egoshooter

Durch viele negative Ereignisse der letzten Zeit sind so genannte “Ballerspiele” ins Fadenkreuz von Politikern geraten. Klassiker wie “Call of Duty”, “Unreal” oder “Counter Strike“, welche man als Ego-Shooter bezeichnet, werden in diesem Zusammenhang oft genannt.

Best of Egoshooter 2013 Banner

Die Ich-Perspektive

Bei dieser Art Spiel befindet sich der Benutzer in der “Ich”-Perspektive (auch Ego-Perspektive genannt) und sieht die digitale Landschaft praktisch mit den Augen seines virtuellen Charakters. Beine, Körper und Kopf sind daher nicht zu sehen. Im zentralen Blickfeld steht die ausgewählte Waffe und das Ziel, welches es zu eliminieren gilt. Das alles hört sich im ersten Moment sehr düster, brutal und martialisch an. Doch erinnert man sich einmal an seine eigene, früheste Kindheit zurück, dann kann man schnell Parallelen ziehen. Jungs im zarten Alter von sechs oder sieben Jahren spielen bereits auf dem örtlichen Spielplatz oder dem privaten Garten “Räuber und Gendarm”. Dabei zielen sie mit zum Teil täuschend echten Waffenattrappen auf ihre Spielpartner und feuern munter los. Begleitet von dem Knallen der Platzpatronen oder dem elektrischen Geknatter von Spielzeug Gewehren üben sich kleine Kinder in realistischen Kriegsspielen. Dabei werden Taktiken ausbaldowert, wie der “Feind” zu umgehen wäre, aus der Deckung gefeuert, waghalsige Sturmangriffe ausgeführt bis hin zum perfekt simuliert tödlichen Treffen mit anschließendem Zusammenbrechen der Verlierer. Alles unter dem wachsamen und schmunzelndem Auge der Eltern, die sich bei diesem Schauspiel an einer Tasse Kaffe erfreuen. Kein Politiker oder Kritiker der neuen Medien würde hier auf den Gedanken kommen, dieses Spiel zu verurteilen oder gar zu verbieten. Es wird schon seit Generationen so gespielt und ist daher praktisch gesellschaftlich “anerkannt”.

Eliminieren der Gegner

Egoshooter dagegen sind relativ neu, wenn es darum geht, Krieg zu spielen. Vergleicht man allerdings einmal die Handhabe und Abläufe beider Versionen, stellt man viele Parallelen fest: primäres Ziel ist das Eliminieren der Gegner; dabei gehen die Kontrahenten taktisch vor; genaues Zielen ist zwingend erforderlich; gewonnen hat der, der als letztes überlebt und nicht im simulierten Kugelhagel gefallen ist. Die Unterschiede sind ebenfalls schnell ausgemacht: bei der Computervariante zielt man vor einem Bildschirm auf nicht reale und anonyme, virtuelle Charaktere. Bei Räuber und Gendarm nimmt man Bekannte, Freunde oder Familienmitglieder, also real existierende Personen, ins Visier. Trotzdem ist es immer wieder die virtuelle Spielversion, die dann in die Kritik gerät, wenn es um Amokläufe oder andere Bluttaten geht. Nun soll dies kein Loblied auf brutale Computerspiele werden. Es werden, zugegebenermaßen, oftmals gewaltverherrlichende Inhalte dargestellt, die teilweise stark bedenklich sind. Auch sind eben diese Darstellungen nichts für die Psyche von Kindern und/oder Jungendlichen in einem bestimmten Alter, da die Spieler oftmals das Gesehene und Gespielte nicht richtig verarbeiten können. Daher sind bei fast allen Ego-Shootern Kennzeichnungen vorhanden, die eine genaue Altersfreigabe definieren. Wie bei Spielfilmen sollten Eltern natürlich auch bei der Wahl eines Computerspiels auf die so genannten USK-Freigaben achten und damit klare Grenzen ziehen.

