fragen und antworten

Welche Spiele sind empfehlenswert, welche weniger?

Wie lange darf mein Kind täglich spielen?

Was heißt Multiplayer und welche Rolle spielt dabei das Internet?

Was muss ich beim Kauf von Spielen beachten?

Entstehen durch internetfähige Spiele weitere Kosten?

Ist mein Kind beim Spielen Gefahren ausgesetzt?

Wo ist der Unterschied zwischen Browsergames und “normalen” Spielen?

Kann ich Konsolenspiele auch auf dem Computer verwenden?

Was bedeutet “Systemvoraussetzung” auf Verpackungen von Spielen?

Ist es legal, ein Computerspiel herunterzuladen?


Welche Spiele sind empfehlenswert, welche weniger?

Es ist grundsätzlich kein Spiel in dem Sinne besser oder schlechter. Wichtig ist darauf zu achten, welche Inhalte das Spiel hat und ob dies mit dem Alter des Kindes harmoniert. Ein Spiel, wo der wesentliche Inhalt das Töten von “Menschen” inklusive Blut spritzen ist, sind weniger für Kinder bis 14 Jahren geeignet. Danach kommt es wiederum auf das Spiel an. Ein guter Indikator um zu entscheiden, ob ein Spiel empfehlenswert ist oder nicht, ist die Alterskennzeichnung der USK. Diese befindet sich sowohl auf der Verpackung als auch auf dem Datenträger selbst und gibt an für welche Altersstufe das Spiel geeignet ist. Generell sind Lernspiele gut geeignet für Kinder, auch Rennspiele oder Simulationen können in der Regel gespielt werden. Dabei gilt es darauf zu achten, dass die Geschwindigkeit der Bildabfolge oder des Geschehens das Kind nicht überfordert.

Wie lange darf mein Kind täglich spielen?

Grundsätzlich ist zu sagen: weniger ist mehr. Kinder unter 6 Jahren müssten nicht zwangsläufig an den Computer, sie kommen ohnehin früh genug in Kontakt damit. Es ist stets darauf zu achten, dass Kinder nicht die überwiegende Zeit des Tages und ihrer Freizeit vor visuellen Medien verbringen (das schließt den Fernseher ein!). Grundschulkinder sollten maximal eine halbe Stunde am Tag vor dem Computer bzw. der Konsole sitzen, mit steigendem Alter kann die Zeit dann etwas erhöht werden. Generell sollten es jedoch nicht mehr als 2 Stunden sein. Es gibt jedoch keine festen Regeln wie viel Computer spielen gut ist und ab wann es schlecht ist. Spielt Ihr Kind bei schönem oder zumindest trockenem Wetter draußen und bewegt sich viel, ist es auch nicht schlimm, wenn es bei Regentagen dann ein paar Minuten mehr sind. Da die Kinder sich jedoch häufig sehr in das Spiel vertiefen, ist es wichtig, sie an Pausen zu erinnern und darauf zu achten, dass sie sie einhalten. Auch ein Spaziergang mit den Eltern oder dem Hund zwischendurch kann nicht schaden. Ein gesunder Ausgleich zwischen Sitzen und Bewegen ist für Körper und Seele sehr wichtig – nicht nur für ein Kind.

Was heißt Multiplayer und welche Rolle spielt dabei das Internet?

Die meisten Spiele, ob auf der Konsole oder dem Computer, sind heute “internetfähig“. Das bedeutet, dass sich der Anwender direkt im Spiel in virtuellen Räumen mit anderen, realen Menschen verabreden und damit gemeinsame Spielrunden starten kann. Oftmals kann dann während des Spielens mittels Headset direkt mit anderen Mitspielern “telefoniert” werden. Oftmals kennen sich die meisten Menschen vorher nicht, wenn sie mit anderen virtuelle Spiele bestreiten.

Was muss ich beim Kauf von Spielen beachten?

