tipps

Das Wichtigste im Umgang mit Medien…

…sind neben Fachkenntnissen Regeln. Besonders für Kinder sind diese wichtig, da sie häufig noch nicht gut in der Lage sind, sich und ihr Verhalten in dieser Hinsicht zu kontrollieren und selbstständig zu regeln. Abgesehen davon ist es Aufgabe der Erziehungsberechtigten, einen Blick auf das, was die Kinder tun, zu haben. Natürlich sollen Kinder sich ausprobieren, an ihre Grenzen stoßen und diese kennen – jedoch nicht zu Lasten ihrer eigenen Sicherheit und vor allem Gesundheit. tipps-und-hinweise für eltern Es gibt zudem genügend Erwachsene, die ihr Spielverhalten nicht kontrollieren können, wenn sie erst einmal „Feuer und Flamme“ sind. Kinder können es dann erst recht nicht. Aus diesem Grund gilt es folgende Tipps zu berücksichtigen:

1. Zeitvorgabe

Es ist wichtig, dass die Kinder eine feste Zeitvorgabe erhalten, an der sie sich orientieren können. Das gilt sowohl täglich als auch wöchentlich. Es ist kein Problem, wenn die Kinder – eventuell je nach Alter – nur am Wochenende am Computer spielen dürfen oder an drei bestimmten Tagen oder ähnliches.

2. Spielkenntnisse

Auch wenn kein wirkliches Interesse an diesem oder jenem Konsolen-/Computerspiel besteht, sollten Eltern sich darüber gründlich informieren. Worum geht es, welches Ziel wird verfolgt, für welches Alter ist das Spiel geeignet? Insbesondere wenn Kinder Wünsche äußern (Weihnachten, Geburtstage sind dafür besonders beliebte Anlässe), sollten Eltern sich damit auseinandersetzen. Auch im Gespräch mit dem Kind ist es möglich. Woher kennt es das Spiel? Oftmals gelangen jüngere Geschwister an die Spiele ihrer älteren Brüder oder Schwestern und spielen es heimlich oder auch mit Erlaubnis der Eltern. Die Altersfreigabe ist dabei egal. Demnach ist es nicht unüblich, dass Kinder auf Spiele treffen, die für ihr Alter absolut ungeeignet sind. Aussagen wie „mein Schulfreund X hat das aber auch“ sollten dabei keinerlei Beachtung finden oder Argumentationsgrundlage darstellen.

3. Zusammen spielen

Ist ein Spiel gekauft oder bereits im Haushalt vorhanden, sollten auch Eltern es gemeinsam mit ihren Kindern spielen. Das hat nichts mit Interesse an der Spielhandlung oder der Kontrolle des Kindes zu tun. Es geht lediglich darum zu verstehen, was das Kind daran so faszinierend oder fesselnd findet. Welche Figuren treten auf, wie verhält sich das Kind währenddessen, versteht es die Aufträge oder Inhalte? Manchmal merkt man erst beim Spielen, dass es unter Umständen ungeeignet ist. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Sie kennen das Spiel und können „mitreden“. Demzufolge steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind auch über das Spiel spricht, Sie auf dem Laufenden hält und Sie so andersherum bemerken, wann der Bogen überspannt ist und das Spiel einen zu großen Platz im Alltag bzw. Leben des Kindes einnimmt.

4. Alterskennzeichen

Besonderes Augenmerk sollten Erziehungsberechtigte auf die Alterskennzeichen haben, die auf jeder Spielpackung und auf dem Datenträger (zum Beispiel der Spiele-DVD) zu finden sind. Altersbeschränkungen haben bestimmte Hintergründe, zum Beispiel ist ein Spiel von der Darstellung zu hektisch oder nervenaufreibend, sodass ein jüngeres Kind dies nicht verarbeiten kann. Je höher die Altersbeschränkung ist, desto wahrscheinlicher ist das Vorhandensein von Gewaltdarstellungen im Spiel. Darauf sollte besonders geachtet werden, denn Kinder sind erst ab einem bestimmten Alter in der Lage, Spiel und Realität zu unterscheiden sowie bestimmte Inhalte zu verarbeiten.

