gewaltspiele

Gewaltspiele eine Aufgabe nur für den Jugendschutz Gewaltspiele werden von den Medien gern herangezogen, um diverse Missstände innerhalb unserer Gesellschaft zu erklären, insbesondere wenn es um junge Menschen geht. Die eigentlichen Fragen sind doch aber, weshalb Jugendliche gewaltverherrlichende Spiele spielen und welche Grenzsetzungen möglich sind.

Egoshooter und Netzwerkspiele wie Counterstrike

Die 1990er Jahren waren geprägt durch das Aufkommen von Egoshootern und Netzwerkspielen. Auf eine Definition von Egoshootern wird an dieser Stelle verzichtet, mupaki.de hat bereits darüber berichtet. Mit dem Spiel DOOM begann die Epoche der Egoshooter 1993. Das Spiel, in dem der Spieler als Soldat die Aufgabe hat, einen Planeten von Mutanten und Monstern zu befreien, etablierte sich vor allem durch die subjektive Kameradarstellung. Alle Versionen dieses Spiels und viele weitere Egoshooter wurden in Deutschland indiziert. Jedoch besteht die Möglichkeit, diese durch das Entfernen der „Splattereffekte“ legalisieren zu lassen. Bei Spielen wie Counterstrike geht es weniger um das Töten als um den Zusammenhalt im Team. Mit Counterstrike hat sich eine Multiplayer-Landschaft etabliert, die teilweise bis heute Bestand hat. Es geht beim Spiel um die Erfüllung von Aufträgen als Team, sodass das Zusammenarbeiten des Teams auch in der „realen“ Welt notwendig und Voraussetzung für erfolgreiches Zusammenspielen ist.

Wirkung von Gewaltspielen und Mediengewalt

Über die Zusammenhänge zwischen der virtuellen und realen Welt gibt es zahlreiche Forschungen und Forschungsansätze, die bisher jedoch keine eindeutigen Ergebnisse liefern konnten. Klar ist, dass Mediengewalt negative Effekte haben kann, die Betonung liebt aber auf „kann“ und nicht „hat“! Viel eher ist davon auszugehen, dass sich die Spieler jene Spiele aussuchen, die ihrer Vorstellung am ehesten gleichen. Das heißt, ein Spieler hat gewisse Erwartungen an ein Computerspiel und trifft dementsprechend seine Auswahl. Von daher sind Kausalzusammenhänge fast schon logisch, wenn man zum Ergebnis kommen möchte, dass Gewaltspiele auch Gewalt hervorrufen. Dreht man es aber herum, heißt das eher, gewaltbereite Menschen suchen sich Gewaltspiele. Aber auch das muss nicht die Regel sein. Wie viele Menschen schauen sich Kriegsfilme oder gewalthaltige Actionfilme an, ohne selbst je gewalttätig zu sein oder solche Verhaltensweisen zu besitzen. Die Umstände, die einen Menschen dazu bringen, solch gewalttätige Handlungen auszuführen wie einen Amoklauf, sind sehr komplex und nicht auf einen Faktor zurückzuführen. Die Wirkungsforschung versucht derzeit zu klären, welche Bedingungen dazu führen, dass virtuelles Gewalthandeln in reales umschlägt. Auch spannend ist es herauszufinden, wie die Wirkung bei Netzwerkspielen sein kann. Einen deutlich größeren Stellenwert scheinen hier die Kommunikation zwischen den Spielern, die Organisation von Spiele-Sessions und die Beziehungspflege zu den Mitspielern zu haben.

Aufgabe des Jugendschutzes?

