Browsergames

In Zeiten von tragbaren Computern, Internet auf dem Handy und immer schnelleren Netzverbindungen ist die digitale Mobilität stärker gefragt als je zuvor. Gerade für junge Menschen sind Spiele, die sie praktisch “mitnehmen” können, ein wichtiges Unterhaltungsmittel geworden. Was man am heimischen Rechner anfängt, wird unterwegs auf dem Handy weitergespielt und im PC-Kabinett in der Schule zu Ende gebracht.

Vielfältige Varianten

Die so genannten “Browsergames” sind eines der Spiele-Genres, die am schnellsten wachsen und immer vielfältiger werden. Ob Mafia-Geschäfte wie Drogenhandel und Schlägertruppen zu verwalten, Raumschiffsimulationen oder virtuelle Comic-Farmen: für beinahe jeden Geschmack und jedes Alter gibt es ein passendes Angebot. Was sich im ersten Moment schwierig anhört, ist bei genauerer Betrachtung so simpel wie genial. Die Spieler registrieren sich mit ihren Daten auf einer Spieleplattform und steuern sämtliche Interaktionen mit Ihrem Internetbrowser. Eine Installation, bei der Dateien auf den Computer kopiert werden, ist dabei gänzlich überflüssig. Das macht es möglich, von jedem Computer oder Handy mit Internetanschluss auf sein virtuelles Spiel zuzugreifen. Die Spielstände werden dabei ausschließlich auf den Rechnern des Betreibers gespeichert.

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Versteckte Kosten

Dabei sind viele Browergames augenscheinlich kostenlos, was es für viele Menschen nur noch attraktiver macht. Aber der Teufel steckt auch hier im Detail: die Anmeldung und damit Freischaltung eines Benutzerkontos (Accounts) ist bei den meisten Angeboten absolut kostenlos. Der Spieler hat somit ohne wenig Aufwand Zugriff auf das Spiel. Um dieses jedoch in all seinen Funktionen nutzen zu können, werden verschiedene Erweiterungen benötigt. Und eben diese Zusatzmaterialien sind dann oftmals kostenpflichtig. Damit der Benutzer nicht gleich wieder verschreckt wird, kann er die meisten Funktionen einen gewissen Zeitraum testen. Danach fallen dann für den Zukauf von beispielsweise Raumschiffteilen, Farmzubehör oder Waffen kleinere Gebühren an. Diese sind häufig sehr gering und bewegen sich im Cent-Bereich. Das verleitet schnell dazu, das eine oder andere zu kaufen, um sich im Spiel bestimmte Vorteile zu verschaffen. Bezahlt wird, ähnlich wie bei Brettspielen, mit Spielgeld, sogenannten Credits. Diese müssen jedoch mit echtem Geld gekauft werden, welches dann bequem mit Online-Bezahldiensten wie Paypal oder clickandbuy erledigt werden kann. Somit sind, gerade für junge Spieler, die Hemmschwellen sehr niedrig, nach und nach immer mehr Geld in diese Spiele zu investieren.

Suchtpotential

Ein weiteres Manko ist das hohe Suchtpotential, welches Browsergames mit sich bringen. Der Spieler steht ständig unter Druck; sei es durch den Konkurrenzkampf mit anderen Mitspielern oder im Kampf gegen Zeit und Computer. Da heutzutage die Möglichkeit im Internet zu surfen praktisch überall gegeben ist, besteht ständig die Versuchung, sich schnell einzuloggen und die nächsten Entwicklungen anzustoßen, Gegner abzuwehren oder die Farm zu bewässern. Da die meisten Browsergames nicht endlich sind und damit kein konkretes Ziel für den Spieler bieten, konzentrieren sich die Benutzer stetig auf ein Urprinzip beim Spielen: besser zu sein als der andere. Da dies mit wenig, aber konstantem Einsatz getan werden muss, ist schnell eine Abhängigkeit gegeben. Bei allen Risiken oder Bedenken: Browsergames haben trotz gewissen Mankos auch einen sozialen Charakter. Denn ähnlich wie soziale Netzwerke organisiert sich der Spieler meist in Gruppen, Clans oder Communities. Über diese werden dann gemeinsame Ziele ausgemacht, Regeln festgelegt und ein digitales Miteinander strukturiert. Im Vordergrund steht dabei immer die Kommunikation mit anderen Menschen, aber eben nur in einer digitalen Art und Weise.