Neben dem Interesse des Kindes an dem Spiel ist vor allem darauf zu achten, ob es für das richtige Medium ist, also Computer, PlayStation(Portable), Wii etc. Darüber hinaus befindet sich vorn auf der Verpackung die Alterskennzeichnung der USK, die zwar nicht verbindlich, aber dennoch empfehlenswert ist. Wenn es sich bei dem Spiel um ein Computerspiel handelt, sind die Angaben auf der Rückseite der Verpackung wichtig. Hier stehen die notwendigen Systemvoraussetzungen, damit das Spiel auf dem Computer gespielt werden kann.

Entstehen durch internetfähige Spiele weitere Kosten?

In der Regel sind die meisten Multiplayer-Spiele mit keinen weiteren Kosten verbunden. Der Spieler muss sich jedoch meistens mit seinen persönlichen Daten registrieren. Sollte man nicht über eine Flatrate, also dauerhaft zu einem festen Preis, online gehen, ist Vorsicht geboten. Denn während man online spielt, läuft der Zeit- bzw. Gebührenzähler weiter, da das Spiel permanent Daten über das Netz versendet und empfängt. Die Internetverbindung bleibt daher dauerhaft bestehen.

Ist mein Kind beim Spielen Gefahren ausgesetzt?

Generell kann nicht davon ausgegangen werden, dass das Kind durch das Spielen irgendwelchen Gefahren ausgesetzt ist. Es gibt zwar einiges zu beachten, aber das sind keine übermäßigen Anforderungen an die Eltern. Im Einzelnen bedeutet es, dass sowohl auf die Alterskennzeichnung zu achten ist als auch auf die Dauer des täglichen “Konsums”. Das Spielen mit visuellen Medien darf nicht zum Hauptbestandteil des kindlichen Alltags werden. Die Interaktion mit anderen sowie ausreichend frische Luft und Bewegung sollten einen deutlich höheren Stellenwert im Leben des Kindes einnehmen. Grundsätzlich ist nichts gegen das Spielen einzuwenden – aber es dürfen auch gern mal ein Brettspiel oder verschiedenste Spielfiguren wie Lego, Barbie, Autos etc. sein. Eine Gefahr für das Kind entsteht dann, wenn der Medienkonsum ausartet und die Suchtgefahr bereits gegeben ist. Typische Kennzeichen dafür sind beispielsweise soziale Isolierung und Rückzug aus dem Familienleben, Absinken schulischer Leistungen sowie Vernachlässigung der Körperhygiene.

Wo ist der Unterschied zwischen Browsergames und “normalen” Spielen?

Sogenannte Browsergames müssen nicht auf dem Rechner lokal gespeichert werden. Sie werden ausschließlich über den Browser bedient und verwaltet. Somit hat der Spieler an jedem internetfähigen Computer Zugriff auf seine Spielstände und kann praktisch überall weiterspielen. Normale Spiele hingegen werden fest auf dem heimischen Computer installiert und können i.d.R. nicht “mitgenommen” werden.

Kann ich Konsolenspiele auch auf dem Computer verwenden?

Nein. Zwar sind beide Spiele auf dem gleichen Medium, einer DVD oder CD, gespeichert, dennoch sind sie nicht nur anders beschrieben sondern technisch auf die jeweilige Plattform (also z.B. Playstation, XBOX, Wii oder Computer) abgestimmt. Vor einem Kauf sollte daher genau darauf geachtet werden, für welche Plattform das Spiel ausgelegt ist. In den meisten Fällen ist dies oben rechts oder links auf Vorderseite der Verpackung gekennzeichnet.

Was bedeutet “Systemvoraussetzung” auf Verpackungen von Spielen?

So wie ein Auto unterschiedlich stark motorisiert sein kann ist der Computer technisch anders ausgestattet. Umso “stärker” die verbauten Komponenten sind, desto leistungsfähiger ist der Rechner. Viele moderne Spiele benötigen eine gewisse Leistung , um Animation und Effekt flüssig darstellen zu können. In der Regel sind dabei die Angabe über die Taktfrequenz des Prozessors, die Klassifizierung der Grafikkarte, die Höhe des Festplatten- und Arbeitsspeichers die maßgeblichen Größen. Lassen Sie sich vor einen Kauf daher gut beraten. Die meisten Spiele sind vom Umtausch ausgeschlossen und können daher nicht zurückgegeben werden.

