RomanceScambaiter – Liebe gegen Bares

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RomanceScambaiter – Liebe gegen Bares Von Heiratsschwindlern hat man in den vergangenen Jahren ja schon viel gehört. Opfer gehen an die Öffentlichkeit um sich Gehör zu verschaffen. Die Täter werden dabei inzwischen immer dreister – sie nutzen die sozialen Netzwerke wie Facebook um sich ihre neuen Oper auszusuchen. Zumeist sind es alleinstehende Frauen, die besonders anfällig sind für romantisches Gesülze und Plattitüden wie toll sie wären und dass sie die große Liebe seien. Das Ganze geht bis zur Verlobung zweier Menschen, die sich nur online und von Fotos kennen. Ach ja, die Fotos des Täters zeigen natürlich nicht ihn, sondern wurden irgendwo geklaut. Ganz so dämlich sind die ja doch nicht.

Aufklärungsarbeit durch Betroffene

Da das „Scamming“, also Betrügen kein Ende nimmt, sind inzwischen zahlreiche Foren entstanden, in denen die Heiratsschwindler enttarnt werden. „RomanceScamming“ steht also für Liebesbetrug. Ein „Scambaiter“ ist zu Deutsch ein Betrugsköderer. Unter www.romancescambaiter.de finden wir genau ein solches Forum, wo zahlreiche Betrüger entlarvt wurden. Auffallend ist, dass die Täter immer häufiger über Netzwerke wie Facebook gehen. Eigentlich nachvollziehbar – während Kontaktbörsen inzwischen ausnahmslos kostenpflichtig geworden sind, stehen Netzwerke jedem offen und können mit allerhand falschen Daten gefüttert werden. Es sind auch übrigens nicht nur Frauen, die betroffen sind. Auch Männer zählen zu den Opfern.

Die Masche von Romance-Scambaitern

Ursprünglich bekannt wurden solche Vorfälle unter dem Namen „Nigeria Connection“, da die Täter überwiegend dem afrikanischen Raum entstammten. Inzwischen hat sich das Ganze auch nach Südostasien und Russland ausgeweitet. Den Opfern wird erzählt, man sei ein Engländer, der wegen eines Krieges o.ä. im Irak oder sonst wo sei. Sie haben natürlich die gleichen Lebensvorstellungen wie ihre Opfer und wünschen sich nichts sehnlicher als schnell nach Deutschland zu kommen und die Liebste (oder den Liebsten) in die Arme zu schließen. Doch ehe das passieren kann, geraten die Täter in eine Zwickmühle und benötigen ganz dringend Geld. Das machen sie natürlich nicht so plump wie ich das hier schreibe, sondern wählen ihre Worte geschickt und wickeln die Frauen (oder auch Männer) so galant um den Finger, dass diese fast gar nicht mehr anders können als das Geld zu überweisen. Trotzdem: das ist einfach nur dumm! Wie kann man Menschen, die man noch NIE gesehen hat, Geld überweisen und dann rumjammern, dass das verschwindet? Schon klar, dass was man da immer im Fernsehen sieht, wird einem selbst nie passieren – aber genau wie immer wieder ältere Leute mit angeblichen Traumreisen übers Ohr gehauen werden, funktioniert diese Masche seit Jahren! Ja, wir sehnen uns alle nach Liebe und Geborgenheit. Ja, das steht auch sicherlich jedem zu. Aber spätestens wenn Fremde Geld verlangen, ist irgendetwas faul und man sollte dringend die Notbremse ziehen. Wer da sein Kopf nicht mehr einschalten kann – sorry, der hat Pech. Ich meine das nicht bösartig, aber ehrlich gesagt, wir wissen inzwischen alle, dass das Netz auch viele dunkle Ecken birgt vor denen wir uns schützen müssen.

Immer wieder: Datenschutz im Internet

Wer auf der sicheren Seite stehen will, behält seine Daten für sich. Klar kann man chatten und man kann auch neue Leute kennen lernen. Dazu ist es aber überhaupt so was von gar nicht notwendig, seine Ausweise zu kopieren oder die Ausweisnummern preiszugeben noch müssen dazu Bankverbindungen und private Adressen oder Telefonnummern herausgegeben werden. Wenn man sich treffen möchte, dann bitte an einem neutralen Ort – das ist für die eigene Sicherheit ohnehin das Sinnvollste. Sobald man durch eine Aussage oder Forderung eines Fremden misstrauisch wird, stimmt da etwas nicht. Wir sind nicht umsonst von der Natur mit gesunder Skepsis und einigen Sinnen ausgestattet worden. Vielleicht fangen wir mal wieder an, diese zu benutzen und auf unser Gefühl zu hören. Und wenn man sich selbst nicht traut: einfach mal die Familie oder Freunde fragen. Sie sind solchen Situationen gegenüber deutlich neutraler, da sie unbefangen sind und können einem unter Umständen das Leben, äh die Geldscheine retten.

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