Aggregatoren – die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

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Aggregatoren – die Guten ins Toepfchen, die Schlechten ins Kroepfchen Jeden Tag werden unzählige, neue Webangebote online gestellt. Websiten werden live geschaltet, Blogs entstehen oder Foren werden eingerichtet. Eine Vielzahl von Webadressen buhlt um die Aufmerksamkeit der User. Viele der Internetangebote finanzieren sich mit direkter oder indirekter Werbung und versuchen daher, besonders gut „dazustehen“. Damit ist in der Regel die Position bei der Google-Suche gemeint, sprich das sogenannte Ranking. Gibt ein Internetnutzer einen Suchbegriff ein, listet die Suchmaschine diesen nach Wichtigkeit auf. Aber wie und wonach wird entschieden, welche der Angebote oben und welche weiter unten stehen?

Bewertung im Netz

Google hat dafür spezielle Suchroboter und Algorithmen, die das Netz permanent absuchen und „bewerten“. Dieser Mechanismus funktioniert allerdings auch beispielsweise bei Blogs sehr gut. In der Fachsprache heißen diese Programme „Aggregatoren“. Sie suchen nach häufig angeklickten Webinhalten und bewerten diese. Dabei arbeiten diese Tools oft automatisiert und autark. Im deutschsprachigen Raum sind dafür die Projekte Rivva und Virato zuständig. Dabei werden auch Twitter-Meldungen durchkämmt, um herauszufinden, welche Trends sich im Netz absetzen und was die Menschen online am meisten interessiert.

Google neu entdeckt

Es gibt ganze Heerscharen an Agenturen, die sich speziell auf die Optimierung von Suchergebnissen spezialisiert haben. Gerade für kommerzielle Seiten ist dies ein lohnendes Geschäft, denn was im realen Leben gilt, stimmt auch für die digitale Welt: wer zuerst kommt, malt zuerst. Soll heißen: wer (bei Google) ganz oben steht, bekommt die meiste Aufmerksamkeit. Diese Optimierungsarbeiten werden in der Fachsprache auch als „SEO“ abgekürzt (Search Engine Optimization) und sind bei zunehmender Fülle im Internet immer wichtiger. Grundsätzlich aber gilt analog als auch digital: letztendlich entscheidet der Mensch, was ihn interessiert und daher gilt für alle Medienangebote: Interesse wecken und interessant bleiben.

Suchbegriffe:

  • suchroboter

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