Games vernetzt mit Facebook & Co.

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eGames verbunden mit Facebook und Twitter Es ist schon lange nichts Neues mehr, dass man auch innerhalb der sozialen Netzwerke wie Facebook oder die VZ-Netzwerke Spiele spielen kann. Beispielsweise arbeitet Facebook eng mit Zynga Games zusammen, die unter anderem das erfolgreiche Farmville entwickelt haben. Facebook hat übrigens Exklusivrechte an den Spielen. Aber wie gesagt, das kennen und nutzen die meist Netzwerkler seit vielen Jahren. Verstärkt fällt in letzter Zeit aber was anderes auf: nämlich die Anbindung von Facebook oder Twitter an Videospiele. Beispiele hierfür sind die beiden PC-Games Die Sims 3 und Tropico 4 oder auch Yoostar 2 für Xbox360.

Spielergebnisse teilen in sozialen Netzwerken

Der Sinn hinter der Facebook-Twitter-Integration in Spielen ist für einige vielleicht fraglich. Wir haben auch eine ziemlich gespaltene Meinung. Die Hintergründe sind relativ klar: zum einen können Freunde ihren Spielstand untereinander teilen und sich messen und zum anderen ist dies eine schöne gratis Werbung für die Spielehersteller. Denn was scheint empfehlenswerter als das, was die eigenen Freunde fasziniert und beschäftigt?! Wie neulich in unserem Medienblog zum Thema Katy Perry als Sim bei der Erweiterung „Showtime“ erwähnt wurde, geht das ganze nun noch einen Schritt weiter. Die sozialen Netzwerke, insbesondere Facebook werden genutzt, um ganze Sims auszutauschen und quasi wie bei Second Life gemeinsam in einem Spiel zu spielen, obwohl jeder an seinem eigenen PC mit seinem Spiel sitzt.

Achtung! Datenschutz

Natürlich, wieder das leidige Thema Datenschutz. Wir kommen leider nicht drum herum, immer wieder darauf hinzuweisen. Alles, womit soziale Netzwerke gefüttert werden, geht gewissermaßen in deren Besitz über und kann zu eigenen Zwecken gebraucht werden. Das heißt im Klartext: wenn Sim 1 den eigenen Namen und mehr oder weniger das eigene Leben widerspiegelt, die anderen Sims die Namen realer Freunde haben etc. wird das alles schön rübergeschoben zu Facebook und diese reiben sich die Hände. Werbung kann personalisierter gestaltet werden, private Daten werden (wieder einmal) freiwillig unfreiwillig herausgegeben und die sozialen Netzwerke erkennen deutlich, wer was mit wem spielt.

Soziale Netzwerke – reales virtuelles Leben?

Es scheint, dass die sozialen Netzwerke nicht mehr unser Leben bereichern, sondern regelrecht belagern, manchmal sogar übernehmen. Wir posten wo wir wann mit wem waren, müssen schnell unseren Status aktualisieren ehe wir zur Arbeit gehen oder ins Kino oder schlafen gehen oder – Überraschung – sobald wir morgens wieder aufstehen. Wir teilen nicht nur unsere Fotos und intime Stories über Facebook mit, wir geben nun auch unsere Spielstände und –inhalte von eGames freiwillig an alle Interessierten weiter. Ist das ein Fass ohne Boden? Wann zieht die Börse von der Wall Street zu Facebook um? Wozu gibt es Wahllokale, wir können unsere Kreuze doch auch via Twitter machen. Manchmal frage ich mich wirklich, was das reale Leben ist – das mit oder das ohne Bildschirm vor der Nase.

eGames bei Facebook – Das Fazit

Letztendlich sind Themen rund um soziale Netzwerke und der Problematik Datenschutz immer ein Für und Wieder. Damit wir einen wirklichen Einblick erhalten wie sich das auf eGames auswirkt bzw. auf unsere Facebook-Accounts, werden wir exklusiv für euch Die Sims 3 und Tropico 4 testen und anschließend in Kürze einen ausführlichen Bericht darüber hier im Medienblog veröffentlichen.

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