Google ändert Datenschutzbestimmungen ab März 2012

Written by mupaki.de on. Posted in medienblog

neue Datenschutzbestimmungen bei Google Gestern hat der Internet-Gigant Google offiziell bekanntgegeben, dass er seine Datenschutzbestimmungen umfassend ändert. Auf verschiedenen Kanälen wurden die Nutzer darüber informiert, dass ab sofort 60 verschiedenen Datenschutzbestimmungen zu einer zusammengefasst werden. Google begründet das mit der Aussage, dass dies nun sehr viel kompakter und zentraler gestaltet ist und damit für den Nutzer besser strukturiert sein soll. Was besonders auffällt, ist die Tatsache, dass Google über diese Änderung nicht nur nüchtern informiert, sondern sogar die Vorteile daran erklärt. Im Prinzip ist das sogar clever, denn in der heutigen Zeit ist ein Wort wie Datenschutzbestimmung für die einen ein Alarmsignal und für die anderen schlichtweg eine Überforderung. Und beiden Parteien wird Google damit gerecht. Warum? Dies erklärt sich im Detail:

Google Dienste sind verknüpft

Der Nutzer soll dazu animiert werden, verschiedene Google Produkte besser mit einander zu verknüpfen. Vielleicht ist einigen schon einmal aufgefallen, dass man parallel bei Google Plus eingeloggt ist, sobald man sich bei YouTube anmeldet. Zudem ist man gleichzeitig auch bei Google Webmaster Tools eingeloggt. Und das alles nur mit einem einzigen Login. Das kann sicherlich von Vorteil sein, allerdings nicht immer. Denn alle Google Dienste laufen auch parallel zu einander, was ebenso als bedenklich eingestuft werden kann. Zudem werden auch die Suchergebnisse anders aufgelistet, wenn man beim sozialen Netzwerk Google-Plus eingeloggt ist. Das Ganze nennt sich dann in Google-Sprache „personalisierte Suchanfrage“ und wird ebenso als Vorteil angepriesen.

Teilen von Inhalten mittels Google-Plus

Sicherlich ist den meisten schon der GooglePlus-Button aufgefallen, der nun unter jedem Suchergebnis prangert. Er funktioniert auf eine ähnliche Weise, wie der Facebook Like-Button, allerdings mit dem Unterschied, dass er Einfluss auf die Suchergebnisse hat. Nun soll sich Google auch die Kontaktinformationen der Personen merken, mit denen man verbunden ist und mit oft Inhalte teilt. Das soll das zukünftige Teilen von Inhalten im sozialen Netzwerk stark vereinfachen.

Datenschutz soll höchste Priorität bleiben

Zu guter Letzt versichert Google in seiner Ankündigung, dass der Datenschutz weiterhin gewahrt bleibt und man sich praktisch keine Sorgen machen soll. Nun wollen wir nicht jede Neuerung kategorisch verteufeln und kritisieren, allerdings ist kommentarloses Hinnehmen solcher Ankündigungen auch der falsche Weg. Denn schließlich geht das Teilen von Inhalten in verschiedensten Web-Diensten mit sensiblen, privaten Daten nicht immer mit der Einhaltung von Datenschutzbestimmungen einher. Wer nun einmal selbst nachlesen möchte, was sich im Detail ändert, kann das hier tun: http://www.google.com/policies Ob diese Änderungen zukünftig wirklich ein Vorteil für die Internetnutzer sind oder doch wieder nur das Ziel verfolgen, an persönliche Daten zu gelangen, wird die Zukunft und die Surfpraxis zeigen. Wir bleiben dort weiter am Ball und werden zu gegebener Zeit wieder darüber berichten.

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  • personalisierte Suchanfrage

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