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Was bedeutet “anstupsen” oder “gruscheln” in den Netzwerken?

Wie kann ich Fotos von mir oder meinem Kind löschen lassen?

Wo ist der Unterschied zwischen “Fan” und “Freund” bei Facebook?

Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen VZ-Netzwerke?

Welche sozialen Netzwerke sind empfehlenswerte, welche weniger?

Was muss ich beim Anmelden/Registrieren beachten?

An wen wende ich mich, wenn mein Kind gemobbt wird?

Wie kann ich verhindern, dass jeder alles sehen kann?

Kosten soziale Netzwerke und Community-Gruppen Geld?

Wie erkenne ich, ob mein Kind von verdächtigen Personen belästigt wird?


Was bedeutet “anstupsen” oder “gruscheln” in den Netzwerken?

“Anstupsen” und “gruscheln” sind Worterfindungen der verschiedenen Netzwerke. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Grüßen und Kuscheln. Es wird beispielsweise genutzt, um einfach jemanden auf sich aufmerksam zu machen, den man kennt oder auch nicht, um demjenigen zu zeigen, dass man an ihn denkt, ihn einfach nur grüßen möchte oder eventuell auch kennen lernen möchte. Wird jemand “angestupst” oder “gegruschelt”, erscheint das bei seinem nächsten Login in das Netzwerk, sobald er auf der Startseite ist. In der Regel besteht infolgedessen die Möglichkeit, diesen “Gruß” zurückzugeben oder ihn auszublenden. Viele empfinden diese Art der Kontaktaufnahme als weniger aufdringlich, die nicht zwingend zu einem Gespräch führt und demnach auch bei Zeitknappheit kurz angeklickt werden kann

Wie kann ich Fotos von mir oder meinem Kind löschen lassen?

Normalerweise kann jeder, der Bilder von sich eingestellt hat, diese auch wieder löschen. Dann sind sie zumindest für die anderen Nutzer nicht mehr sichtbar. Inwiefern das Netzwerk es sich vorbehält, die Daten dennoch für eine gewisse Zeit zu speichern, ist den jeweiligen AGB zu entnehmen. Etwas schwieriger ist es, wenn ein Bekannter Bilder eingestellt hat und man unfreiwillig darauf verlinkt wird. Generell hat der entsprechende Nutzer, der auf dem Bild verlinkt wurde, zwar das Recht, diese zu löschen, nicht aber das Bild als solches. Theoretisch sind ist es aber niemanden gestattet, Bilder von jemandem ohne dessen Zustimmung zu veröffentlichen. Ist es dennoch geschehen, sollte derjenige darauf hingewiesen werden mit der nachdrücklichen Bitte, es zu entfernen. Sollte es alles nichts nützen, müssen wiederum die Netzwerkbetreiber kontaktiert bzw. das Bild gemeldet werden, sodass den Vorwürfen nachgegangen wird. Generell gilt: weniger ist mehr, Privatfotos gehören auch nur in den privaten Bereich.

Wo ist der Unterschied zwischen “Fan” und “Freund” bei Facebook?

Es gibt auf Facebook grundsätzlich zwei verschiedene Arten, sich zu präsentieren: entweder mit einer “privaten” oder einer “Unternehmensseite”. Bei privaten Seiten muss einen Einladung zur Freundschaft geschickt werden, die der Eingeladene seinerseits bestätigen oder ablehnen kann. Auf der Unternehmensseite geschieht dies nur einseitig. Wenn dem Besucher die Seite der Firma, des Vereins oder der Organisation gefällt, kann er ein Fan werden. Dazu muss er lediglich den “Gefällt mir” (auf der internationalen Seite von Facebook “Like”) Button drücken und schon ist er Fan dieser Seite. Dadurch signalisiert der User, dass er die Seite, das Unternehmen oder die Sache dahinter gut findet. Freunde und Fans können ihren Status ebenso mit wenigen Klicks wieder aufheben. Bei einer Freundschaft können das beide Seiten, wohingegen auf der Unternehmensseite ausschließlich der Fan seine “Beziehung” beenden kann. Das Unternehmen hat darauf keinen Einfluss.

Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen VZ-Netzwerke?