Ist es legal, ein Computerspiel herunterzuladen?

Es gibt nur wenige Ausnahmen. Ältere Spiele oder sogenannte “Freeware” können durchaus legal heruntergeladen werden, sind jedoch eher selten. Kostenlos können oft nur Demo-Versionen des Spiels geladen werden. Damit kann ein erster Eindruck der Spielbarkeit und des Spielspaßes gewonnen werden, bevor man sich für einen Kauf entscheiden sollte. Viele Anwender sind noch immer der Annahme, dass das Herunterladen von Musikdateien oder Spielen eine Bagatelle ist. Dies ist jedoch grundsätzlich falsch, denn jeder illegale Download ist eine Straftat und kann strafrechtlich verfolgt werden. zum Anfang

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Infos zu eGames

Das Kinder und Jugendlichen den Computer nicht nur dazu nutzen, um zu surfen oder zu chatten sondern eben auch online zu spielen, ist kein Geheimnis. Nicht nur mit Spielekonsolen wie der XBOX oder der Playstation verbringen viele Kinder ihre Zeit. Auch am Computer wird leidenschaftlich und vor allem sehr intensiv gespielt. Der Trend am PC geht weg von lokal installierten Spielen und hin zu den Onlinegames und Browsergames. Diese werden in der Fachsprache auch eGames genannt. Diese Art der Computerspiele können von überall gespielt werden – vom PC zuhause, vom Schulcomputer oder vom Handy. Die e-Games werden gerade bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Ständig kommen neue Onlinegames auf den Markt. Die meisten Spiele sind kostenlos aber oft verstecken sich die Kosten im Detail. Was Eltern aber auch Lehrer über die eGames wissen müssen, erfahren Sie hier im Medienratgeber.

Uebersicht eGames

Auf mupaki.de finden Sie eine umfangreiche Liste von Computerspielen und eine Übersicht an eGames die in letzter Zeit erschienen sind. Natürlich gibt es weit mehr Onlinegames, als die hier aufgelisteten Spiele. Wir verstehen uns auch weniger als Spielemagazin oder Gamesverzeichnis. Uns geht es als Medienratgeber viel eher darum, ein Grundverständnis der verschiedenen Spielegenres zu vermitteln. Neue Erscheinungen auf dem Spielemarkt aber auch wichtige Infos zu Games veröffentlichen wir zusätzlich in unserem Medienblog. Neben einer Liste der Spielegenres haben wir einige Computerspiele etwas näher beleuchtet und berichten über interessante Details der e-Games. Außerdem geben wir Eltern und Lehrer auf diesen Seite wichtige Hinweise und Tipps, was sie im Umgang mit digitalen Spielen beachten sollten.

e-Games und Jugendschutz

Da nicht immer alle Computerspiele jugendfrei sind erklärt mupaki.de an dieser Stelle auch noch einmal, woran man „gefährdete“ eGames erkennt und worauf Eltern beim Kauf von Spielen achten sollten. Dabei gehen wir unter anderem auf die Jugendfreigabe ein und erklären den Unterschied zwischen USK-Freigabe und FSK-Freigabe. Denn auf beinahe jedem Computerspiel sind Label angebracht, die eine USK-Freigabe zeigen. Nach welchen Kriterien e-Games bewertet und eingestuft werden, erklärt mupaki.de natürlich auch. Dabei gehen wir auf die Arbeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein und zeigen, wie diese Bundesbehörde bei der Indizierung von Computerspielen vorgeht und welche Rolle die FSK-Freigabe dabei spielt.

