der soziale Medien bilden auch die linearen News und Nachrichten. Gemeint sind damit mehr als nur Statusupdates sondern vielmehr echte Kurznachrichten. Der bekannteste Anbieter hier ist wohl Twitter mit vielen Millionen Usern weltweit. Viele nutzen dieses soziale Netzwerk um wichtige Nachrichten zum Unternehmen oder Weltgeschehen zu veröffentlichen. Auf diese Weise wurde schon oft bspw. aus Krisenländern im "arabischen Frühling" berichtet. Spätestens seit dieser Zeit ist Twitter eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, um schnell und einfach eine kurze Nachricht im Internet zu veröffentlichen.

Forschung in sozialen Netzwerken

Das Social Media auch einen ernsthaften und innovativen Charakter haben kann, zeigen immer wieder Forscher aus aller Welt. Sie veröffentlichen Ihre Forschungsergebnisse nicht nur über Facebook, Twitter und Co. sondern nutzen diese Online-Plattformen um das Verhalten der Nutzer, deren Gefühlsleben oder Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren und auszuwerten. So haben einige Wissenschaftler es sogar geschafft, einen Baum das Sprechen beizubringen. Damit ist dies der erste Baum mit einer Facebook-Fanseite Aber auch Inhalte wie Computerphysik und Spieltheorie rücken immer mehr in den Fokus der Forschung.