liebe 2.0

Liebe 2.0 Frühlingsgefühle, Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen beim Anblick der/des Liebsten oder der/des Angebeteten – fast jeder Erwachsene kennt diese Gefühle. Auch Jugendliche beginnen ab einem bestimmten Alter, sich für das andere Geschlecht zu interessieren. Ein verstohlener Blick, heimliches Händchen halten, Träumereien im Unterricht, all das sind typische „Erscheinungsbilder“ des ersten Verliebtseins. Doch heute sind nicht nur die Schule oder die Clique, das Stammcafé die typischen Orte, wo es um einen geschieht. Durch die enorme Akzeptanz des Internets, hierbei besonders Chats und soziale Netzwerke, hat sich ein neuer Weg gefunden, potentielle Partner zu finden.

Der Vorteil vor dem Bildschirm

Jeder Mensch, besonders Jugendliche findet etwas an sich zu dick, zu hässlich, im Vergleich mit den anderen einfach schlecht. Manch einem fällt es deswegen besonders schwer, Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen. Ein kleines Gedankenspiel einer Jugendlichen: Das Gute, wenn ich vor dem Bildschirm sitze: es sieht mich keiner, niemand weiß, ob ich im Schlafanzug und Zahnspange davor sitze oder ob ich im Sommerkleidchen in die Tasten haue. Auch riskiere ich nichts – wenn einer nicht mit mir reden will, dann eben nicht. Mir sieht es keiner an, dass ich vielleicht traurig darüber bin. Junge Leute machen es inzwischen genauso wie Erwachsene: sie chatten, flirten, lernen jemanden kennen – und verlieben sich dabei vielleicht.

Die Suche nach der Identität

Insbesondere Mädchen und Jungs in der Pubertät sind erst dabei, ihre eigene Persönlichkeit zu entdecken, nehmen sich neu wahr und sind auf der Suche nach ihrer Identität. In dieser Zeit nutzen viele, besonders Mädchen, gerne die Möglichkeit des Chats, probieren bestimmte Sprüche aus, erfinden neue Identitäten und zeigen so ein Bild von sich wie sie gern wären oder finden heraus, was beim anderen Geschlecht „ankommt“. Im Internet chatten passiert anonym. Auch ist es für einige vorteilhaft, wenn sie erst den Charakter des jeweils anderen kennen lernen ehe Bilder ausgetauscht oder ein Treffen vereinbart wird. So haben auch schüchterne oder durch die Pubertät verunsicherte Jugendliche eine Chance, jemanden kennen zu lernen und das Gefühl der ersten Verliebtheit zu erleben.

Soziale Netzwerke als Sprachrohr

Auch über soziale Netzwerke ist ein Kennen lernen leicht möglich. Durch die Vielzahl der Verknüpfungen untereinander kennt jeder jeden über ein paar Ecken. Man schreibt sich, schaut sich das Profil des anderen an und wenn das gut funktioniert, folgt ein Telefonat oder ein Treffen. Das Internet ist sowohl bei Jung als auch Alt inzwischen eine Art Kontaktbörse geworden. Was früher das Zeitungsinserat war, ist heute der Chat oder das soziale Netzwerk (bei Älteren bzw. Erwachsenen auch Kontaktbörsen wie neu.de).

Von der Anonymität in die Betrügerfalle

Bei allen Vorteilen, die die Anonymität im Internet bietet, so kann sie auch gefährlich werden – besonders für Kinder und Jugendliche. Schon sehr häufig wurde in den Medien darüber berichtet, wie Erwachsene, vorwiegend männlichen Geschlechts, sich in Chats für Jugendliche einloggen, ein Fake-Profil (sich als jungen, attraktiven Mann ausgeben) anlegen und so Kontakt zu Mädchen aufnehmen. Jugendliche sind häufig noch sehr naiv und gutgläubig, geben freizügig ihre Daten heraus oder vereinbaren Treffen mit dem vermeintlichen guten, neuen Freund. In den meisten Fällen geschieht das hinter dem Rücken der Eltern.

