cyber-mobbing

Mobbing 2.0 – in sozialen Netzwerken, Chats und Foren

Das Thema Mobbing ist in dieser Gesellschaft längst kein unbekanntes Thema mehr. Es ist die Rede von Mobbing am Arbeitsplatz, in der Schule und ähnliches. Relativ neu dagegen ist das so genannte Cyber-Mobbing, vorwiegend geprägt durch soziale Netzwerke.

Was kann gegen Cyber-Mobbing getan werden?

Das ist ein schweres Thema. Gegen Mobbingattacken ist im Grunde niemand gefeit. Es kann jeden treffen, die Gründe dafür sind unklar. Sollte es jedoch zum Cyber-Mobbing (auch Mobbing im Allgemeinen) kommen, sollte der Betroffene es nicht in sich hineinfressen, sondern mit einer Person seines Vertrauens, zum Beispiel den Eltern oder Geschwistern darüber sprechen. Sollte auch das zu unsicher sein oder der Mut hierfür fehlen, besteht die Möglichkeit Schulsozialarbeiter oder auch Psychologen aufzusuchen. Eine Anzeige wird insbesondere beim Cybermobbing ins Leere laufen, weil es eine Anzeige gegen Unbekannt wäre und die Spurenverfolgung im Internet teilweise sehr schwierig ist. Grundsätzlich sollte jeder, der sich im Internet bewegt, vorsichtig mit dem sein, was er über sich preisgibt und veröffentlicht. Zu private Bilder und besonders Videos haben hier nichts verloren. Seinen engsten Freunden kann man diese auch im privaten Kreis, fernab der Onlinewelt zeigen.

Ein weiterer Tipp bei Cybermobbing

Auch wenn man etwas Negatives oder Angreifendes im Internet über sich liest, sollte man versuchen, sich davon nicht beirren zu lassen. Es wird immer Personen um einen herum geben, die einen nicht mögen oder die man selbst nicht mag. Es ist natürlich nicht schön, etwas Schlechtes über sich zu lesen, zu hören oder zu sehen, aber darauf einzugehen, würde diejenigen, die es verbreitet haben, nur umso mehr freuen.

Fazit

Soziale Netzwerke haben nicht nur den Vorteil, dass man Menschen wiederfinden kann, von denen man lange nichts mehr gehört hat, sondern sie können auch leicht missbraucht werden. Über Mobbing-Angriffe im Internet, insbesondere unter Schülern, wird immer häufiger berichtet. Die einzige Möglichkeit, sich davon abzugrenzen wäre der Verzicht auf die Teilhabe an dieser neuen Jugendkultur namens soziales Netzwerk. Ansonsten kann es jeden jederzeit erwischen, Gründe und „Täter“ bleiben meistens anonym. Das Einzige, was jeder selbst dagegen tun kann, ist ein vorsichtiger Umgang mit eigenen Daten und Informationen und blindes Vertrauen nur jenen Personen entgegen zu bringen, die man sehr gut kennt und die einem auch sonst bei Problemen beigestanden haben. Wird jemand Opfer von Cyber-Mobbing, sollten die Eltern bzw. enge Vertraute die ersten Ansprechpartner sein, auch wenn es Überwindung kostet. Niemand hat Schuld daran, wenn es ihn trifft und ohne offenes Ansprechen des Problems kann auch keine Hilfestellung gegeben werden!

Medien-Tipp:

Dieser kurze Werbespot der österreichischen Seite saferinternet.at (Quelle: YouTube) veranschaulicht im übertriebenen Maße, wie schn, ell ein Kind Opfer vom Cybermobbing (auch “Cyberbullying” genannt) werden kann.

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Soziale Netzwerke im Internet

Allgemein werden soziale Netzwerke dadurch beschrieben, dass sich Personen untereinander und miteinander verknüpfen. Dies kann über die unterschiedlichsten Medien und Inhalte geschehen. Oftmals werden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken auch Begriffe wie Social Media oder soziale Medien erwähnt. Diese Bezeichnung trifft dann zu, wenn Nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen. In der Fachsprache ist dann auch oft von "User Generated Content" oder "user driven content" die Rede. Kurz gesagt handelt es sich dann hierbei um Inhalte die nur vom Nutzer und nicht vom Webanbieter bestimmter Angebote erstellt werden. Populäre Beispiele sind da die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Videoportale für YouTube aber auch Blogs wie unserer Medienblog auf mupaki.de. Alle diese Inhalte werden in der Regel auch als Web 2.0 zusammengefasst. Im weitesten Sinne zählen also auch soziale Netzwerke im Internet mit zu den Web 2.0 Angeboten.