Die verschiedenen VZ-Netzwerke unterscheiden sich im Wesentlichen durch die jeweilige Zielgruppe. schülerVZ ist ausschließlich für Schüler zwischen 12 und 21 Jahren gedacht. studiVZ hingegen richtet sich an alle Studenten und kann mit meinVZ verknüpft werden, sodass diese beiden Netzwerke untereinander und miteinander agieren können. meinVZ ist folglich für all jene, die weder Schülern noch Studenten zuzurechnen sind. Die Einteilung in verschiedene Netzwerke resultiert aus deren unterschiedlicher Entstehungszeit. Das Ganze hat zunächst mit studiVZ begonnen, damit ehemalige Mitschüler auch während ihrer Studentenzeit in Kontakt miteinander bleiben und sich neue studentische Freundschaften festigen können. Auf Grund des regen Interesses und dem rasant schnellen Anstieg der Mitgliederzahlen – auch von Nicht-Studenten – hat sich im Laufe der Jahre eine große VZ-Gemeinschaft entwickelt, die inzwischen aus drei Netzwerken besteht.

Welche sozialen Netzwerke sind empfehlenswerte, welche weniger?

Es hängt immer davon ab, was man mit dem sozialen Netzwerk “erreichen” möchte oder welche Ziele man verfolgt. Für private Angelegenheiten, wie Freunde wiederfinden und mit ihnen im Kontakt bleiben, sind Netzwerke wie Facebook, VZs oder lokalisten sicherlich praktisch. Um geschäftliche Beziehungen und Kontakte zu pflegen, akquirieren und zu verwalten eignen sich diese Communitys eher weniger. Die bessere Wahl ist hier beispielsweise XING, bei dem man sich sogar auf Jobs bewerben und seine Vita pflegen und veröffentlichen kann. Für alle Netzwerke gleichermaßen gilt allerdings der Grundsatz, mit seinen persönlichen Daten sorgsam umzugehen und seine Privatsphäre zu schützen. Einmal im Internet veröffentlich lassen sich Bilder und sensible Daten nur schwer, teilweise gar nicht mehr löschen. Gerade in Bewerbungsphasen kann dies oftmals nicht nur sehr peinlich sein sondern schnell auch die Chancen auf einen Job oder ein Praktikum verbauen.

Was muss ich beim Anmelden/Registrieren beachten?

Wie bei jeder Anmeldung bzw. Registrierung sollten im Vorfeld die AGB’s (Allgemeine Geschäftsbedingungen) und Datenschutzhinweise gelesen und offene Fragen geklärt werden. In der Regel sind Netzwerke kostenlos, einige von ihnen haben jedoch Zusatzfunktionen, die kostenpflichtig sind. Auch typische Flirtbörsen, die zum Teil zu sozialen Netzwerken gezählt werden, sind häufig nur bei der Anmeldung kostenlos. Zur Nutzung der anderen Inhalte oder Funktionen werden gewisse Entgelte fällig. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, welche Angaben verlangt werden. Zu persönliche Angaben wie die Anschrift und Telefonnummer haben in der Regel dort nichts verloren und gehen niemanden etwas an. Bei solchen Netzwerken ist Vorsicht geboten. Wer auf Nummer sicher gehen will, informiert sich auch auf anderen Webseiten, Zeitschriften oder befragt Mitglieder über das entsprechende Netzwerk. Da nicht alle zufriedenzustellende Datenschutzrichtlinien verfolgen bzw. alle Daten auf unbestimmte Zeit speichern, ist zunächst die Frage zu klären wie sinnvoll eine Anmeldung ist.

An wen wende ich mich, wenn mein Kind gemobbt wird?

Wenn Ihr Kind gemobbt wird, sollten Sie sich an die Seitenbetreiber melden. Es gibt auf jeder Seite Hinweise oder Angaben, an wen man sich in solchen Fällen zu wenden hat. Darüber hinaus versuchen Sie herauszufinden, wer Ihr Kind mobbt. Ist es jemand aus der eigenen Klasse oder Schule, kann es ratsam sein, die Schule hinzuzuziehen oder die Thematik auf dem nächsten Elternabend anzusprechen. Im Regelfall werden Kinder nicht nur auf den Seiten sozialer Netzwerke gemobbt, sondern bereits im Schulalltag. Sobald Ihr Kind sich auf diesem Grund sozial isoliert oder andere Verhaltensauffälligkeiten bemerkbar sind, muss ein Psychologe oder Pädagoge hinzugezogen werden. Viele Schulen haben inzwischen einen Schulsozialarbeiter oder -psychologen an den Sie sich zunächst wenden können. Das Wichtigste dabei ist das Vertrauen des Kindes gegenüber dieser Person. Da Mobbing einen direkten Angriff auf die Persönlichkeit darstellt, kann es zu schweren psychischen Störungen und Auffälligkeiten kommen, die einer weiteren Behandlung bedürfen und im Vorfeld abgewendet werden sollten.

Wie kann ich verhindern, dass jeder alles sehen kann?

