Deutscher Webvideopreis 2012

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Deutscher Webvideopreis 2012 Am 31. März 2012 wurde der deutsche Web-Video-Preis im Savoy Theater in Düsseldorf verliehen. Bereits zum zweiten Mal wurden damit Webvideos ausgezeichnet, die auch ohne große Castingshow ein repräsentatives Publikum erreichen konnten. Natürlich werden bei einer solchen Preisverleihung auch professionelle Arbeiten eingereicht, die einen dokumentarischen, werberischen, künstlerischen oder journalistischen Hintergrund haben. Doch nicht nur diese, sondern auch typische YouTube- oder Clipfish-Filme bzw. –videos befinden sich darunter. Aus den über 7000 eingereichten Videos musste die sechsköpfige Jury um Mario Sixtus (Elektrischer Reporter von ZDF) die Preisträger auswählen. Der deutsche Webvideopreis wird von der European WebvideoAcademy ausgerichtet und wird vermutlich in den kommenden Jahren an Prominenz gewinnen. Insgesamt 9 Kategorien stehen zur Verfügung und die Titel dieser Kategorien deuten auf die zunehmende Anglisierung unserer Welt (z.B. „Let’s Play“ oder „FYI-ForYour Information“).

Die Gewinner 2012 des deutschen Webvideopreises

Was ist wohl typisch für ein solches Event? Na klar, es werden Fotos geschossen und Videos gemacht, die später bei Flickr zu finden sind. Oder bei YouTube – auf jeden Fall im Internet! Die Gewinner jeder Kategorie werden einmal durch die Jury und einmal durch das Publikum bestimmt. Bei einigen Kategorien sind sich sowohl Jury als auch Publikum einig und die Gewinner sahnen doppelt ab – so erhielten z.B. bei der Kategorie AAA LICHTFAKTOR beide Auszeichnungen mit dem Video „dENIZENShine a light fornature“. Über folgenden Link könnt ihr alle Gewinner des Jahres 2012 inklusive der Gewinnervideos einsehen: http://webvideopreis.de/blog/2012/deutscher-webvideopreis-2012-in-duesseldorf-verliehen/ (Stand: 04.04.2012)

Bedeutung des deutschen Webvideopreises

Die Bedeutung des Webvideopreises geht über die Anerkennung sog. No-Name-Künstler weit hinaus. Allein die Tatsache, dass es einen Wettbewerb gibt, wo Webvideos eingereicht und prämiert werden, deutet auf die unendliche Macht des World Wide Web. Es müssen nicht mehr Hollywood oder die Filmfestspiele von Cannes sein. Eine Internetcommunity hinter sich zu haben, kann ähnlich euphorisch verlaufen und die Macher berühmt werden lassen. Hier nehme man doch einfach mal Klassiker wie „Simon’sCat“, eine kleine penetrant nervende Katze, die mindestens jedes Katzenbesitzerherz höher schlagen und schmunzeln lässt, denn so manche Ähnlichkeiten mit dem eigenen Vierbeiner findet wohl jeder. Die kurzen Clips sind so berühmt und sind inzwischen auch als Buch erhältlich. Oder der kleine niesende Panda, der seine Pandamama fast zu Tode erschreckt, ist ein immer wieder gern angesehenes YouTube-Video. Es sind zum Teil kurze Clips, lustige Videos oder ähnliches, was Millionen Internetnutzer in den Bann zieht. Es ist ja auch so einfach – man registriert sich kurz, lädt etwas hoch und mit ein bisschen Glück hat das Ganze binnen kürzester Zeit so viele Klicks erhalten, dass es sich zum Selbstläufer entwickelt. Dafür bedarf es keiner umständlichen millionenschweren Investitionen in teure Schauspieler – die Kreativität einiger Leute oder die täglichen Pannen des anderen reichen vollkommen aus um Massen zu begeistern. Also, wollt ihr berühmt werden oder habt ihr etwas ganz Tolles kreiert? Dann ab damit ins Netz und vielleicht reicht es nächstes Jahr für den deutschen Webvideopreis 2013!

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