Eltern als Vertrauensperson

Aus diesem Grund ist es wichtig, auch über solche Themen mit den eigenen Kindern zu reden, ihnen das Chatten nicht zu verbieten, sondern intervenierend einzugreifen, einen guten Zuhörer und eine Vertrauensperson des Kindes darzustellen. Es gilt das Gleiche wie bei allen Verboten: sie machen die Sache nur noch reizvoller!Es wäre nicht richtig, den Kindern Dinge zu verbieten, aus denen sie lernen können – aber es ist wichtig, dass das unter den Augen der Erziehungsberechtigten bzw. Erwachsenen stattfindet und die Kinder nicht sich selbst überlassen werden.

Digitale Chancen und Risiken

Fazit: das Aufkommen von Chats und sozialen Netzwerken, wie Facebook und schülerVZ, ermöglicht es Jugendlichen, sich nicht nur „draußen“, sondern auch vor dem Computer zu verlieben. Erste Flirtversuche oder Verabredungen können hier leicht gemacht werden. Im Endeffekt ist es egal, wie oder worüber sich zwei Menschen finden – der Vorteil des Internets ist die Überwindung von Ort und Zeit. Manchmal wohnt der oder die Richtige eben nicht im Nachbarort, sondern hunderte Kilometer entfernt. Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene haben die Chance, auch auf anderem Wege jemanden kennen zu lernen. Die mit dem Internet verbundene Anonymität kann jedoch auch leicht zur Falle, ganz besonders für Jugendliche, werden. Dementsprechend ist eine Unterstützung durch die Eltern oder Erziehungsberechtigten besonders wichtig. Dabei gilt es sowohl vorbeugend aufzuklären, als auch vertrauensvoll auf das Kind einzuwirken, sodass es keine Scheu hat, sich an die Eltern zu wenden, wenn es von etwas geängstigt oder verunsichert ist.

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Soziale Netzwerke im Internet

Allgemein werden soziale Netzwerke dadurch beschrieben, dass sich Personen untereinander und miteinander verknüpfen. Dies kann über die unterschiedlichsten Medien und Inhalte geschehen. Oftmals werden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken auch Begriffe wie Social Media oder soziale Medien erwähnt. Diese Bezeichnung trifft dann zu, wenn Nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen. In der Fachsprache ist dann auch oft von "User Generated Content" oder "user driven content" die Rede. Kurz gesagt handelt es sich dann hierbei um Inhalte die nur vom Nutzer und nicht vom Webanbieter bestimmter Angebote erstellt werden. Populäre Beispiele sind da die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Videoportale für YouTube aber auch Blogs wie unserer Medienblog auf mupaki.de. Alle diese Inhalte werden in der Regel auch als Web 2.0 zusammengefasst. Im weitesten Sinne zählen also auch soziale Netzwerke im Internet mit zu den Web 2.0 Angeboten.

Funktionen von sozialen Medien

Typische Funktionen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel ein persönliches Profil der Nutzer, angelegte Kontaktlisten von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern oder Familienmitgliedern und ein weitreichender Nachrichtendienst. Mit letzterem sind soziale Netzwerke wie Google plus, Facebook oder MeinVZ zu einem täglichen Medium der Nutzer geworden. Die Mitglieder der Netzwerke tauschen sich jeden Tag über diese Plattformen aus, teilen dabei Fotos, Videos und Statusmeldungen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. nutzen viele Menschen das Internet jeden Tag und rund um die Uhr. Durch die technische Weiterentwicklung der mobilen Medien wie Notebooks, iPads und Smartphones ist der Weg ins Internet und damit auch in die sozialen Medien viel einfachen geworden.

