neue AGBs für Nutzungsrechte der Bilder auf Instagram

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neue AGBs für Nutzungsrechte der Bilder auf Instagram Derzeit schwirrt ein Gerücht durch das Netz, das viele bildbegeisterte User hellhörig werden lässt. Instagram, einer der beliebtesten Foto-Apps, ändert seine Nutzungsrechte. Nachdem Facebook den Bilderdienst im April 2012 für die Rekordsumme von 1 Milliarde Dollar gekauft hatte, versuchen die neuen Schirmherren offensichtlich nun Kapital aus der Foto-App zu schlagen. Aber was ändert sich für den User? Im Prinzip nicht sehr viel – zumindest nicht auf den ersten Blick. Das böse Erwachen könnte bei vielen erst später kommen. Denn ein neuer Passus in den AGBs von Instagram sagt sinngemäß: du darfst gern weiterhin alle Bilder bei uns hochladen und teilen, trittst aber deine Nutzungsrechte an uns ab. Vereinfacht gesagt heißt das: wir bei Instagram dürfen mit deinen Bilder machen, was wir wollen – auch verkaufen und du siehst nicht einen Cent dafür.

Instagram bald neues Stock-Archiv für Agenturen?

Nachdem Instagram vor circa 2 Jahren gegründet wurde, hat sich die kleine Foto-App schnell zum Geheimtipp im Netz gemausert. Mit nur wenigen Klicks kann man mit Instagram aus seinem Smartphone-Bild ein kleines Kunstwerk zaubern. Kontrast, Schärfentiefe und Profi-Effekte lassen sich in Sekundenschnelle auf die eigenen Bilder anwenden. Das Ergebnis ist oftmals verblüffend gut, was die Community im Netz mit einer großen Beliebtheit der App würdigte. Nun aber könnte vielen der Spaß an Instagram vergehen. Wer will sich selbst schon in Werbekampagnen von Unternehmen sehen, dafür weder gefragt werden noch einen müden Cent erhalten? Einige munkeln bereits, dass Instagram nun zu eine Art Stock-Archiv im Netz wird. Bei z.B. Fotolia oder iStockphoto kann man gegen eine Nutzungsgebühr ein bestimmtes Bildmotiv in unterschiedlichen Auflösungen runterladen und für seine Werbekampagnen nutzen. Da die Bilder von Instagram zukünftig wahrscheinlich auch zum Kauf angeboten werden, ziehen einige den Vergleich zu eben diesen Stock-Archiven. Allerdings hinkt dieser Vergleich ein wenig. Denn auf den bekannten Bildarchiven fotografieren meist ausschließlich Profi-Fotografen mit Highend-Kameras. Die Bilder auf Instagram mögen vielleicht ganz nett aussehen, aber haben doch nicht die gleiche Qualität wie bspw. auf iStockphoto.

Gleiche Bedingungen auf Facebook

Und schon wieder tritt das Phänomen Facebook in Kraft: während sich viele Nutzer nun sehr über die neuen AGBs auf Instagram ärgern und viele sogar ihre Accounts löschen, wissen die meisten nicht (oder wollen es nicht wissen), dass sie den gleichen AGBs bei Facebook zugestimmt haben. Denn auch hier tritt man seine Nutzungsrechte an das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg ab. Nur auf Facebook scheint es niemanden wirklich zu stören und keiner hinterfragt, was mit seinen Fotos passiert. Ändern die gleichen Leute, die schon die AGBs bei Facebook geschrieben haben, nun die Nutzungsbedingungen auf Instagram auf einen fast identischen Wortlaut ab, schreit die Netzwelt wieder auf. Eigentlich sollte aber generell zweimal überlegt werden, wann man wo ein Bild im Netz hochlädt und mit wem man es teilen möchte. Also liebe Facebook-Jünger: bevor ihr euch zu sehr über Instagram aufregt, prüft doch bitte einfach mal eine privaten Bilder auf Facebook.

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