Die Aufgabe des Jugendschutzes spricht für sich selbst, die Jugend soll geschützt werden. Mit dem Begriff Jugendschutz ist aber nicht nur der Gesetzgeber gemeint, sondern auch all jene, die tagtäglich mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind. Von „oben“ sozusagen kann nur festgelegt werden, für welche Zielgruppe sich ein Spiel eignet oder eben nicht. Die Umsetzung muss im Alltag erfolgen. Verbote helfen dabei wenig. Viel wichtiger ist es herauszufinden, weshalb bestimmte Spiele für solche Faszination sorgen und welche Bedeutung sie für den jeweiligen Jugendlichen haben. Was wird dadurch bei ihm erzielt, welche Bedürfnisse werden befriedigt? Nur wer das weiß, kann auch angemessen handeln, indem alternative Angebote gesucht werden oder Aufklärung erfolgen kann. Es ist wenig sinnvoll, die von den Medien propagierten Meinungen eins zu eins zu übernehmen. Sobald das Wort Gewaltspiel fällt, haben das Spiel und seine Anhänger bereits verloren. So sollte es aber nicht sein, man sollte sich vielmehr mit den Inhalten und Hintergründen des Spiels auseinander setzen um es zu verstehen.

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Infos zu eGames

Das Kinder und Jugendlichen den Computer nicht nur dazu nutzen, um zu surfen oder zu chatten sondern eben auch online zu spielen, ist kein Geheimnis. Nicht nur mit Spielekonsolen wie der XBOX oder der Playstation verbringen viele Kinder ihre Zeit. Auch am Computer wird leidenschaftlich und vor allem sehr intensiv gespielt. Der Trend am PC geht weg von lokal installierten Spielen und hin zu den Onlinegames und Browsergames. Diese werden in der Fachsprache auch eGames genannt. Diese Art der Computerspiele können von überall gespielt werden – vom PC zuhause, vom Schulcomputer oder vom Handy. Die e-Games werden gerade bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Ständig kommen neue Onlinegames auf den Markt. Die meisten Spiele sind kostenlos aber oft verstecken sich die Kosten im Detail. Was Eltern aber auch Lehrer über die eGames wissen müssen, erfahren Sie hier im Medienratgeber.

Uebersicht eGames

Auf mupaki.de finden Sie eine umfangreiche Liste von Computerspielen und eine Übersicht an eGames die in letzter Zeit erschienen sind. Natürlich gibt es weit mehr Onlinegames, als die hier aufgelisteten Spiele. Wir verstehen uns auch weniger als Spielemagazin oder Gamesverzeichnis. Uns geht es als Medienratgeber viel eher darum, ein Grundverständnis der verschiedenen Spielegenres zu vermitteln. Neue Erscheinungen auf dem Spielemarkt aber auch wichtige Infos zu Games veröffentlichen wir zusätzlich in unserem Medienblog. Neben einer Liste der Spielegenres haben wir einige Computerspiele etwas näher beleuchtet und berichten über interessante Details der e-Games. Außerdem geben wir Eltern und Lehrer auf diesen Seite wichtige Hinweise und Tipps, was sie im Umgang mit digitalen Spielen beachten sollten.

e-Games und Jugendschutz

Da nicht immer alle Computerspiele jugendfrei sind erklärt mupaki.de an dieser Stelle auch noch einmal, woran man „gefährdete“ eGames erkennt und worauf Eltern beim Kauf von Spielen achten sollten. Dabei gehen wir unter anderem auf die Jugendfreigabe ein und erklären den Unterschied zwischen USK-Freigabe und FSK-Freigabe. Denn auf beinahe jedem Computerspiel sind Label angebracht, die eine USK-Freigabe zeigen. Nach welchen Kriterien e-Games bewertet und eingestuft werden, erklärt mupaki.de natürlich auch. Dabei gehen wir auf die Arbeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein und zeigen, wie diese Bundesbehörde bei der Indizierung von Computerspielen vorgeht und welche Rolle die FSK-Freigabe dabei spielt.