Werbung in sozialen Netzwerken

Aber nicht nur Privatpersonen sondern eben auch viele Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke mittlerweile für sich. Dabei werden in ausgeklügelten Online-Marketing Strategien Werbeanzeigen geschalten, die ganze bestimmte Zielgruppen ansprechen sollen. Dabei nutzen soziale Netzwerke wie Facebook die Daten der persönlichen Angaben seiner Mitglieder, um diese Informationen an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Für Unternehmen war es noch nie so einfach, zielgruppengenaue Werbung rund um die Uhr im Internet zu platzieren. Auf Facebook-Fanseiten werden von Vereinen, Unternehmen und Marken werden den Nutzer aber oft auch interessante Inhalte geboten. Auf der Fanseite von mupaki.de z.B. informiert unser Medienratgeber seine Fans und Freunde ständig über neue Inhalte und Beiträge aus unserem Medienblog. Risiken und Gefahren von sozialen Medien Neben allen Vorteilen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke im Internet den Menschen und Unternehmen bieten, wird auch immer wieder Kritik geäußert. Neben eklatanten Sicherheitslücken auf Facebook (beispielsweise), Verstöße gegen das Datenschutzgesetzt ist auch Cybermobbing immer wieder ein Thema. Nicht selten werden aus harmlosen Usern schnell Täter oder Opfer im Bereich des Mobbing im Internet. Nicht selten handelt es sich bei den Betroffenen dann um Kinder und Jugendlichen.

Möglichkeiten von Social Media

Trotz aller Gefahren der sozialen Netzwerke nutzen Millionen von Menschen die Online-Dienste immer öfter und intensiver. Jeder ist jederzeit online, chattet, teilt Bilder und Videos oder aktualisiert im Minutentakt seinen persönlichen Status. Mit der Veröffentlichung von Google plus hat der Platzhirsch Facebook nun einen würdigen Konkurrenten bekommen. Da Konkurrenz bekannter Weise das Geschäft belebt, haben sich beide soziale Netzwerke merkbar weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit des Uplaods von Bildern und Videos können die Nutzer ihre Freunde und Kontakte in Kreisen und Gruppen sortieren und zusammenfassen. Damit ist es viel einfacher geworden, seine sozialen Kontakte besser zu gruppieren. Ob die Nutzer von Facebook nun aber auch Ihre Geschäftskontakte wie auf XING verwalten, bleibt fraglich. Seriosität lässt sich eben nicht mit ein paar zusätzlichen Funktionen im Bereich der sozialen Medien erreichen.

Social Media und News

Einen wichtigen Punkt im Bereich der soziale Medien bilden auch die linearen News und Nachrichten. Gemeint sind damit mehr als nur Statusupdates sondern vielmehr echte Kurznachrichten. Der bekannteste Anbieter hier ist wohl Twitter mit vielen Millionen Usern weltweit. Viele nutzen dieses soziale Netzwerk um wichtige Nachrichten zum Unternehmen oder Weltgeschehen zu veröffentlichen. Auf diese Weise wurde schon oft bspw. aus Krisenländern im "arabischen Frühling" berichtet. Spätestens seit dieser Zeit ist Twitter eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, um schnell und einfach eine kurze Nachricht im Internet zu veröffentlichen.

Forschung in sozialen Netzwerken

Das Social Media auch einen ernsthaften und innovativen Charakter haben kann, zeigen immer wieder Forscher aus aller Welt. Sie veröffentlichen Ihre Forschungsergebnisse nicht nur über Facebook, Twitter und Co. sondern nutzen diese Online-Plattformen um das Verhalten der Nutzer, deren Gefühlsleben oder Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren und auszuwerten. So haben einige Wissenschaftler es sogar geschafft, einen Baum das Sprechen beizubringen. Damit ist dies der erste Baum mit einer Facebook-Fanseite Aber auch Inhalte wie Computerphysik und Spieltheorie rücken immer mehr in den Fokus der Forschung.