generation online

Internet als globales Medium - die Generation Online

Der Anfang war die Generation Golf

Seit im Jahr 2000 das Buch von Florian Illies “Generation Golf” erschienen ist, wurde das Schlagwort “Generation” oft im Zusammenhang mit verschiedenen Themen verwendet, um Menschen einer bestimmten Zeit zu kategorisieren. In Generation Golf beschrieb Illies eindrucksvoll, wie die Menschen der 1980er Jahre in der Bundesrepublik agierten und was ihre Zeit bestimmte. Zudem stellte er bestimmte Merkmale fest, wonach diese Bürger praktisch gut eine Schublade passten. Wie der Titel unschwer erkennen lässt, war der VW Golf das Symbol der damaligen Zeit. Natürlich prägten die Menschen damals noch weitere Themen, wie die Popkultur und bestimmte Retro-Trends. Aber der Volkswagen war DAS Statussymbol der damaligen Zeit, an dem sich alles andere messen lassen musste. Und seit dieser Kategorisierung von Personengruppen, wurde “Generation X” auch später oft eingesetzt, um Menschen bestimmten Zeitepochen zuzuordnen.

Internet als neues Medium

Suchte man noch vor einigen Jahren Informationen in mächtigen Lexika, schaute sich Bildern in Magazinen an und kommunizierte hauptsächlich über das Telefon, so passiert all dies im Zeitalter der neuen Medien (ausschließlich) im Netz. Wurde das Internet damals noch von wenigen Technikfanatikern genutzt, so ist das World Wide Web heute generationsübergreifend das Allround-Medium schlechthin. Mit dem Aufkommen von bezahlbaren und schnellen Breitband-Anschlüssen und immer günstigeren Computern fand das WWW bald schon Einzug in die meisten privaten Haushalte. Es entstand ein regelrechter Hype auf alles, was “online” war. Onlineportale, Webshops, Wissenspools, Chats und Foren schossen wie Pilze aus dem Boden und wurden exzessiv genutzt. Natürlich gab es auch damals schon einige Kritiker, die das Medium Internet unterschätzen und es nur für eine Blase hielten, die irgendwann platzen musste. Doch diese Blase platzte nicht – im Gegenteil: sie wurde größer und größer. Spätestens seitdem selbst die Bundesregierung mit dem Telekommunikationsgesetz beschlossen hat, dass auf bestimmte Zeit jeder Haushalt Zugang zu einem schnellen Internetanschluss haben sollte, ist eines klar: das Internet ist das wichtigste Medium unserer Zeit und für viele Menschen schon beinahe essentiell.

Kommunikation findet online statt

Freunde sind ein Zeichen dafür, wie gut ein Mensch sozial mit der Außenwelt verknüpft ist. In der Zeit der sozialen Netzwerke sind “Freunde” allerdings viel mehr. Sie zählen bei vielen Nutzern von Facebook und Co. eher als ein Zeichen dafür, wie wichtig man ist. Freunde sind daher (leider) für viele User eine Art Statussymbol geworden. Man kann jetzt diesen Trend verteufeln oder man schaut sich die Umstände näher an. Denn Kommunikation findet heute bei immer mehr Menschen online statt. Bei Kindern und Jugendlichen wird das austauschen und teilen von Informationen über soziale Netzwerke so selbstverständlich genutzt, wie der Gang zur Toilette. Aber auch ältere Semester verlagern ihre Gespräche mit Freunden, Familienmitgliedern aber auch Geschäftspartner und Kollegen immer mehr ins Netz. Selbst Vorstellungsgespräche via Internet-Telefonie mit Skype sind keine Ausnahme mehr. Das Internet hat unsere Art zu kommunizieren grundlegend und nachhaltig verändert.

eGames und eSports – Computerspiele im Netz

Was mit pixeliger Grafik auf Röhrenmonitoren und klotzigen Spielekonsolen begann, ist heute ein wahres Feuerwerk an Specialeffects und beeindruckend realistischer Grafik – und das längst nicht mehr nur auf dem heimischen Computer oder der Konsole vor dem Fernseher. Mit dem Erscheinen leistungsstarker Smartphones rücken selbst mobile Spielekonsolen, wie die Playstation Portable (kurz PSP), immer mehr in den Hintergrund. Die Ursache dafür ist einfach: Smartphones stehen in Sachen Leistungsfähigkeit bei eGames den mobilen Konsolen in nichts mehr nach, haben aber den entscheidenden Vorteil, dass sie gleichzeitig praktisch von überall ins Netz gehen können. So lassen sich auch beispielsweise Browsergames da weiterspielen, wo man zu Hause aufgehört hat. Alles geht online: auch offizielle Events und Meisterschaften bei eGames – die sogenannten eSports. Traf man sich damals noch in großen Hallen und vernetzte sich mit Kabeln um zu “zocken”, so passiert das heutzutage ebenfalls und immer mehr online.