Räuber und Gendarms

Nur nützt es eben nichts, alle Computerspiele, speziell Ego-Shooter, zu verteufeln oder kategorisch abzulehnen und zu verbieten. Genauer betrachtet sind sie nur die virtuelle Variante des klassischen “Räuber und Gendarms”, welches man aus seiner eigenen Kindheit bestens kennt. Erst das Trainieren an echten Waffen lassen ein Kind oder Jugendlichen seine Hemmungen vor dem Schießen verlieren. Unser Tipp: Die Altersfreigaben sollten dringend beachtet und Spiele vor dem Kauf genau unter die Lupe genommen werden. Ab einem entsprechenden Alter müssen solche Spiele nicht grundsätzlich verboten werden. Diejenigen, die es in Deutschland im Einzelhandel zu kaufen gibt, sind vorher von behördlichen Stellen kontrolliert und für ein bestimmtes Alter freigegeben worden. Eltern sollten dann vielmehr auf die Einhaltung von Spielzeiten und Computerpausen achten und sich eher proaktiv mit den Inhalten der “Ballerspiele” auseinandersetzen. Zeigt man Jugendlichen echtes Interesse an dem, was sie machen, ist das Risiko das Abschottens deutlich geringer und man hat vielmehr die Möglichkeit, mit seinen Kindern die Inhalte verbal aufzuarbeiten.

Medien-Tipp:

In diesem Video (Quelle: YouTube / 3sat) wird anhand des Spiels “CounterStrike” erklärt, wie ein Ego-Shooter aufgebaut ist und wie der Spieler dort agiert. Der Bericht von 3sat setzt sich zuletzt auch kritisch mit dem Thema Amoklauf auseinander. Es sei an dieser Stelle aber darauf hingewiesen, das seitens der Politik und der Medien viel zu oft und zu schnell die so genannten “Killerspiele” als Ursache und damit als Auslöser für reale Bluttaten abgestempelt werden.

Suchbegriffe:

  • ego shooter logo
  • egoshooter
  • computerspiele für jugendliche zu empfehlen oder abzulehnen?
  • ego shooter spiele gewalt
  • egoshooter 2013
  • egoshooter negative wirkung
  • shooter games schulcomputer
  • the best ego shooter ever
  • Xbox wie zielt man bei egoshootern

Infos zu eGames

Das Kinder und Jugendlichen den Computer nicht nur dazu nutzen, um zu surfen oder zu chatten sondern eben auch online zu spielen, ist kein Geheimnis. Nicht nur mit Spielekonsolen wie der XBOX oder der Playstation verbringen viele Kinder ihre Zeit. Auch am Computer wird leidenschaftlich und vor allem sehr intensiv gespielt. Der Trend am PC geht weg von lokal installierten Spielen und hin zu den Onlinegames und Browsergames. Diese werden in der Fachsprache auch eGames genannt. Diese Art der Computerspiele können von überall gespielt werden – vom PC zuhause, vom Schulcomputer oder vom Handy. Die e-Games werden gerade bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Ständig kommen neue Onlinegames auf den Markt. Die meisten Spiele sind kostenlos aber oft verstecken sich die Kosten im Detail. Was Eltern aber auch Lehrer über die eGames wissen müssen, erfahren Sie hier im Medienratgeber.

Uebersicht eGames

Auf mupaki.de finden Sie eine umfangreiche Liste von Computerspielen und eine Übersicht an eGames die in letzter Zeit erschienen sind. Natürlich gibt es weit mehr Onlinegames, als die hier aufgelisteten Spiele. Wir verstehen uns auch weniger als Spielemagazin oder Gamesverzeichnis. Uns geht es als Medienratgeber viel eher darum, ein Grundverständnis der verschiedenen Spielegenres zu vermitteln. Neue Erscheinungen auf dem Spielemarkt aber auch wichtige Infos zu Games veröffentlichen wir zusätzlich in unserem Medienblog. Neben einer Liste der Spielegenres haben wir einige Computerspiele etwas näher beleuchtet und berichten über interessante Details der e-Games. Außerdem geben wir Eltern und Lehrer auf diesen Seite wichtige Hinweise und Tipps, was sie im Umgang mit digitalen Spielen beachten sollten.

e-Games und Jugendschutz

Da nicht immer alle Computerspiele jugendfrei sind erklärt mupaki.de an dieser Stelle auch noch einmal, woran man „gefährdete“ eGames erkennt und worauf Eltern beim Kauf von Spielen achten sollten. Dabei gehen wir unter anderem auf die Jugendfreigabe ein und erklären den Unterschied zwischen USK-Freigabe und FSK-Freigabe. Denn auf beinahe jedem Computerspiel sind Label angebracht, die eine USK-Freigabe zeigen. Nach welchen Kriterien e-Games bewertet und eingestuft werden, erklärt mupaki.de natürlich auch. Dabei gehen wir auf die Arbeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein und zeigen, wie diese Bundesbehörde bei der Indizierung von Computerspielen vorgeht und welche Rolle die FSK-Freigabe dabei spielt.