5. Kein PC im eigenen Zimmer

Auch wenn es inzwischen in vielen Kinderzimmern anders aussieht – weder TV noch Computer haben bei Kindern unter 12 Jahren etwas im Zimmer verloren. Selbst danach wäre es nicht notwendig. Der Vorteil, den viele Eltern darin sehen, ist, dass das Kind dann ruhig ist und seine eigenen Dinge schaut und macht. Das allerdings ist nicht unbedingt empfehlenswert, da Kinder nicht einschätzen können, was in dem Sinne gut für sie ist. Vielmehr brauchen sie dabei Unterstützung und Hilfe bis sie eigenverantwortlich handeln können. Ist der PC aber erst einmal im Kinderzimmer gelandet, hat das Kind jederzeit freien Zugriff, ohne dass die Eltern es bemerken.

Positiver Nebeneffekt: die Familie erlebt sich weiterhin als Gemeinschaft. Sobald jeder einen eigenen PC oder Fernseher in seinem Zimmer hat, sehen sich viele Familien – wenn überhaupt – noch zu den Mahlzeiten.

6. Beobachten

Weiterhin ist es wichtig, das Kind beim Spielen zu beobachten und das Verhalten im Nachhinein zu beurteilen. Verhält es sich anders? Zieht es sich zurück, redet kaum noch? Wie sehen die schulischen Leistungen aus? Ist es erst einmal geschehen, dass ein Kind sich vollkommen zurückzieht, kann es passieren, dass bereits eine gewisse Abhängigkeit vorliegt. Aus diesem Grund: beobachten! Auch während des Spiels: ist das Kind noch ansprechbar oder versinkt es vollkommen im Spielgeschehen? Letzteres ist nichts Schlechtes, es zeugt von hoher Konzentration. Sobald jedoch nur noch das Spiel im Leben existent ist, wird es Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Darüber hinaus sind definitiv (und spätestens) klare Regeln von Nöten, wenn die Schulnoten bzw. die Leistungen darunter leiden.

7. Abwechslung

Was bringt Kinder dazu, sich immer und immer wieder an den Computer oder vor die Konsole  zu setzen? Spaß, natürlich. Aber nicht nur. In vielen Fällen ist den Kids ganz schlicht und einfach langweilig. Durch eine so mediatisierte Welt haben Kinder verlernt, selbst kreativ und aktiv zu werden. Im e-Spiel werden Inhalte und Ablauf vorgegeben – ebenso bei Fernsehserien und Filmen. Kissenschlacht, im Herbst in riesige Laubberge springen, die Tierwelt im Wald entdecken – was ist das? Viele Kinder kennen das heutzutage nicht mehr. Was vor einigen Jahren noch normal war, ist heute zur Seltenheit mutiert.

Die Konsequenz: Abwechslung in den Medienalltag der Kids bringen! Spazieren gehen, klettern, Urlaub auf dem Bauernhof, basteln – was auch immer, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einfach weg vom Computer, Fernseher und Co. und raus in die Natur oder zumindest auf den Kinderzimmerboden, umringt von Spielsachen. Aber lassen Sie Ihre Kinder dabei nicht allein, besonders zu Anfang werden sie Schwierigkeiten haben, sich auf etwas anderes einzulassen, wenn sie es nicht mehr oder kaum noch kennen. Spielen Sie mit, das hält Körper und Geist fit und stabilisiert die Harmonie im familiären Alltag.

