Pornographische Inhalte im Internet

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Initiativen gegen Kinderpornographie und Meldestellen Wir haben uns ja inzwischen daran gewöhnt, dass die Welt deutlich freizügiger ist als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Unsere Großeltern können es teilweise nur schwer nachvollziehen wie junge Mädchen sich halbnackt bekleidet durch die Stadt bewegen können. Von Musikvideos einmal ganz zu schweigen. Wohin man schaut, Freizügigkeit, teilweise sogar anstößig, ist überall und zu jeder Tageszeit anzutreffen. Das mag nicht jedem gefallen, vor allem nicht, weil auch junge Menschen und Kinder somit leicht Zugang zu solchen Inhalten haben. Dennoch ist das relativ ungefährlich. Viel schlimmer ist die Kinderpornographie.

Kinderpornographie muss eingedämmt werden

Kinderpornographie ist keine Neuerscheinung, sondern gibt es hinter verschlossenen Türen leider wahrscheinlich schon eine viel zu lange Zeit. Durch das Aufkommen neuer Medien, insbesondere des Internets ist es Pädophilen und anderen „Interessenten“ solcher Inhalte aber vereinfacht worden, an das Material heranzukommen bzw. es selbst zu verbreiten. Die Mehrzahl der Menschen schüttelt bei solchen Themen zwar ungläubig den Kopf und kann solche Neigungen nicht nachvollziehen, fühlt sich zugleich aber ohnmächtig und tut vor lauter Abscheu am besten gleich gar nichts. Was man nicht sieht, ist nicht da. Das darf aber nicht sein! Wir müssen unsere Kinder schützen – nicht nur vor solchen Perversen, sondern auch vor der Veröffentlichung kinderpornographischer Inhalte im Netz!

Bundesregierung kämpft weiter gegen Kinderpornographie

Auch der Bundestag hat am Donnerstagabend die umstrittene Regelung der Sperrung von Seiten mit kinderpornographischen Inhalten abgeschafft – endgültig. Nach wie vor ist es deutlich ratsamer und sinnvoller, diese Inhalte unverzüglich zu löschen statt sie zu blockieren. Solche Sperren wären viel zu leicht umgehen, argumentierte der Bundestag. Richtig so – wozu blockieren, wenn es ohnehin keiner sehen sollte bzw. diese Problematik gar nicht existieren dürfte?!

Initiativen gegen Kinderpornographie und Meldestellen

Glücklicherweise schauen aber auch andere nicht weg. Es gibt Internetseiten wie kinderschrei.de und Initiativen wie „Netz gegen Kinderporno“, die sich mit Themen wie Kinderpornographie auseinandersetzen, sich engagieren und zudem eine gute Übersicht aller Meldestellen errichtet haben. Sollte man also zufällig auf kinderpornographische Inhalte stoßen, kann – nein sollte, vielmehr MUSS man sie melden! Hierfür richtet man sich an das Bundeskriminalamt, die Landeskriminalämter der einzelnen Bundesländer oder auch die Meldestelle des Deutschen Kinderschutzbundes. Ganz wichtig: es ist STRAFBAR, Beweismaterial zu sammeln – logisch, prompt hat man ja selbst kinderpornographische Inhalte auf dem PC und es ist ebenso strafbar, direkt danach zu suchen! Also liebe Leute, seid wachsam, begebt euch aber nicht absichtlich auf die Suche, denn das kann auch für euch übel enden! Eine Übersicht der E-Mailadressen der einzelnen Landeskriminalämter gibt es hier: Baden-Württemberg: flz@lka.bwl.de Bayern: blka@polizei.bayern.de Berlin: lka@polizei.berlin.de Brandenburg: dauerdienst.lka@polizei.brandenburg.de Bremen: office@polizei.bremen.de Hamburg: lka423@polizei.hamburg.de Hessen: hlka@polizei.hessen.de Mecklenburg-Vorpommern: www.netzverweis.de/meldung.php Niedersachsen: http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/lka/ki_porno/kinderpornografie.htm Nordrhein-Westfalen: https://service.polizei.nrw.de/egovernment/service/internet.php Rheinland-Pfalz: landeskriminalamt.fahndung@polizei.rlp.de Saarland: kpik6kdd@land.slpol.de Sachsen: lka@polizei.sachsen.de Sachsen-Anhalt: Anzeigen.Hinweise@lka.pol.lsa-net.de Schleswig-Holstein: http://www.onlinewache.schleswig-holstein.de Thüringen: cybercop-tlka@t-online.de (Übersicht gefunden bei http://www.heise.de/ct/artikel/Netz-gegen-Kinderporno-301524.html; 02.12.2011)

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