Gewalt in Computerspielen

Viele Eltern denken bei Gewalt in eGames immer sofort an brutale Egoshooter. Dieses Bild wurde, fälschlicherweise, durch die Berichterstattung in den Medien der letzten Jahre noch verstärkt. Oft werden Ego-Shooter in einem Atemzug mit Amok-Läufen gebracht. Wir wollen Eltern und Lehrer darüber aufklären und zeigen, dass Gewalt in Computerspielen, speziell in Ego-Shootern sicherlich eine Auswirkung haben, der Auslöser von bspw. Amokläufen jedoch oft ein anderer ist. Dabei gehen wir auf die Wirkung von Gewalt in den Medien ein und verbinden das mit aktuellen News aus dem Bereich der eGames. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, wenn Eltern vorab auf die Angabe der USK-Freigabe bzw. FSK-Freigabe achten, können viele Gefahren von Computerspielen, wie Egoshootern von Anfang an vermieden werden.

Vorteile von e-Games

Neben offensichtlichen Gefahren von Computerspielen gibt es auch zahlreiche Vorteile, die e-Games mit sich bringen. Denn jedes Kind kann beim Spielen auch positive Erfahrungen machen. Computerspiele können, richtig angewandt, sogar die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflussen. Dabei ist es natürlich enorm wichtig, dass Eltern gewisse Regeln einhalten und die richtigen Computerspiele kaufen. Zuviel Computer oder Konsole kann schädlich für das Kind sein. Neben dem Risiko von e-Games kann ein geübter Umgang mit Medien durchaus gute Auswirkungen haben. Wir beleuchten dabei nicht nur das Offensichtliche, sondern erklären Eltern u.a. auch, wie sich das Spielen bei Kindern aus wissenschaftlicher Sicht entwickelt. Stichworte der Spieltheorie sind Themen wie das Funktionsspiel, das Konstruktionsspiel, das Symbolspiel, das Rollenspiel und das Regelspiel. Als Medienratgeber sehen wir uns der Pflicht, schwierige Fakten für Eltern aufzuarbeiten und verständlich zu erklären.

Gefahr Spielsucht bei e-Games

Bei falscher Dosierung können Computerspiele schnell süchtig machen. Aber nicht jedes Kind, das viel Zeit am Computer mit eGames verbringt ist automatisch sofort spielsüchtig. Aber woran erkennt man, ob das eigene Kind computerspielsüchtig oder gar onlinesüchtig ist? Gibt es Anzeichen von Spielsucht und wenn ja, wie sollten Eltern damit umgehen? Auf mupaki.de finden Sie eine einfache Checkliste, mit der Sie prüfen können, ob die Gefahr von Computerspielsucht besteht. Gehen Sie die Checkliste einfach einmal mit Ihrem Kind durch. So können erste Anzeichen von Spielsucht oder Computersucht schnell aufgedeckt und im Vorfeld reagiert werden. Aber nicht nur Computerspiele können abhängig machen. Da viele Kinder oftmals jeden Tag auch in sozialen Netzwerken aktiv sind, besteht hier die Gefahr der Internetsucht oder Onlinesucht. Daher sollten Eltern auch auf das Surfverhalten von Kindern ein Auge haben. Eines der besten Präventionsmittel gegen die Spielsucht ist Sport und Bewegung. Ob Fussball in der Soccerhalle, Tennis auf dem Court oder einfach nur draußen spielen: ein abwechslungsreiches Sportprogramm kann oftmals wahre Wunder bewirken.

Beratung zu Computerspielen

Das Team von mupaki.de verfügt über eine große Erfahrung mit Computerspielen und e-Games. Sollten Sie als Eltern oder Lehrer einmal nicht sicher sein, wie Sie mit Situationen umgehen sollen, würden wir uns freuen, Ihnen einige Tipps und Hinweise geben zu dürfen. Nur der richtige Umgang mit Spielen und die richtige Dosierung von Computern und Spielekonsole können Kinder und Jugendliche davor schützen, onlinesüchtig oder spielsüchtig zu werden. Gern beraten wir Eltern auch, welche Computerspiele für bestimmte Altersgruppen zu empfehlen sind. Nehmen Sie dazu bitte einfach Kontakt mit uns auf. Wir sind ein interaktiver Medienratgeber und helfen Eltern auch gern via Email oder persönlichem Kontakt.