Hinweis für Eltern

Eltern sollten bei Browsergames immer Acht geben, was die Kinder dort spielen. Oftmals sind deren Inhalte nicht frei von Gewalt oder stellen manchmal auch Kostenfallen dar. Zudem sollte für Browsergames das gelten, was für alle anderen digitalen Spiele auch gilt: klare Regeln, wann wie lange gespielt werden darf. An dieser Stelle sind neben den Eltern auch die Lehrer, Dozenten oder Betreuer gefragt. Verbannung und Verbot ist oftmals nicht nur nutzlos, sondern auch bedenklich. Denn was man nicht darf, tut man eben heimlich. Gerade für Kinder und Jugendliche gilt dieses Credo. Daher ist ein kontrollierter Zeitraum sinnvoller, in dem gespielt werden darf.

Medien-Tipp

Dieses Video (Quelle: YouTube) gibt Ihnen einen guten Überblick über aktuelle Browsergames. Die beliebtesten Spiele wurden anhand einer Umfrage einmal anschaulich mit Bildern vorgestellt.

Infos zu eGames

Das Kinder und Jugendlichen den Computer nicht nur dazu nutzen, um zu surfen oder zu chatten sondern eben auch online zu spielen, ist kein Geheimnis. Nicht nur mit Spielekonsolen wie der XBOX oder der Playstation verbringen viele Kinder ihre Zeit. Auch am Computer wird leidenschaftlich und vor allem sehr intensiv gespielt. Der Trend am PC geht weg von lokal installierten Spielen und hin zu den Onlinegames und Browsergames. Diese werden in der Fachsprache auch eGames genannt. Diese Art der Computerspiele können von überall gespielt werden – vom PC zuhause, vom Schulcomputer oder vom Handy. Die e-Games werden gerade bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Ständig kommen neue Onlinegames auf den Markt. Die meisten Spiele sind kostenlos aber oft verstecken sich die Kosten im Detail. Was Eltern aber auch Lehrer über die eGames wissen müssen, erfahren Sie hier im Medienratgeber.

Uebersicht eGames

Auf mupaki.de finden Sie eine umfangreiche Liste von Computerspielen und eine Übersicht an eGames die in letzter Zeit erschienen sind. Natürlich gibt es weit mehr Onlinegames, als die hier aufgelisteten Spiele. Wir verstehen uns auch weniger als Spielemagazin oder Gamesverzeichnis. Uns geht es als Medienratgeber viel eher darum, ein Grundverständnis der verschiedenen Spielegenres zu vermitteln. Neue Erscheinungen auf dem Spielemarkt aber auch wichtige Infos zu Games veröffentlichen wir zusätzlich in unserem Medienblog. Neben einer Liste der Spielegenres haben wir einige Computerspiele etwas näher beleuchtet und berichten über interessante Details der e-Games. Außerdem geben wir Eltern und Lehrer auf diesen Seite wichtige Hinweise und Tipps, was sie im Umgang mit digitalen Spielen beachten sollten.

e-Games und Jugendschutz

Da nicht immer alle Computerspiele jugendfrei sind erklärt mupaki.de an dieser Stelle auch noch einmal, woran man „gefährdete“ eGames erkennt und worauf Eltern beim Kauf von Spielen achten sollten. Dabei gehen wir unter anderem auf die Jugendfreigabe ein und erklären den Unterschied zwischen USK-Freigabe und FSK-Freigabe. Denn auf beinahe jedem Computerspiel sind Label angebracht, die eine USK-Freigabe zeigen. Nach welchen Kriterien e-Games bewertet und eingestuft werden, erklärt mupaki.de natürlich auch. Dabei gehen wir auf die Arbeit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein und zeigen, wie diese Bundesbehörde bei der Indizierung von Computerspielen vorgeht und welche Rolle die FSK-Freigabe dabei spielt.

