Das neue VZ

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das neue vz Neben dem „blauen“ Riesen (Facebook) gibt es nun neu auf dem Markt auch Google Plus. Im Segment der Online-Unternehmen sind diese beiden unbestritten zwei von den ganz großen Playern, sozusagen die Goliaths des World Wide Webs. Aber im Schatten dieser beiden Giganten existieren noch einige andere Projekte, die speziell in den letzten Monaten immer mehr an Boden und damit auch Nutzer verloren haben. Nun tritt einer von Ihnen wieder ins Licht und versucht sich dort dauerhaft zu halten.

Neues, frisches VZ-Gesicht

Die Rede ist von den VZ-Netzwerken, welche aktuell einenReLaunch (Neustart) Ihrer Webseiten testen. Jünger, frischer, innovativer – das scheinen sich die Macher von StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ auf die Fahnen geschrieben zu haben. Die ersten Veränderungen sind daher schnell sichtbar: die Oberfläche wirkt strukturierter, das Menü aufgeräumter. Elemente auf der Seite werden schneller geladen und einige kleine Animationen lassen alles runder und stimmiger wirken. Aber die eigentlichen Innovationen liegen eher verborgen in der Tiefe.

Kampf der Facebook-Diktatur

Die neuen VZ-Netzwerke sind darauf ausgelegt, dass der Nutzer mehr im Mittelpunkt steht. Die Mitglieder sollen künftig selber bestimmen dürfen wie sich die Plattformen entwickeln. Dies ist einmal in Hinblick auf die Facebook-Diktatur eine echte Innovation und lässt Branchenexperten aufhorchen. Mit einem neuen Technik-Chef und circa einem Jahr Entwicklungszeit versuchen die VZs sich wieder zu stabilisieren. In nur einem Jahr sind den sozialen Netzwerken die User regelrecht weggelaufen und zu Facebook gewechselt. Nun soll aber gerade die Technik von Google den VZ-Netzwerken wieder neues Leben einhauchen. Mit dem Google Web Toolkit (kurz GWT) soll es künftig möglich werden, Änderungen schneller durchzuführen und Fehler schneller auszubügeln. Ein weiterer Anspruch ist es, künftig alle drei soziale Netzwerke individueller auf deren Nutzer anzupassen. So soll es beispielsweise ein „Klassenzimmer“ nur auf SchülerVZ geben.

Kein Kampf David gegen Goliath

Weitere Änderungen sind u.a. die Umbenennung von MeinVZ in FreundeVZ, eine neue Farbgebung von SchülerVZ und ein neues „Verbindungskonzept“. So sollen später eher die Gruppen zwischen den Usern Beziehungen herstellen. Nur das diese künftig nicht mehr „Gruppen“, sondern „Themen“ heißen. Durch einen neuen Algorithmus sollen diese auch nach Relevanz sortiert und damit übersichtlicher und spezieller werden. Aktuell laufen beide Versionen der VZ-Netzwerke noch im Parallel-Betrieb. Dabei kann man sich als Nutzer aktiv einmischen und Fehlerberichte senden oder eigene Ideen übermitteln. Man möchte also von Anfang an die Mitglieder einbeziehen und zusammen etwas Neues aufbauen. Dabei ist das Primärziel nicht, Facebook Konkurrenz zu machen. Die Berliner VZ-Betreiber vermeiden damit bewusst einen momentan aussichtslosen Kampf David gegen Goliath. Vielmehr soll das neue VZ auf frische Ideen aufbauen und eher von den Lücken Facebooks profitieren. Und als Mitglieder der ersten Stunde freuen wir uns über die Bemühungen und drücken fest die Daumen für ein beständiges Gelingen.

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