Gewalt in Computerspielen

Viele Eltern denken bei Gewalt in eGames immer sofort an brutale Egoshooter. Dieses Bild wurde, fälschlicherweise, durch die Berichterstattung in den Medien der letzten Jahre noch verstärkt. Oft werden Ego-Shooter in einem Atemzug mit Amok-Läufen gebracht. Wir wollen Eltern und Lehrer darüber aufklären und zeigen, dass Gewalt in Computerspielen, speziell in Ego-Shootern sicherlich eine Auswirkung haben, der Auslöser von bspw. Amokläufen jedoch oft ein anderer ist. Dabei gehen wir auf die Wirkung von Gewalt in den Medien ein und verbinden das mit aktuellen News aus dem Bereich der eGames. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, wenn Eltern vorab auf die Angabe der USK-Freigabe bzw. FSK-Freigabe achten, können viele Gefahren von Computerspielen, wie Egoshootern von Anfang an vermieden werden.

Vorteile von e-Games

Neben offensichtlichen Gefahren von Computerspielen gibt es auch zahlreiche Vorteile, die e-Games mit sich bringen. Denn jedes Kind kann beim Spielen auch positive Erfahrungen machen. Computerspiele können, richtig angewandt, sogar die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflussen. Dabei ist es natürlich enorm wichtig, dass Eltern gewisse Regeln einhalten und die richtigen Computerspiele kaufen. Zuviel Computer oder Konsole kann schädlich für das Kind sein. Neben dem Risiko von e-Games kann ein geübter Umgang mit Medien durchaus gute Auswirkungen haben. Wir beleuchten dabei nicht nur das Offensichtliche, sondern erklären Eltern u.a. auch, wie sich das Spielen bei Kindern aus wissenschaftlicher Sicht entwickelt. Stichworte der Spieltheorie sind Themen wie das Funktionsspiel, das Konstruktionsspiel, das Symbolspiel, das Rollenspiel und das Regelspiel. Als Medienratgeber sehen wir uns der Pflicht, schwierige Fakten für Eltern aufzuarbeiten und verständlich zu erklären.

Gefahr Spielsucht bei e-Games

Bei falscher Dosierung können Computerspiele schnell süchtig machen. Aber nicht jedes Kind, das viel Zeit am Computer mit eGames verbringt ist automatisch sofort spielsüchtig. Aber woran erkennt man, ob das eigene Kind computerspielsüchtig oder gar onlinesüchtig ist? Gibt es Anzeichen von Spielsucht und wenn ja, wie sollten Eltern damit umgehen? Auf mupaki.de finden Sie eine einfache Checkliste, mit der Sie prüfen können, ob die Gefahr von Computerspielsucht besteht. Gehen Sie die Checkliste einfach einmal mit Ihrem Kind durch. So können erste Anzeichen von Spielsucht oder Computersucht schnell aufgedeckt und im Vorfeld reagiert werden. Aber nicht nur Computerspiele können abhängig machen. Da viele Kinder oftmals jeden Tag auch in sozialen Netzwerken aktiv sind, besteht hier die Gefahr der Internetsucht oder Onlinesucht. Daher sollten Eltern auch auf das Surfverhalten von Kindern ein Auge haben. Eines der besten Präventionsmittel gegen die Spielsucht ist Sport und Bewegung. Ob Fussball in der Soccerhalle, Tennis auf dem Court oder einfach nur draußen spielen: ein abwechslungsreiches Sportprogramm kann oftmals wahre Wunder bewirken.

Beratung zu Computerspielen

Das Team von mupaki.de verfügt über eine große Erfahrung mit Computerspielen und e-Games. Sollten Sie als Eltern oder Lehrer einmal nicht sicher sein, wie Sie mit Situationen umgehen sollen, würden wir uns freuen, Ihnen einige Tipps und Hinweise geben zu dürfen. Nur der richtige Umgang mit Spielen und die richtige Dosierung von Computern und Spielekonsole können Kinder und Jugendliche davor schützen, onlinesüchtig oder spielsüchtig zu werden. Gern beraten wir Eltern auch, welche Computerspiele für bestimmte Altersgruppen zu empfehlen sind. Nehmen Sie dazu bitte einfach Kontakt mit uns auf. Wir sind ein interaktiver Medienratgeber und helfen Eltern auch gern via Email oder persönlichem Kontakt.