Funktionen von sozialen Medien

Typische Funktionen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel ein persönliches Profil der Nutzer, angelegte Kontaktlisten von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern oder Familienmitgliedern und ein weitreichender Nachrichtendienst. Mit letzterem sind soziale Netzwerke wie Google plus, Facebook oder MeinVZ zu einem täglichen Medium der Nutzer geworden. Die Mitglieder der Netzwerke tauschen sich jeden Tag über diese Plattformen aus, teilen dabei Fotos, Videos und Statusmeldungen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. nutzen viele Menschen das Internet jeden Tag und rund um die Uhr. Durch die technische Weiterentwicklung der mobilen Medien wie Notebooks, iPads und Smartphones ist der Weg ins Internet und damit auch in die sozialen Medien viel einfachen geworden.

Werbung in sozialen Netzwerken

Aber nicht nur Privatpersonen sondern eben auch viele Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke mittlerweile für sich. Dabei werden in ausgeklügelten Online-Marketing Strategien Werbeanzeigen geschalten, die ganze bestimmte Zielgruppen ansprechen sollen. Dabei nutzen soziale Netzwerke wie Facebook die Daten der persönlichen Angaben seiner Mitglieder, um diese Informationen an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Für Unternehmen war es noch nie so einfach, zielgruppengenaue Werbung rund um die Uhr im Internet zu platzieren. Auf Facebook-Fanseiten werden von Vereinen, Unternehmen und Marken werden den Nutzer aber oft auch interessante Inhalte geboten. Auf der Fanseite von mupaki.de z.B. informiert unser Medienratgeber seine Fans und Freunde ständig über neue Inhalte und Beiträge aus unserem Medienblog. Risiken und Gefahren von sozialen Medien Neben allen Vorteilen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke im Internet den Menschen und Unternehmen bieten, wird auch immer wieder Kritik geäußert. Neben eklatanten Sicherheitslücken auf Facebook (beispielsweise), Verstöße gegen das Datenschutzgesetzt ist auch Cybermobbing immer wieder ein Thema. Nicht selten werden aus harmlosen Usern schnell Täter oder Opfer im Bereich des Mobbing im Internet. Nicht selten handelt es sich bei den Betroffenen dann um Kinder und Jugendlichen.

Möglichkeiten von Social Media

Trotz aller Gefahren der sozialen Netzwerke nutzen Millionen von Menschen die Online-Dienste immer öfter und intensiver. Jeder ist jederzeit online, chattet, teilt Bilder und Videos oder aktualisiert im Minutentakt seinen persönlichen Status. Mit der Veröffentlichung von Google plus hat der Platzhirsch Facebook nun einen würdigen Konkurrenten bekommen. Da Konkurrenz bekannter Weise das Geschäft belebt, haben sich beide soziale Netzwerke merkbar weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit des Uplaods von Bildern und Videos können die Nutzer ihre Freunde und Kontakte in Kreisen und Gruppen sortieren und zusammenfassen. Damit ist es viel einfacher geworden, seine sozialen Kontakte besser zu gruppieren. Ob die Nutzer von Facebook nun aber auch Ihre Geschäftskontakte wie auf XING verwalten, bleibt fraglich. Seriosität lässt sich eben nicht mit ein paar zusätzlichen Funktionen im Bereich der sozialen Medien erreichen.

Social Media und News

Einen wichtigen Punkt im Bereich der soziale Medien bilden auch die linearen News und Nachrichten. Gemeint sind damit mehr als nur Statusupdates sondern vielmehr echte Kurznachrichten. Der bekannteste Anbieter hier ist wohl Twitter mit vielen Millionen Usern weltweit. Viele nutzen dieses soziale Netzwerk um wichtige Nachrichten zum Unternehmen oder Weltgeschehen zu veröffentlichen. Auf diese Weise wurde schon oft bspw. aus Krisenländern im "arabischen Frühling" berichtet. Spätestens seit dieser Zeit ist Twitter eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, um schnell und einfach eine kurze Nachricht im Internet zu veröffentlichen.

Forschung in sozialen Netzwerken

Das Social Media auch einen ernsthaften und innovativen Charakter haben kann, zeigen immer wieder Forscher aus aller Welt. Sie veröffentlichen Ihre Forschungsergebnisse nicht nur über Facebook, Twitter und Co. sondern nutzen diese Online-Plattformen um das Verhalten der Nutzer, deren Gefühlsleben oder Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren und auszuwerten. So haben einige Wissenschaftler es sogar geschafft, einen Baum das Sprechen beizubringen. Damit ist dies der erste Baum mit einer Facebook-Fanseite Aber auch Inhalte wie Computerphysik und Spieltheorie rücken immer mehr in den Fokus der Forschung.