klare regeln

Warum sind Regeln in Bezug auf die Computernutzung bei Kindern und Jugendlichen wichtig? Woher weiß ich, wie lange mein Kind im Internet ist? Diese und andere Fragen stellen sich Eltern tagtäglich. Hier einige Tipps und Hinweise! Im Allgemeinen sind Kinder schutzbedürftige Wesen, die erst im Laufe ihres Lebens bestimmte Regeln erlernen, sei es aus Erfahrungswerten, durch die Erziehung oder aus Nachahmung. In Bezug auf Regeln ist folgendes zu wissen: sie werden benötigt, um Anhaltspunkte im Leben zu haben, zum Beispiel bezüglich Entscheidungen, was richtig und falsch ist. Der Mensch ist von Geburt an naiv und gutgläubig. Erst durch Erfahrung wird er sein Verhalten anpassen. Insbesondere Kinder wissen aber nicht, was zwangsläufig gut für sie ist – bloß weil etwas Spaß macht, ist es auf lange Sicht gesehen nicht gut. Solche Erkenntnisse setzen aber eine gewisse geistige Entwicklung voraus, die wiederum zu einem Großteil auch mit Erfahrungen verknüpft ist.

Soziale Netzwerke laden dazu ein, sein ganzes Leben dort preiszugeben

Kinder brauchen Regeln, damit sie eine Orientierung im Leben haben. In Bezug auf Computer, insbesondere Soziale Netzwerke sind sie wichtig, damit das Kind nicht unbeaufsichtigt Tag und Nacht vor dem Computer sitzt. Das ist entscheidend für die körperliche Fitness, das geistige Wachstum, das Sozialverhalten u.v.m. Soziale Netzwerke laden dazu ein, sein ganzes Leben dort preiszugeben. Je mehr Zeit man darin verbringt, desto mehr fühlt man sich animiert dort aktiv zu sein. Da es aber auch gewisse Risiken im Zusammenhang mit Netzwerken gibt, ist es sinnvoll, von vornherein Regeln zu erstellen. Eine Regel wäre die Zeit. Es genügt vollkommen, wenn das Kind nur am Wochenende ins Internet bzw. an den PC darf. Oder auch eine Stunde am Tag, sofern die Hausaufgaben erledigt sind. Netzwerke können schnell zum Lebensmittelpunkt werden, weil sie interaktiv sind und dort viele bekannte, aber auch neue Gesichter zu finden sind. Da das auch viel mehr Spaß macht als z. B. für Mathe zu lernen, sind klare Regeln notwendig, denn nur so gibt es etwas, woran es sich zu orientieren gilt.

Klare Vorschriften

Darüber hinaus sind Erziehungsberechtigte auch in der Position zu entscheiden, wo der PC steht oder auf welcher Website ein Kind sich registriert. Es müssen eventuell nicht 10 Netzwerke sein, wenn eins auch genügen könnte. Dass man mit dieser Einstellung bei dem Kind nicht auf Begeisterung stößt, sollte im Vorfeld klar sein. Aber das ist in der Erziehung nun einmal so. Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um Verbote handeln soll. Kinder brauchen einen gewissen Freiraum, sie sind kleine Entdecker und müssen ihre Welt erkunden. Dazu zählen inzwischen auch neue Medien und das nicht in zu geringem Ausmaß. Sie sollten schon die Möglichkeit haben, ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Im Wesentlichen geht es jedoch darum, dass Eltern ihre Kinder dabei nicht allein lassen sollten.

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Soziale Netzwerke im Internet

Allgemein werden soziale Netzwerke dadurch beschrieben, dass sich Personen untereinander und miteinander verknüpfen. Dies kann über die unterschiedlichsten Medien und Inhalte geschehen. Oftmals werden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken auch Begriffe wie Social Media oder soziale Medien erwähnt. Diese Bezeichnung trifft dann zu, wenn Nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen. In der Fachsprache ist dann auch oft von "User Generated Content" oder "user driven content" die Rede. Kurz gesagt handelt es sich dann hierbei um Inhalte die nur vom Nutzer und nicht vom Webanbieter bestimmter Angebote erstellt werden. Populäre Beispiele sind da die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Videoportale für YouTube aber auch Blogs wie unserer Medienblog auf mupaki.de. Alle diese Inhalte werden in der Regel auch als Web 2.0 zusammengefasst. Im weitesten Sinne zählen also auch soziale Netzwerke im Internet mit zu den Web 2.0 Angeboten.

