entwicklung des spielens

Entwicklung des Spielens bei Kindern

Sie hauen Bauklötze gegeneinander, ziehen Barbie hübsch an und wieder aus, bauen riesige Legoburgen, die von Piratenschiffen zerstört werden oder nutzen den Kinderzimmerstuhl als Einkaufswagen und räumen beim „Einkauf“ ihr ganzes Zimmer um. Unsere Kinder spielen von Anbeginn, verbringen fast ihre gesamte Zeit beim Spielen. Was für Erwachsene als schöner Zeitvertreib gilt, dem man im stressigen Alltag selber manchmal gern nachkommen würde, ist für Kinder Lernen auf hohem Niveau. Je nach Altersstufe und Entwicklungsstand dominieren dabei bestimmte Spielformen. Darum soll es in diesem Artikel gehen. Nur wer über ausreichende Hintergrundinformationen verfügt, kann die Notwendigkeit des Spielens für Kinder verstehen. Allgemein verfolgen Kinder (unbewusst) zwei Ziele beim Spielen: die Entdeckung von Neuem sowie stetiges Ausprobieren und Wiederholen von bereits Erlerntem bis zur völligen Beherrschung. Dabei werden ihre Aktivitäten von verschiedensten Emotionen wie Freude, Spaß, Spannung oder Sicherheit begleitet. Die folgenden Spielformen laufen zwar der Reihenfolge nach ab, überschneiden sich ab einem bestimmten Alter jedoch auch.

Das Funktionsspiel

Das so genannte Funktionsspiel stellt die erste Form des Spielens dar. Bereits Säuglinge beginnen damit und befriedigen durch Berühren und Fühlen ihren Entdeckerdrang. Ein Säugling greift nach allem, was in seiner Nähe ist, steckt sich Hände und andere greifbare Dinge den Mund, betastet sie und nimmt so zahlreiche Informationen aus seiner Umwelt auf.

Das Konstruktionsspiel

Sobald die Kinder allmählich mit dem Laufen beginnen und Gegenstände festhalten können, versuchen sie diese auseinanderzunehmen, wieder zusammenzubauen, kurzum: damit umzugehen. Das Ganze entwickelt sich durch Malen, Kneten oder Bauen weiter zur so genannten praktischen Intelligenz. Diese Form des Spielens wird als Gestaltungs- und Konstruktionsspiel bezeichnet. Viele Impulse aus der Umwelt spielen dabei eine Rolle und können bei Nichtvorhandensein zu mangelhafter Ausbildung von Kreativität führen bzw. die gestalterischen Fähigkeiten verkümmern lassen. Das Konstruktionsspiel wird zumeist von Kindern ab circa zwei Jahren beherrscht und erlebt seinen Höhepunkt mit fünf bis sechs Jahren.

Das Symbolspiel

Im Alter von circa zwei Jahren entwickelt sich diese Spielform. Dabei wird bekannten Gegenständen eine andere Bedeutung im Spiel zugewiesen, d.h. Kissen werden zu Kindern, das Bett zum Raumschiff o.ä. Während dieser Zeit entwickelt sich auch die Sprache des Kindes sehr stark und gewinnt während des Spiels an Bedeutung, kann unter Umständen Gegenstände oder ganze Handlungen ersetzen.

Das Rollenspiel

Dem Symbolspiel folgt ungefähr ab dem vierten Lebensjahr das Rollenspiel, in dem Personen und Handlungen nachgeahmt, aber auch andere Personen in das Spiel einbezogen werden. Durch das gemeinsame Spielen mit anderen Kindern werden sowohl kommunikative als auch soziale Fähigkeiten auf- und ausgebaut. Nunmehr ist nicht ausschließlich die Meinung und Sichtweise des Kindes ausschlaggebend, sondern es müssen auch die anderen Kinder einbezogen werden. Somit werden Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen und Toleranz erlernt. Insbesondere das Rollenspiel kann für Kinder ein heilendes Moment schaffen, zum Beispiel wenn sie für sich schwer zu verarbeitende Situationen immer wieder spielen, damit das Erlebte überwunden wird.

