stay friends

StayFriends ist ein 2002 gegründetes Unternehmen und zählt damit zu einem der ersten Social Media Unternehmen in Deutschland. Derzeit sind dort laut eigener Aussage 90 Mitarbeiter beschäftigt und in Berlin sowie Erlangen angesiedelt. Inzwischen haben sich 23 Millionen Mitglieder europaweit im Netzwerk angemeldet, um auf diesem Wege alte Schulfreunde wiederzufinden. Die Strategie der Macher ist dabei wie bei fast allen Netzwerken folgende: viele Menschen haben zwar Interesse daran, Kontakt zu alten Freunden und Bekannten zu halten, sind aber auf Grund ihres Berufs und der Familie sowie einem eventuellen Umzug in eine neue Heimat so stark eingebunden, dass sie kaum Zeit dafür haben. Durch StayFriends können die User genau angeben, wann sie welche Schule besucht haben und dadurch verlorene Kontakte wiederfinden und aufnehmen.

StayFriends in Europa

Das soziale Netzwerk, das sich selbst sozusagen als „Jahrbuch“ oder „Klassentreffen“ versteht, ist nicht nur in Deutschland zu finden. Anders als beispielsweise Facebook geht es hier nicht darum, so viele Leute wie möglich aus aller Welt zu treffen, sondern wirklich diejenigen, die man bereits aus dem realen Leben kennt. Die erste Plattform dieser Art wurde vor inzwischen über zehn Jahren in Schweden gegründet. Laut Zahlen aus dem Jahre 2005 sind dort über 1,8 Millionen Nutzer angemeldet und aktiv. Geleitet wird stayfriends.se vom Berliner Büro aus. Daneben kam Anfang 2007 die französische Version des Netzwerks unter dem Namen „Trombi“ zur StayFriends-Familie (abgeleitet vom frz. Wort „trombinoscope“ = Jahrgangsalbum). Allerdings wurde bereits 2000 das große soziale Netzwerk in Frankreich von André Pitié gegründet, in dessen Händen weiterhin die Leitung liegt. Kurze Zeit später folgte die österreichische Version (Dez. 2007). Durch eine teilweise doch stark abweichende Sprache musste das Berliner Serviceteam fleißig neue Vokabeln lernen, um mit stayfriends.at erfolgreich zu sein. Da die Österreicher besonders aktiv bei der mobilen Internetnutzung sind, ist die StayFriends-App ein heiß begehrter Zusatz für jedes Mobiltelefon. Seit 2009 gehört die schweizerische Website „Klassenfreunde“ ebenfalls zu StayFriends, was für die User vor allem erweiterte Austauschmöglichkeiten mit sich brachte. Inzwischen sind hier rund 500.000 Mitglieder aktiv. Das Besondere an lokalisten.de ist die konkrete Zuordnung zu einer Stadt, die so genannte “homebase”. Es kann der entsprechende Wohnort ausgewählt werden und schon hat man als Nutzer Einblick in aktuelle Veranstaltungen o.ä.

Das Besondere an StayFriends

Das Unternehmen wirbt mit seiner einzigartigen Struktur, die es dem User binnen weniger Minuten ermöglicht, seine Schule aus den 77.000 registrierten herauszufiltern. Verständlicherweise lockt das viele Nutzer an und jeder freut sich, schnellstmögliche Ergebnisse zu erzielen – in dem Fall das Wiederfinden bekannter Gesichter. Wenn man allerdings mal hinter die Kulisse schaut, wird schnell klar, dass das nur durch die freiwillige Angabe möglichst vieler Daten jedes Einzelnen möglich wird. Marilyn Musterfrau, Jahrgang 1983 wird sicherlich keiner finden, wenn sie sich dort unter Marianna M., Jahrgang 1979 anmeldet. Der Zugang zum Netzwerk war lange Zeit nur über eine Einladung eines bereits registrierten Lokalisten möglich. Inzwischen kann sich auch jeder andere dort anmelden und umsehen – sobald er einen Freund gefunden hat, ist auch das in-Kontakt-treten mit anderen möglich.

Fazit

Wer ernsthaft den Kontakt zu alten Schulfreunden sucht, ist hier sicherlich richtig, vorausgesetzt alle Beteiligten geben ihre wahre Identität preis. Auf der anderen Seite ist aber auch StayFriends ein Netzwerk wie alle anderen, das Daten benötigt um Verbindungen zwischen den Usern herzustellen. Darüber hinaus wird von jedem Mitglied im Vorfeld die Zustimmung zu den AGB’s und den Datenschutzbestimmungen gegeben. Wer sich diese nicht durchliest, ist selbst schuld. Sie sind verständlich geschrieben und wer ein wenig zwischen den Zeilen liest, erkennt, dass seine Daten weiterverarbeitet werden.

Uns interessiert auch Ihre Meinung

Haben Sie Erfahrungen mit StayFriends gemacht? Teilen Sie sie mit uns – nur gemeinsam können wir erfolgreich aufklären, beratschlagen und jene mit Infos versorgen, die weniger computer- und internetfirm sind.

Suchbegriffe:

  • kann man trombi über stayfriends nutzen?