Funktionen von sozialen Medien

Typische Funktionen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel ein persönliches Profil der Nutzer, angelegte Kontaktlisten von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern oder Familienmitgliedern und ein weitreichender Nachrichtendienst. Mit letzterem sind soziale Netzwerke wie Google plus, Facebook oder MeinVZ zu einem täglichen Medium der Nutzer geworden. Die Mitglieder der Netzwerke tauschen sich jeden Tag über diese Plattformen aus, teilen dabei Fotos, Videos und Statusmeldungen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. nutzen viele Menschen das Internet jeden Tag und rund um die Uhr. Durch die technische Weiterentwicklung der mobilen Medien wie Notebooks, iPads und Smartphones ist der Weg ins Internet und damit auch in die sozialen Medien viel einfachen geworden.

Werbung in sozialen Netzwerken

Aber nicht nur Privatpersonen sondern eben auch viele Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke mittlerweile für sich. Dabei werden in ausgeklügelten Online-Marketing Strategien Werbeanzeigen geschalten, die ganze bestimmte Zielgruppen ansprechen sollen. Dabei nutzen soziale Netzwerke wie Facebook die Daten der persönlichen Angaben seiner Mitglieder, um diese Informationen an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Für Unternehmen war es noch nie so einfach, zielgruppengenaue Werbung rund um die Uhr im Internet zu platzieren. Auf Facebook-Fanseiten werden von Vereinen, Unternehmen und Marken werden den Nutzer aber oft auch interessante Inhalte geboten. Auf der Fanseite von mupaki.de z.B. informiert unser Medienratgeber seine Fans und Freunde ständig über neue Inhalte und Beiträge aus unserem Medienblog. Risiken und Gefahren von sozialen Medien Neben allen Vorteilen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke im Internet den Menschen und Unternehmen bieten, wird auch immer wieder Kritik geäußert. Neben eklatanten Sicherheitslücken auf Facebook (beispielsweise), Verstöße gegen das Datenschutzgesetzt ist auch Cybermobbing immer wieder ein Thema. Nicht selten werden aus harmlosen Usern schnell Täter oder Opfer im Bereich des Mobbing im Internet. Nicht selten handelt es sich bei den Betroffenen dann um Kinder und Jugendlichen.

Möglichkeiten von Social Media

Trotz aller Gefahren der sozialen Netzwerke nutzen Millionen von Menschen die Online-Dienste immer öfter und intensiver. Jeder ist jederzeit online, chattet, teilt Bilder und Videos oder aktualisiert im Minutentakt seinen persönlichen Status. Mit der Veröffentlichung von Google plus hat der Platzhirsch Facebook nun einen würdigen Konkurrenten bekommen. Da Konkurrenz bekannter Weise das Geschäft belebt, haben sich beide soziale Netzwerke merkbar weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit des Uplaods von Bildern und Videos können die Nutzer ihre Freunde und Kontakte in Kreisen und Gruppen sortieren und zusammenfassen. Damit ist es viel einfacher geworden, seine sozialen Kontakte besser zu gruppieren. Ob die Nutzer von Facebook nun aber auch Ihre Geschäftskontakte wie auf XING verwalten, bleibt fraglich. Seriosität lässt sich eben nicht mit ein paar zusätzlichen Funktionen im Bereich der sozialen Medien erreichen.

Social Media und News

Einen wichtigen Punkt im Bereich der soziale Medien bilden auch die linearen News und Nachrichten. Gemeint sind damit mehr als nur Statusupdates sondern vielmehr echte Kurznachrichten. Der bekannteste Anbieter hier ist wohl Twitter mit vielen Millionen Usern weltweit. Viele nutzen dieses soziale Netzwerk um wichtige Nachrichten zum Unternehmen oder Weltgeschehen zu veröffentlichen. Auf diese Weise wurde schon oft bspw. aus Krisenländern im "arabischen Frühling" berichtet. Spätestens seit dieser Zeit ist Twitter eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, um schnell und einfach eine kurze Nachricht im Internet zu veröffentlichen.

Forschung in sozialen Netzwerken

Das Social Media auch einen ernsthaften und innovativen Charakter haben kann, zeigen immer wieder Forscher aus aller Welt. Sie veröffentlichen Ihre Forschungsergebnisse nicht nur über Facebook, Twitter und Co. sondern nutzen diese Online-Plattformen um das Verhalten der Nutzer, deren Gefühlsleben oder Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren und auszuwerten. So haben einige Wissenschaftler es sogar geschafft, einen Baum das Sprechen beizubringen. Damit ist dies der erste Baum mit einer Facebook-Fanseite Aber auch Inhalte wie Computerphysik und Spieltheorie rücken immer mehr in den Fokus der Forschung.