Das Regelspiel

Gegen Ende des Vorschulalters gewinnt das Regelspiel stetig an Bedeutung. Dabei handelt es sich um Brettspiele, Würfelspiele oder auch Sportarten, also Spiele, die von vornherein festen Regeln unterliegen. Die Kinder entdecken bei dieser Spielform neue Gefühle wie Wut und Enttäuschung bzw. Glück und Freude, ausgelöst durch das Verlieren oder Gewinnen des Spiels. Die genannten Empfindungen werden sie auch vorher bereits erlebt haben, können aber in diesem Zusammenhang besser den Umgang damit erlernen.

Fazit

Kinder spielen je nach Alter und Entwicklungsstand unterschiedliche Spielformen. Dabei sollte ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt werden, was Erwachsene allerdings manchmal unbewusst durch abfällige oder belächelnde Worte und Handlungen tun. Kinder dürfen nicht damit beginnen, für ihre Eltern besonders niedlich oder lustig zu spielen, sondern einfach ihren Gefühlen und Bedürfnissen freien Lauf lassen. Dabei sollte dennoch auf die Unversehrtheit anderer Personen geachtet werden.

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Infos zu eGames

Das Kinder und Jugendlichen den Computer nicht nur dazu nutzen, um zu surfen oder zu chatten sondern eben auch online zu spielen, ist kein Geheimnis. Nicht nur mit Spielekonsolen wie der XBOX oder der Playstation verbringen viele Kinder ihre Zeit. Auch am Computer wird leidenschaftlich und vor allem sehr intensiv gespielt. Der Trend am PC geht weg von lokal installierten Spielen und hin zu den Onlinegames und Browsergames. Diese werden in der Fachsprache auch eGames genannt. Diese Art der Computerspiele können von überall gespielt werden – vom PC zuhause, vom Schulcomputer oder vom Handy. Die e-Games werden gerade bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Ständig kommen neue Onlinegames auf den Markt. Die meisten Spiele sind kostenlos aber oft verstecken sich die Kosten im Detail. Was Eltern aber auch Lehrer über die eGames wissen müssen, erfahren Sie hier im Medienratgeber.

Uebersicht eGames

Auf mupaki.de finden Sie eine umfangreiche Liste von Computerspielen und eine Übersicht an eGames die in letzter Zeit erschienen sind. Natürlich gibt es weit mehr Onlinegames, als die hier aufgelisteten Spiele. Wir verstehen uns auch weniger als Spielemagazin oder Gamesverzeichnis. Uns geht es als Medienratgeber viel eher darum, ein Grundverständnis der verschiedenen Spielegenres zu vermitteln. Neue Erscheinungen auf dem Spielemarkt aber auch wichtige Infos zu Games veröffentlichen wir zusätzlich in unserem Medienblog. Neben einer Liste der Spielegenres haben wir einige Computerspiele etwas näher beleuchtet und berichten über interessante Details der e-Games. Außerdem geben wir Eltern und Lehrer auf diesen Seite wichtige Hinweise und Tipps, was sie im Umgang mit digitalen Spielen beachten sollten.

e-Games und Jugendschutz

Da nicht immer alle Computerspiele jugendfrei sind erklärt mupaki.de an dieser Stelle auch noch einmal, woran man „gefährdete“ eGames erkennt und worauf Eltern beim Kauf von Spielen achten sollten. Dabei gehen wir unter anderem auf die Jugendfreigabe ein und erklären den Unterschied zwischen USK-Freigabe und FSK-Freigabe. Denn auf beinahe jedem Computerspiel sind Label angebracht, die eine USK-Freigabe zeigen. Nach welchen Kriterien e-Games bewertet und eingestuft werden, erklärt mupaki.de natürlich auch. Dabei gehen wir auf die Arbeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein und zeigen, wie diese Bundesbehörde bei der Indizierung von Computerspielen vorgeht und welche Rolle die FSK-Freigabe dabei spielt.