8. Vorbildfunktion

Mutti und Papa spielen aber auch den ganzen Tag am Computer! Warum darf ich das nicht? – richtig, warum nicht? Kinder und Jugendliche verstehen nicht, warum sie etwas nicht dürfen, was die Eltern ihnen ständig vorleben. Also: weg vom Computer! Die Vorbildfunktion ist nach wie vor die wichtigste Position, die Erwachsene vor Kindern einnehmen sollten. Gerade an den Eltern orientieren sich Kinder und Jugendliche während ihres gesamten Wachstumsprozesses. Sie benötigen jemanden, zu dem sie aufsehen, der ihnen zeigt, wohin das Leben geht und wie es funktioniert. Da in der Regel die meiste Zeit mit den Eltern verbracht wird, sind sie es auch, die Kinder stark prägen und beeinflussen. Selbst wenn es um die spätere Berufswahl geht, sind Eltern laut Studien die wichtigste Informationsquelle.

Infos zu eGames

Das Kinder und Jugendlichen den Computer nicht nur dazu nutzen, um zu surfen oder zu chatten sondern eben auch online zu spielen, ist kein Geheimnis. Nicht nur mit Spielekonsolen wie der XBOX oder der Playstation verbringen viele Kinder ihre Zeit. Auch am Computer wird leidenschaftlich und vor allem sehr intensiv gespielt. Der Trend am PC geht weg von lokal installierten Spielen und hin zu den Onlinegames und Browsergames. Diese werden in der Fachsprache auch eGames genannt. Diese Art der Computerspiele können von überall gespielt werden – vom PC zuhause, vom Schulcomputer oder vom Handy. Die e-Games werden gerade bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Ständig kommen neue Onlinegames auf den Markt. Die meisten Spiele sind kostenlos aber oft verstecken sich die Kosten im Detail. Was Eltern aber auch Lehrer über die eGames wissen müssen, erfahren Sie hier im Medienratgeber.

Uebersicht eGames

Auf mupaki.de finden Sie eine umfangreiche Liste von Computerspielen und eine Übersicht an eGames die in letzter Zeit erschienen sind. Natürlich gibt es weit mehr Onlinegames, als die hier aufgelisteten Spiele. Wir verstehen uns auch weniger als Spielemagazin oder Gamesverzeichnis. Uns geht es als Medienratgeber viel eher darum, ein Grundverständnis der verschiedenen Spielegenres zu vermitteln. Neue Erscheinungen auf dem Spielemarkt aber auch wichtige Infos zu Games veröffentlichen wir zusätzlich in unserem Medienblog. Neben einer Liste der Spielegenres haben wir einige Computerspiele etwas näher beleuchtet und berichten über interessante Details der e-Games. Außerdem geben wir Eltern und Lehrer auf diesen Seite wichtige Hinweise und Tipps, was sie im Umgang mit digitalen Spielen beachten sollten.

e-Games und Jugendschutz

Da nicht immer alle Computerspiele jugendfrei sind erklärt mupaki.de an dieser Stelle auch noch einmal, woran man „gefährdete“ eGames erkennt und worauf Eltern beim Kauf von Spielen achten sollten. Dabei gehen wir unter anderem auf die Jugendfreigabe ein und erklären den Unterschied zwischen USK-Freigabe und FSK-Freigabe. Denn auf beinahe jedem Computerspiel sind Label angebracht, die eine USK-Freigabe zeigen. Nach welchen Kriterien e-Games bewertet und eingestuft werden, erklärt mupaki.de natürlich auch. Dabei gehen wir auf die Arbeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein und zeigen, wie diese Bundesbehörde bei der Indizierung von Computerspielen vorgeht und welche Rolle die FSK-Freigabe dabei spielt.