Medien-Tipp

In diesem Videoclip (Quelle: YouTube / ZDF 2011) wird in der ZDF SPORTreportage das Thema eSport genauer erklärt. Dabei wird erläutert, welche Bedeutung eGames mittlerweile auch in Deutschland haben und wie auch durch elektronische Medien soziale Kontakte und Freundschaften entstehen können.

Filesharing und Cloud-Computing

Die Zeiten, wo man größere Datenmengen auf CDs oder DVDs brennt, um sie von A nach B zu transportieren sind seit der Einführung von USB-Sticks und mobilen Festplatten längst vorbei. Allerdings geht der Trend immer mehr zum Cloud-Computing, was auch bald die Flash-Speicher ablösen dürfte. Dank leistungsstarker Internetanschlüsse, die beinahe überall verfügbar sind, können auch große Datenmengen über das Netz ausgetauscht werden. Immer mehr User nutzen die “Cloud” (zu Deutsch “Wolke”), um ihre Dateien überall verfügbar zu machen. Was ich zuhause hochlade, kann ich im Büro bearbeiten um es dann mit meinem Smartphone unterwegs zu nutzen. Auch das Filesharing über Drittanbietern ist längst gang und gebe. Was ein einziger Nutzer im Netz auf einen Server lädt, können gleichzeitig viele andere User herrunterladen. Während diese User den Inhalt downloaden teilen sie das Heruntergeladene wiederum gleichzeitig mit zig weiteren Nutzern.

Die Generation Online

Was in den 1980er Jahren der Volkswagen Typ Golf war, der die Menschen prägte, ist heute eindeutig das Internet mit all seinen Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken und Gefahren. Das Leben spielt sich immer mehr online ab und dieser Trend nimmt weiter zu. Die Grenzen zwischen verschiedenen Medien wie Radio, Fernsehen und Zeitung verschwimmen und verschmelzen zu einem Multi-Medium: dem Internet. Informationen sind jederzeit und von überall verfügbar. Kein Medium hat die Menschen und ihr soziales Verhalten derart nachhaltig verändert, wie das Netz. Was Kinder und Jugendliche, die damit ganz selbstverständlich aufwachsen, spielend leicht in ihren Alltag integrieren, stellt viele ältere Menschen vor große Probleme. Sie können oft nicht schritthalten und fühlen sich nicht selten ausgegrenzt. Es wäre nun aber der vollkommen falsche Weg, das Internet und die Generation Online als Hexenwerk zu verteufeln. Vielmehr muss es gelingen, die neuen Möglichkeiten, die das Internet bereithält, auch für Nicht-Affine zugänglich zu machen.

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Soziale Netzwerke im Internet

Allgemein werden soziale Netzwerke dadurch beschrieben, dass sich Personen untereinander und miteinander verknüpfen. Dies kann über die unterschiedlichsten Medien und Inhalte geschehen. Oftmals werden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken auch Begriffe wie Social Media oder soziale Medien erwähnt. Diese Bezeichnung trifft dann zu, wenn Nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen. In der Fachsprache ist dann auch oft von "User Generated Content" oder "user driven content" die Rede. Kurz gesagt handelt es sich dann hierbei um Inhalte die nur vom Nutzer und nicht vom Webanbieter bestimmter Angebote erstellt werden. Populäre Beispiele sind da die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Videoportale für YouTube aber auch Blogs wie unserer Medienblog auf mupaki.de. Alle diese Inhalte werden in der Regel auch als Web 2.0 zusammengefasst. Im weitesten Sinne zählen also auch soziale Netzwerke im Internet mit zu den Web 2.0 Angeboten.