Gewalt in Computerspielen

Viele Eltern denken bei Gewalt in eGames immer sofort an brutale Egoshooter. Dieses Bild wurde, fälschlicherweise, durch die Berichterstattung in den Medien der letzten Jahre noch verstärkt. Oft werden Ego-Shooter in einem Atemzug mit Amok-Läufen gebracht. Wir wollen Eltern und Lehrer darüber aufklären und zeigen, dass Gewalt in Computerspielen, speziell in Ego-Shootern sicherlich eine Auswirkung haben, der Auslöser von bspw. Amokläufen jedoch oft ein anderer ist. Dabei gehen wir auf die Wirkung von Gewalt in den Medien ein und verbinden das mit aktuellen News aus dem Bereich der eGames. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, wenn Eltern vorab auf die Angabe der USK-Freigabe bzw. FSK-Freigabe achten, können viele Gefahren von Computerspielen, wie Egoshootern von Anfang an vermieden werden.

Vorteile von e-Games

Neben offensichtlichen Gefahren von Computerspielen gibt es auch zahlreiche Vorteile, die e-Games mit sich bringen. Denn jedes Kind kann beim Spielen auch positive Erfahrungen machen. Computerspiele können, richtig angewandt, sogar die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflussen. Dabei ist es natürlich enorm wichtig, dass Eltern gewisse Regeln einhalten und die richtigen Computerspiele kaufen. Zuviel Computer oder Konsole kann schädlich für das Kind sein. Neben dem Risiko von e-Games kann ein geübter Umgang mit Medien durchaus gute Auswirkungen haben. Wir beleuchten dabei nicht nur das Offensichtliche, sondern erklären Eltern u.a. auch, wie sich das Spielen bei Kindern aus wissenschaftlicher Sicht entwickelt. Stichworte der Spieltheorie sind Themen wie das Funktionsspiel, das Konstruktionsspiel, das Symbolspiel, das Rollenspiel und das Regelspiel. Als Medienratgeber sehen wir uns der Pflicht, schwierige Fakten für Eltern aufzuarbeiten und verständlich zu erklären.

Gefahr Spielsucht bei e-Games

Bei falscher Dosierung können Computerspiele schnell süchtig machen. Aber nicht jedes Kind, das viel Zeit am Computer mit eGames verbringt ist automatisch sofort spielsüchtig. Aber woran erkennt man, ob das eigene Kind computerspielsüchtig oder gar onlinesüchtig ist? Gibt es Anzeichen von Spielsucht und wenn ja, wie sollten Eltern damit umgehen? Auf mupaki.de finden Sie eine einfache Checkliste, mit der Sie prüfen können, ob die Gefahr von Computerspielsucht besteht. Gehen Sie die Checkliste einfach einmal mit Ihrem Kind durch. So können erste Anzeichen von Spielsucht oder Computersucht schnell aufgedeckt und im Vorfeld reagiert werden. Aber nicht nur Computerspiele können abhängig machen. Da viele Kinder oftmals jeden Tag auch in sozialen Netzwerken aktiv sind, besteht hier die Gefahr der Internetsucht oder Onlinesucht. Daher sollten Eltern auch auf das Surfverhalten von Kindern ein Auge haben. Eines der besten Präventionsmittel gegen die Spielsucht ist Sport und Bewegung. Ob Fussball in der Soccerhalle, Tennis auf dem Court oder einfach nur draußen spielen: ein abwechslungsreiches Sportprogramm kann oftmals wahre Wunder bewirken.

Beratung zu Computerspielen

Das Team von mupaki.de verfügt über eine große Erfahrung mit Computerspielen und e-Games. Sollten Sie als Eltern oder Lehrer einmal nicht sicher sein, wie Sie mit Situationen umgehen sollen, würden wir uns freuen, Ihnen einige Tipps und Hinweise geben zu dürfen. Nur der richtige Umgang mit Spielen und die richtige Dosierung von Computern und Spielekonsole können Kinder und Jugendliche davor schützen, onlinesüchtig oder spielsüchtig zu werden. Gern beraten wir Eltern auch, welche Computerspiele für bestimmte Altersgruppen zu empfehlen sind. Nehmen Sie dazu bitte einfach Kontakt mit uns auf. Wir sind ein interaktiver Medienratgeber und helfen Eltern auch gern via Email oder persönlichem Kontakt.