Die Netzwerke bieten verschiedene Einstellungen an, sodass jeder Nutzer individuell entscheiden kann, wer welche Informationen sehen kann. Dabei gibt es die Unterscheidung zwischen niemand, Freunde, Freunde und deren Freunde und alle. Am besten ist es, so wenig Daten wie möglich sichtbar zu machen bzw. gar nicht erst einzutragen. Geburtstage, Fotos, so genannte Pinnwandeinträge, Hobbys etc. sollten allerhöchstens für Freunde sichtbar sein, sofern man sichergehen möchte, dass nicht jeder weiß auf welcher Party man wen zuletzt geküsst hat. Gerade Kinder und Jugendliche sind sehr offenherzig, was den Umgang mit den persönlichen Daten betrifft. Sie sollten daher vorzeitig darüber aufgeklärt und gebeten werden, dies zu beherzigen.

Kosten soziale Netzwerke und Community-Gruppen Geld?

Jein. Das hängt davon ab, wo die Grenze gezogen wird, also was alles unter soziales Netzwerk fällt. Die “klassischen” Netzwerke wie die VZ’s und Facebook kostet in der Regel nichts. Bei anderen, z. B. Xing, gibt es die Basis- und die Premium-Mitgliedschaft, wobei letztere kostenpflichtig ist, dafür aber mehr Services anbietet. Auch andere teilweise als Netzwerk bezeichnete Portale wie Friendscout24, also im Allgemeinen Kontaktbörsen, sind inzwischen zum Großteil kostenpflichtig geworden. Bei vielen ist lediglich die Registrierung kostenlos, die komplette Nutzung des Services aber kostenpflichtig. Generell sollte man als Nutzer vorsichtig sein und nicht unbedacht alles anklicken, sondern stets auf der Hut sein und auf kleine Zusatzanmerkungen am Ende der Seite achten. Spätestens bei der Aufforderung zur Eingabe von Kreditkartennummer und Bankverbindung oder der Angabe eines Onlinebezahlservices (z. B. PayPal, giropay) befindet sich der User auf dem Weg zu einem kostenpflichtigen Service und sollte die Seite verlassen bzw. zurückgehen.

Wie erkenne ich, ob mein Kind von verdächtigen Personen belästigt wird?

Das ist ein sehr schwieriges und kompliziertes Thema. Theoretisch kann dies auf Grund der Anonymität im Internet nicht erkannt werden. Da keine Personalausweisnummer bei der Anmeldung verlangt wird, ist es auch nicht möglich, zu 100% die wahre Identität des Neuangemeldeten sicherzustellen. Aus diesem Grund ist absolute Offenheit und Kommunikation zwischen Kind und Elternteil gefragt. Es ist ratsam, sich auch mal daneben zu setzen während das Kind chattet oder mit ihm darüber zu sprechen, zu welchen Themen sie sich im Netzwerk oder Chat austauschen. Wenn dennoch der Verdacht besteht, sollte es den Netzwerkbetreibern gemeldet werden, sodass diese dem Problem nachgehen können. Zugleich ist das Gespräch mit dem Kind zu suchen und über die Gefahren aufzuklären. Fragen nach der BH-Größe, der ersten Erektion oder ob das Kind alleine zuhause ist, hat in Netzwerken nichts verloren und gehört gemeldet!

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Soziale Netzwerke im Internet

Allgemein werden soziale Netzwerke dadurch beschrieben, dass sich Personen untereinander und miteinander verknüpfen. Dies kann über die unterschiedlichsten Medien und Inhalte geschehen. Oftmals werden im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken auch Begriffe wie Social Media oder soziale Medien erwähnt. Diese Bezeichnung trifft dann zu, wenn Nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen. In der Fachsprache ist dann auch oft von "User Generated Content" oder "user driven content" die Rede. Kurz gesagt handelt es sich dann hierbei um Inhalte die nur vom Nutzer und nicht vom Webanbieter bestimmter Angebote erstellt werden. Populäre Beispiele sind da die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Videoportale für YouTube aber auch Blogs wie unserer Medienblog auf mupaki.de. Alle diese Inhalte werden in der Regel auch als Web 2.0 zusammengefasst. Im weitesten Sinne zählen also auch soziale Netzwerke im Internet mit zu den Web 2.0 Angeboten.