Soziale Netzwerke im Internet

Allgemein werden soziale Netzwerke dadurch beschrieben, dass sich Personen untereinander und miteinander verknüpfen. Dies kann über die unterschiedlichsten Medien und Inhalte geschehen. Oftmals werden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken auch Begriffe wie Social Media oder soziale Medien erwähnt. Diese Bezeichnung trifft dann zu, wenn Nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen. In der Fachsprache ist dann auch oft von "User Generated Content" oder "user driven content" die Rede. Kurz gesagt handelt es sich dann hierbei um Inhalte die nur vom Nutzer und nicht vom Webanbieter bestimmter Angebote erstellt werden. Populäre Beispiele sind da die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Videoportale für YouTube aber auch Blogs wie unserer Medienblog auf mupaki.de. Alle diese Inhalte werden in der Regel auch als Web 2.0 zusammengefasst. Im weitesten Sinne zählen also auch soziale Netzwerke im Internet mit zu den Web 2.0 Angeboten.

Funktionen von sozialen Medien

Typische Funktionen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel ein persönliches Profil der Nutzer, angelegte Kontaktlisten von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern oder Familienmitgliedern und ein weitreichender Nachrichtendienst. Mit letzterem sind soziale Netzwerke wie Google plus, Facebook oder MeinVZ zu einem täglichen Medium der Nutzer geworden. Die Mitglieder der Netzwerke tauschen sich jeden Tag über diese Plattformen aus, teilen dabei Fotos, Videos und Statusmeldungen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. nutzen viele Menschen das Internet jeden Tag und rund um die Uhr. Durch die technische Weiterentwicklung der mobilen Medien wie Notebooks, iPads und Smartphones ist der Weg ins Internet und damit auch in die sozialen Medien viel einfachen geworden.

Werbung in sozialen Netzwerken

Aber nicht nur Privatpersonen sondern eben auch viele Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke mittlerweile für sich. Dabei werden in ausgeklügelten Online-Marketing Strategien Werbeanzeigen geschalten, die ganze bestimmte Zielgruppen ansprechen sollen. Dabei nutzen soziale Netzwerke wie Facebook die Daten der persönlichen Angaben seiner Mitglieder, um diese Informationen an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Für Unternehmen war es noch nie so einfach, zielgruppengenaue Werbung rund um die Uhr im Internet zu platzieren. Auf Facebook-Fanseiten werden von Vereinen, Unternehmen und Marken werden den Nutzer aber oft auch interessante Inhalte geboten. Auf der Fanseite von mupaki.de z.B. informiert unser Medienratgeber seine Fans und Freunde ständig über neue Inhalte und Beiträge aus unserem Medienblog. Risiken und Gefahren von sozialen Medien Neben allen Vorteilen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke im Internet den Menschen und Unternehmen bieten, wird auch immer wieder Kritik geäußert. Neben eklatanten Sicherheitslücken auf Facebook (beispielsweise), Verstöße gegen das Datenschutzgesetzt ist auch Cybermobbing immer wieder ein Thema. Nicht selten werden aus harmlosen Usern schnell Täter oder Opfer im Bereich des Mobbing im Internet. Nicht selten handelt es sich bei den Betroffenen dann um Kinder und Jugendlichen.

Möglichkeiten von Social Media

Trotz aller Gefahren der sozialen Netzwerke nutzen Millionen von Menschen die Online-Dienste immer öfter und intensiver. Jeder ist jederzeit online, chattet, teilt Bilder und Videos oder aktualisiert im Minutentakt seinen persönlichen Status. Mit der Veröffentlichung von Google plus hat der Platzhirsch Facebook nun einen würdigen Konkurrenten bekommen. Da Konkurrenz bekannter Weise das Geschäft belebt, haben sich beide soziale Netzwerke merkbar weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit des Uplaods von Bildern und Videos können die Nutzer ihre Freunde und Kontakte in Kreisen und Gruppen sortieren und zusammenfassen. Damit ist es viel einfacher geworden, seine sozialen Kontakte besser zu gruppieren. Ob die Nutzer von Facebook nun aber auch Ihre Geschäftskontakte wie auf XING verwalten, bleibt fraglich. Seriosität lässt sich eben nicht mit ein paar zusätzlichen Funktionen im Bereich der sozialen Medien erreichen.

Social Media und News

Einen wichtigen Punkt im Bereich der soziale Medien bilden auch die linearen News und Nachrichten. Gemeint sind damit mehr als nur Statusupdates sondern vielmehr echte Kurznachrichten. Der bekannteste Anbieter hier ist wohl Twitter mit vielen Millionen Usern weltweit. Viele nutzen dieses soziale Netzwerk um wichtige Nachrichten zum Unternehmen oder Weltgeschehen zu veröffentlichen. Auf diese Weise wurde schon oft bspw. aus Krisenländern im "arabischen Frühling" berichtet. Spätestens seit dieser Zeit ist Twitter eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, um schnell und einfach eine kurze Nachricht im Internet zu veröffentlichen.

Forschung in sozialen Netzwerken

Das Social Media auch einen ernsthaften und innovativen Charakter haben kann, zeigen immer wieder Forscher aus aller Welt. Sie veröffentlichen Ihre Forschungsergebnisse nicht nur über Facebook, Twitter und Co. sondern nutzen diese Online-Plattformen um das Verhalten der Nutzer, deren Gefühlsleben oder Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren und auszuwerten. So haben einige Wissenschaftler es sogar geschafft, einen Baum das Sprechen beizubringen. Damit ist dies der erste Baum mit einer Facebook-Fanseite Aber auch Inhalte wie Computerphysik und Spieltheorie rücken immer mehr in den Fokus der Forschung.