Gewalt in Computerspielen

Viele Eltern denken bei Gewalt in eGames immer sofort an brutale Egoshooter. Dieses Bild wurde, fälschlicherweise, durch die Berichterstattung in den Medien der letzten Jahre noch verstärkt. Oft werden Ego-Shooter in einem Atemzug mit Amok-Läufen gebracht. Wir wollen Eltern und Lehrer darüber aufklären und zeigen, dass Gewalt in Computerspielen, speziell in Ego-Shootern sicherlich eine Auswirkung haben, der Auslöser von bspw. Amokläufen jedoch oft ein anderer ist. Dabei gehen wir auf die Wirkung von Gewalt in den Medien ein und verbinden das mit aktuellen News aus dem Bereich der eGames. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, wenn Eltern vorab auf die Angabe der USK-Freigabe bzw. FSK-Freigabe achten, können viele Gefahren von Computerspielen, wie Egoshootern von Anfang an vermieden werden.

Vorteile von e-Games

Neben offensichtlichen Gefahren von Computerspielen gibt es auch zahlreiche Vorteile, die e-Games mit sich bringen. Denn jedes Kind kann beim Spielen auch positive Erfahrungen machen. Computerspiele können, richtig angewandt, sogar die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflussen. Dabei ist es natürlich enorm wichtig, dass Eltern gewisse Regeln einhalten und die richtigen Computerspiele kaufen. Zuviel Computer oder Konsole kann schädlich für das Kind sein. Neben dem Risiko von e-Games kann ein geübter Umgang mit Medien durchaus gute Auswirkungen haben. Wir beleuchten dabei nicht nur das Offensichtliche, sondern erklären Eltern u.a. auch, wie sich das Spielen bei Kindern aus wissenschaftlicher Sicht entwickelt. Stichworte der Spieltheorie sind Themen wie das Funktionsspiel, das Konstruktionsspiel, das Symbolspiel, das Rollenspiel und das Regelspiel. Als Medienratgeber sehen wir uns der Pflicht, schwierige Fakten für Eltern aufzuarbeiten und verständlich zu erklären.

Gefahr Spielsucht bei e-Games

Bei falscher Dosierung können Computerspiele schnell süchtig machen. Aber nicht jedes Kind, das viel Zeit am Computer mit eGames verbringt ist automatisch sofort spielsüchtig. Aber woran erkennt man, ob das eigene Kind computerspielsüchtig oder gar onlinesüchtig ist? Gibt es Anzeichen von Spielsucht und wenn ja, wie sollten Eltern damit umgehen? Auf mupaki.de finden Sie eine einfache Checkliste, mit der Sie prüfen können, ob die Gefahr von Computerspielsucht besteht. Gehen Sie die Checkliste einfach einmal mit Ihrem Kind durch. So können erste Anzeichen von Spielsucht oder Computersucht schnell aufgedeckt und im Vorfeld reagiert werden. Aber nicht nur Computerspiele können abhängig machen. Da viele Kinder oftmals jeden Tag auch in sozialen Netzwerken aktiv sind, besteht hier die Gefahr der Internetsucht oder Onlinesucht. Daher sollten Eltern auch auf das Surfverhalten von Kindern ein Auge haben. Eines der besten Präventionsmittel gegen die Spielsucht ist Sport und Bewegung. Ob Fussball in der Soccerhalle, Tennis auf dem Court oder einfach nur draußen spielen: ein abwechslungsreiches Sportprogramm kann oftmals wahre Wunder bewirken.

Beratung zu Computerspielen

Das Team von mupaki.de verfügt über eine große Erfahrung mit Computerspielen und e-Games. Sollten Sie als Eltern oder Lehrer einmal nicht sicher sein, wie Sie mit Situationen umgehen sollen, würden wir uns freuen, Ihnen einige Tipps und Hinweise geben zu dürfen. Nur der richtige Umgang mit Spielen und die richtige Dosierung von Computern und Spielekonsole können Kinder und Jugendliche davor schützen, onlinesüchtig oder spielsüchtig zu werden. Gern beraten wir Eltern auch, welche Computerspiele für bestimmte Altersgruppen zu empfehlen sind. Nehmen Sie dazu bitte einfach Kontakt mit uns auf. Wir sind ein interaktiver Medienratgeber und helfen Eltern auch gern via Email oder persönlichem Kontakt.