Cybermobbing in den Medien

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Tipps gegen Cybermobbing In den Zeiten der sozialen Netzwerken wie Facebook, SchülerVZ und Co. rückt die tägliche Nutzung des Internets immer mehr in den Fokus – gerade für Kinder und Jugendliche. So schön die digitale Kommunikation auch ist, so birgt sie auch viele Risiken und Gefahren. Immer wieder ist dabei schnell die Rede vom Cybermobbing, dem gerade viele Jugendliche ausgesetzt werden. Die moderne Kommunikation begünstigt dabei leider, dass sich Gerüchte nicht nur teils anonym, sondern auch rasant schnell verbreiten. Wenn beispielsweise morgens im Schulbus ein Gerücht in die Welt gesetzt wird, ist es spätestens in der Mittagspause im Netz und damit der halben Schule zugänglich. Wenn das betroffene Kind nach dem Unterricht zu Hause eintrifft, hat sich dieses Gerücht „dank“ des Teilens auf sozialen Netzwerken auch in die letzten Winkel verbreitet. Ein Entkommen oder aus dem Weggehen ist praktisch nicht möglich. Da hilft oftmals nur der Schritt nach vorne; beispielsweise in die Medien. So berichtete die ARD Sendung „Hart aber fair“ heute über das Thema Cybermobbing und lud nicht nur Experten, sondern auch Opfer in die Sendung ein. Welche Tipps kann man aus dieser Sendung mitnehmen?

5 Tipps gegen Cybermobbing

Eltern sollten Cybermobbing unbedingt ernst nehmen

Einer der wichtigsten Tipps gleich ganz vorn: wenn Kinder und Jugendliche bei ihren Eltern Hilfe suchen, weil sie im Netz gemobbt werden, ist das auf keinen Fall abzutun. Eltern sollten dieses Problem von Anfang an ernst nehmen und SCHNELL reagieren, um eine Eskalation zu verhindern. Aber wie sollte man vorgehen?

Schule oftmals überfordert

Der erste Schritt für die Eltern sollte natürlich der Weg in die Schule sein. Ob mit Fachlehrern, der Schulleitung oder (wenn anwesend) den Schulpsychologen: Eltern sollten auf jeden Fall das Gespräch suchen. Betroffene bemerken jedoch immer wieder, dass die Pädagogen aufgrund mangelnder Ausbildung in dieser Richtung mit dem Problem Cybermobbing schlicht überfordert sind.

Schnell reagieren – die ersten 4 Wochen entscheiden

Sobald feststeht, dass im Netz gemobbt wird, heißt es schnell sein. Es handelt sich beim Mobbing im Internet ganz klar um Straftaten. Um diese beweisen zu können, braucht man natürlich handfeste Fakten. Der einfachste und effektivste Weg ist das simple Ausdrucken der Chatprotokolle und Gesprächshistorie. Damit die Beweismittel in Verhandlungen auch zugelassen werden und damit genügend Daten vorhanden sind, sollten die Ausdrucke unbedingt innerhalb der ersten 4 Wochen getätigt werden.

Zivilrecht vor Strafrecht

Es gibt verschiedene Wege mit Straftaten umzugehen. Natürlich steht die Möglichkeit zur Verfügung, das Cybermobbing anzuzeigen und damit strafrechtlich zu verfolgen. Die bessere Methode: Eltern sollten sich Rat bei einem guten Zivilrechtsanwalt suchen und auf Unterlassung und Schmerzensgeld klagen. Der Vorteil dabei ist, dass es die Täter schnell und sehr empfindlich trifft. Geld ist in diesem Fall das beste Straf- und Druckmittel und man kann auf Unterlassung bestehen. Außerdem muss man keine Angst vor hohen Kosten haben, denn die Anwaltskosten trägt in diesem Fall der Beklagte; also der Täter und nicht das Opfer.

Das Internet vergisst doch

Immer wieder ist schnell die Rede davon, dass das Internet nicht vergisst – soll heißen: was einmal im Netz veröffentlicht wurde, bleibt dort auf alle Ewigkeit. Falsch! Denn was viele nicht wissen: selbst Google und Facebook lassen mit sich reden und haben mittlerweile eigene, hausinterne Abteilungen, die sich dieser Probleme annehmen und betroffene Beiträge schnell und unkompliziert löschen. Auch hier kann ein Anwalt helfen. Es wird also deutlich, dass man offensichtlich eine ganze Menge gegen Mobbing-Attacken tun kann. Das wichtigste ist aber immer, Vorfälle diese Art nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn wer hier zögert oder dem Cybermobbing keine Bedeutung zuspricht, riskiert schwerwiegende Folgen von psychischen Erkrankungen bis hin zum Suizid der Opfer.

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