Funktionen von sozialen Medien

Typische Funktionen der sozialen Netzwerke sind zum Beispiel ein persönliches Profil der Nutzer, angelegte Kontaktlisten von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern oder Familienmitgliedern und ein weitreichender Nachrichtendienst. Mit letzterem sind soziale Netzwerke wie Google plus, Facebook oder MeinVZ zu einem täglichen Medium der Nutzer geworden. Die Mitglieder der Netzwerke tauschen sich jeden Tag über diese Plattformen aus, teilen dabei Fotos, Videos und Statusmeldungen. Durch soziale Netzwerke wie Facebook und Co. nutzen viele Menschen das Internet jeden Tag und rund um die Uhr. Durch die technische Weiterentwicklung der mobilen Medien wie Notebooks, iPads und Smartphones ist der Weg ins Internet und damit auch in die sozialen Medien viel einfachen geworden.

Werbung in sozialen Netzwerken

Aber nicht nur Privatpersonen sondern eben auch viele Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke mittlerweile für sich. Dabei werden in ausgeklügelten Online-Marketing Strategien Werbeanzeigen geschalten, die ganze bestimmte Zielgruppen ansprechen sollen. Dabei nutzen soziale Netzwerke wie Facebook die Daten der persönlichen Angaben seiner Mitglieder, um diese Informationen an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Für Unternehmen war es noch nie so einfach, zielgruppengenaue Werbung rund um die Uhr im Internet zu platzieren. Auf Facebook-Fanseiten werden von Vereinen, Unternehmen und Marken werden den Nutzer aber oft auch interessante Inhalte geboten. Auf der Fanseite von mupaki.de z.B. informiert unser Medienratgeber seine Fans und Freunde ständig über neue Inhalte und Beiträge aus unserem Medienblog. Risiken und Gefahren von sozialen Medien Neben allen Vorteilen und Möglichkeiten, die soziale Netzwerke im Internet den Menschen und Unternehmen bieten, wird auch immer wieder Kritik geäußert. Neben eklatanten Sicherheitslücken auf Facebook (beispielsweise), Verstöße gegen das Datenschutzgesetzt ist auch Cybermobbing immer wieder ein Thema. Nicht selten werden aus harmlosen Usern schnell Täter oder Opfer im Bereich des Mobbing im Internet. Nicht selten handelt es sich bei den Betroffenen dann um Kinder und Jugendlichen.

Möglichkeiten von Social Media

Trotz aller Gefahren der sozialen Netzwerke nutzen Millionen von Menschen die Online-Dienste immer öfter und intensiver. Jeder ist jederzeit online, chattet, teilt Bilder und Videos oder aktualisiert im Minutentakt seinen persönlichen Status. Mit der Veröffentlichung von Google plus hat der Platzhirsch Facebook nun einen würdigen Konkurrenten bekommen. Da Konkurrenz bekannter Weise das Geschäft belebt, haben sich beide soziale Netzwerke merkbar weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit des Uplaods von Bildern und Videos können die Nutzer ihre Freunde und Kontakte in Kreisen und Gruppen sortieren und zusammenfassen. Damit ist es viel einfacher geworden, seine sozialen Kontakte besser zu gruppieren. Ob die Nutzer von Facebook nun aber auch Ihre Geschäftskontakte wie auf XING verwalten, bleibt fraglich. Seriosität lässt sich eben nicht mit ein paar zusätzlichen Funktionen im Bereich der sozialen Medien erreichen.

Social Media und News

Einen wichtigen Punkt im Bereich der soziale Medien bilden auch die linearen News und Nachrichten. Gemeint sind damit mehr als nur Statusupdates sondern vielmehr echte Kurznachrichten. Der bekannteste Anbieter hier ist wohl Twitter mit vielen Millionen Usern weltweit. Viele nutzen dieses soziale Netzwerk um wichtige Nachrichten zum Unternehmen oder Weltgeschehen zu veröffentlichen. Auf diese Weise wurde schon oft bspw. aus Krisenländern im "arabischen Frühling" berichtet. Spätestens seit dieser Zeit ist Twitter eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, um schnell und einfach eine kurze Nachricht im Internet zu veröffentlichen.

Forschung in sozialen Netzwerken

Das Social Media auch einen ernsthaften und innovativen Charakter haben kann, zeigen immer wieder Forscher aus aller Welt. Sie veröffentlichen Ihre Forschungsergebnisse nicht nur über Facebook, Twitter und Co. sondern nutzen diese Online-Plattformen um das Verhalten der Nutzer, deren Gefühlsleben oder Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren und auszuwerten. So haben einige Wissenschaftler es sogar geschafft, einen Baum das Sprechen beizubringen. Damit ist dies der erste Baum mit einer Facebook-Fanseite Aber auch Inhalte wie Computerphysik und Spieltheorie rücken immer mehr in den Fokus der Forschung.