Gewalt in Computerspielen

Viele Eltern denken bei Gewalt in eGames immer sofort an brutale Egoshooter. Dieses Bild wurde, fälschlicherweise, durch die Berichterstattung in den Medien der letzten Jahre noch verstärkt. Oft werden Ego-Shooter in einem Atemzug mit Amok-Läufen gebracht. Wir wollen Eltern und Lehrer darüber aufklären und zeigen, dass Gewalt in Computerspielen, speziell in Ego-Shootern sicherlich eine Auswirkung haben, der Auslöser von bspw. Amokläufen jedoch oft ein anderer ist. Dabei gehen wir auf die Wirkung von Gewalt in den Medien ein und verbinden das mit aktuellen News aus dem Bereich der eGames. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, wenn Eltern vorab auf die Angabe der USK-Freigabe bzw. FSK-Freigabe achten, können viele Gefahren von Computerspielen, wie Egoshootern von Anfang an vermieden werden.

Vorteile von e-Games

Neben offensichtlichen Gefahren von Computerspielen gibt es auch zahlreiche Vorteile, die e-Games mit sich bringen. Denn jedes Kind kann beim Spielen auch positive Erfahrungen machen. Computerspiele können, richtig angewandt, sogar die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflussen. Dabei ist es natürlich enorm wichtig, dass Eltern gewisse Regeln einhalten und die richtigen Computerspiele kaufen. Zuviel Computer oder Konsole kann schädlich für das Kind sein. Neben dem Risiko von e-Games kann ein geübter Umgang mit Medien durchaus gute Auswirkungen haben. Wir beleuchten dabei nicht nur das Offensichtliche, sondern erklären Eltern u.a. auch, wie sich das Spielen bei Kindern aus wissenschaftlicher Sicht entwickelt. Stichworte der Spieltheorie sind Themen wie das Funktionsspiel, das Konstruktionsspiel, das Symbolspiel, das Rollenspiel und das Regelspiel. Als Medienratgeber sehen wir uns der Pflicht, schwierige Fakten für Eltern aufzuarbeiten und verständlich zu erklären.

Gefahr Spielsucht bei e-Games

Bei falscher Dosierung können Computerspiele schnell süchtig machen. Aber nicht jedes Kind, das viel Zeit am Computer mit eGames verbringt ist automatisch sofort spielsüchtig. Aber woran erkennt man, ob das eigene Kind computerspielsüchtig oder gar onlinesüchtig ist? Gibt es Anzeichen von Spielsucht und wenn ja, wie sollten Eltern damit umgehen? Auf mupaki.de finden Sie eine einfache Checkliste, mit der Sie prüfen können, ob die Gefahr von Computerspielsucht besteht. Gehen Sie die Checkliste einfach einmal mit Ihrem Kind durch. So können erste Anzeichen von Spielsucht oder Computersucht schnell aufgedeckt und im Vorfeld reagiert werden. Aber nicht nur Computerspiele können abhängig machen. Da viele Kinder oftmals jeden Tag auch in sozialen Netzwerken aktiv sind, besteht hier die Gefahr der Internetsucht oder Onlinesucht. Daher sollten Eltern auch auf das Surfverhalten von Kindern ein Auge haben. Eines der besten Präventionsmittel gegen die Spielsucht ist Sport und Bewegung. Ob Fussball in der Soccerhalle, Tennis auf dem Court oder einfach nur draußen spielen: ein abwechslungsreiches Sportprogramm kann oftmals wahre Wunder bewirken.

Beratung zu Computerspielen

Das Team von mupaki.de verfügt über eine große Erfahrung mit Computerspielen und e-Games. Sollten Sie als Eltern oder Lehrer einmal nicht sicher sein, wie Sie mit Situationen umgehen sollen, würden wir uns freuen, Ihnen einige Tipps und Hinweise geben zu dürfen. Nur der richtige Umgang mit Spielen und die richtige Dosierung von Computern und Spielekonsole können Kinder und Jugendliche davor schützen, onlinesüchtig oder spielsüchtig zu werden. Gern beraten wir Eltern auch, welche Computerspiele für bestimmte Altersgruppen zu empfehlen sind. Nehmen Sie dazu bitte einfach Kontakt mit uns auf. Wir sind ein interaktiver Medienratgeber und helfen Eltern auch gern via Email oder persönlichem Kontakt.