Gewalt in Computerspielen

Viele Eltern denken bei Gewalt in eGames immer sofort an brutale Egoshooter. Dieses Bild wurde, fälschlicherweise, durch die Berichterstattung in den Medien der letzten Jahre noch verstärkt. Oft werden Ego-Shooter in einem Atemzug mit Amok-Läufen gebracht. Wir wollen Eltern und Lehrer darüber aufklären und zeigen, dass Gewalt in Computerspielen, speziell in Ego-Shootern sicherlich eine Auswirkung haben, der Auslöser von bspw. Amokläufen jedoch oft ein anderer ist. Dabei gehen wir auf die Wirkung von Gewalt in den Medien ein und verbinden das mit aktuellen News aus dem Bereich der eGames. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, wenn Eltern vorab auf die Angabe der USK-Freigabe bzw. FSK-Freigabe achten, können viele Gefahren von Computerspielen, wie Egoshootern von Anfang an vermieden werden.

Vorteile von e-Games

Neben offensichtlichen Gefahren von Computerspielen gibt es auch zahlreiche Vorteile, die e-Games mit sich bringen. Denn jedes Kind kann beim Spielen auch positive Erfahrungen machen. Computerspiele können, richtig angewandt, sogar die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflussen. Dabei ist es natürlich enorm wichtig, dass Eltern gewisse Regeln einhalten und die richtigen Computerspiele kaufen. Zuviel Computer oder Konsole kann schädlich für das Kind sein. Neben dem Risiko von e-Games kann ein geübter Umgang mit Medien durchaus gute Auswirkungen haben. Wir beleuchten dabei nicht nur das Offensichtliche, sondern erklären Eltern u.a. auch, wie sich das Spielen bei Kindern aus wissenschaftlicher Sicht entwickelt. Stichworte der Spieltheorie sind Themen wie das Funktionsspiel, das Konstruktionsspiel, das Symbolspiel, das Rollenspiel und das Regelspiel. Als Medienratgeber sehen wir uns der Pflicht, schwierige Fakten für Eltern aufzuarbeiten und verständlich zu erklären.

Gefahr Spielsucht bei e-Games

Bei falscher Dosierung können Computerspiele schnell süchtig machen. Aber nicht jedes Kind, das viel Zeit am Computer mit eGames verbringt ist automatisch sofort spielsüchtig. Aber woran erkennt man, ob das eigene Kind computerspielsüchtig oder gar onlinesüchtig ist? Gibt es Anzeichen von Spielsucht und wenn ja, wie sollten Eltern damit umgehen? Auf mupaki.de finden Sie eine einfache Checkliste, mit der Sie prüfen können, ob die Gefahr von Computerspielsucht besteht. Gehen Sie die Checkliste einfach einmal mit Ihrem Kind durch. So können erste Anzeichen von Spielsucht oder Computersucht schnell aufgedeckt und im Vorfeld reagiert werden. Aber nicht nur Computerspiele können abhängig machen. Da viele Kinder oftmals jeden Tag auch in sozialen Netzwerken aktiv sind, besteht hier die Gefahr der Internetsucht oder Onlinesucht. Daher sollten Eltern auch auf das Surfverhalten von Kindern ein Auge haben. Eines der besten Präventionsmittel gegen die Spielsucht ist Sport und Bewegung. Ob Fussball in der Soccerhalle, Tennis auf dem Court oder einfach nur draußen spielen: ein abwechslungsreiches Sportprogramm kann oftmals wahre Wunder bewirken.

Beratung zu Computerspielen

Das Team von mupaki.de verfügt über eine große Erfahrung mit Computerspielen und e-Games. Sollten Sie als Eltern oder Lehrer einmal nicht sicher sein, wie Sie mit Situationen umgehen sollen, würden wir uns freuen, Ihnen einige Tipps und Hinweise geben zu dürfen. Nur der richtige Umgang mit Spielen und die richtige Dosierung von Computern und Spielekonsole können Kinder und Jugendliche davor schützen, onlinesüchtig oder spielsüchtig zu werden. Gern beraten wir Eltern auch, welche Computerspiele für bestimmte Altersgruppen zu empfehlen sind. Nehmen Sie dazu bitte einfach Kontakt mit uns auf. Wir sind ein interaktiver Medienratgeber und helfen Eltern auch gern via Email oder persönlichem Kontakt.