Funktionen von sozialen Medien

Typische Funktionen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel ein persönliches Profil der Nutzer, angelegte Kontaktlisten von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern oder Familienmitgliedern und ein weitreichender Nachrichtendienst. Mit letzterem sind soziale Netzwerke wie Google plus, Facebook oder MeinVZ zu einem täglichen Medium der Nutzer geworden. Die Mitglieder der Netzwerke tauschen sich jeden Tag über diese Plattformen aus, teilen dabei Fotos, Videos und Statusmeldungen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. nutzen viele Menschen das Internet jeden Tag und rund um die Uhr. Durch die technische Weiterentwicklung der mobilen Medien wie Notebooks, iPads und Smartphones ist der Weg ins Internet und damit auch in die sozialen Medien viel einfachen geworden.

Werbung in sozialen Netzwerken

Aber nicht nur Privatpersonen sondern eben auch viele Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke mittlerweile für sich. Dabei werden in ausgeklügelten Online-Marketing Strategien Werbeanzeigen geschalten, die ganze bestimmte Zielgruppen ansprechen sollen. Dabei nutzen soziale Netzwerke wie Facebook die Daten der persönlichen Angaben seiner Mitglieder, um diese Informationen an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Für Unternehmen war es noch nie so einfach, zielgruppengenaue Werbung rund um die Uhr im Internet zu platzieren. Auf Facebook-Fanseiten werden von Vereinen, Unternehmen und Marken werden den Nutzer aber oft auch interessante Inhalte geboten. Auf der Fanseite von mupaki.de z.B. informiert unser Medienratgeber seine Fans und Freunde ständig über neue Inhalte und Beiträge aus unserem Medienblog. Risiken und Gefahren von sozialen Medien Neben allen Vorteilen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke im Internet den Menschen und Unternehmen bieten, wird auch immer wieder Kritik geäußert. Neben eklatanten Sicherheitslücken auf Facebook (beispielsweise), Verstöße gegen das Datenschutzgesetzt ist auch Cybermobbing immer wieder ein Thema. Nicht selten werden aus harmlosen Usern schnell Täter oder Opfer im Bereich des Mobbing im Internet. Nicht selten handelt es sich bei den Betroffenen dann um Kinder und Jugendlichen.

Möglichkeiten von Social Media

Trotz aller Gefahren der sozialen Netzwerke nutzen Millionen von Menschen die Online-Dienste immer öfter und intensiver. Jeder ist jederzeit online, chattet, teilt Bilder und Videos oder aktualisiert im Minutentakt seinen persönlichen Status. Mit der Veröffentlichung von Google plus hat der Platzhirsch Facebook nun einen würdigen Konkurrenten bekommen. Da Konkurrenz bekannter Weise das Geschäft belebt, haben sich beide soziale Netzwerke merkbar weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit des Uplaods von Bildern und Videos können die Nutzer ihre Freunde und Kontakte in Kreisen und Gruppen sortieren und zusammenfassen. Damit ist es viel einfacher geworden, seine sozialen Kontakte besser zu gruppieren. Ob die Nutzer von Facebook nun aber auch Ihre Geschäftskontakte wie auf XING verwalten, bleibt fraglich. Seriosität lässt sich eben nicht mit ein paar zusätzlichen Funktionen im Bereich der sozialen Medien erreichen.

Social Media und News

Einen wichtigen Punkt im Bereich der soziale Medien bilden auch die linearen News und Nachrichten. Gemeint sind damit mehr als nur Statusupdates sondern vielmehr echte Kurznachrichten. Der bekannteste Anbieter hier ist wohl Twitter mit vielen Millionen Usern weltweit. Viele nutzen dieses soziale Netzwerk um wichtige Nachrichten zum Unternehmen oder Weltgeschehen zu veröffentlichen. Auf diese Weise wurde schon oft bspw. aus Krisenländern im "arabischen Frühling" berichtet. Spätestens seit dieser Zeit ist Twitter eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, um schnell und einfach eine kurze Nachricht im Internet zu veröffentlichen.

Forschung in sozialen Netzwerken

Das Social Media auch einen ernsthaften und innovativen Charakter haben kann, zeigen immer wieder Forscher aus aller Welt. Sie veröffentlichen Ihre Forschungsergebnisse nicht nur über Facebook, Twitter und Co. sondern nutzen diese Online-Plattformen um das Verhalten der Nutzer, deren Gefühlsleben oder Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren und auszuwerten. So haben einige Wissenschaftler es sogar geschafft, einen Baum das Sprechen beizubringen. Damit ist dies der erste Baum mit einer Facebook-Fanseite Aber auch Inhalte wie Computerphysik und Spieltheorie rücken immer mehr in den Fokus der Forschung.